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Fr, 07:56 Uhr
12.07.2013

Auf in die zweite Runde

Mit einer Auftaktveranstaltung in der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei wurde am Mittwoch ein Pilotprojekt des Bildungswerks der Thüringer Wirtschaft in die 2. Mentorinnenrunde gestartet...


Im Programm „Botschafterinnen für Existenzgründung und Unternehmertum“ möchten 13 Mentorinnen 11 junge Frauen( Mentees) für ein halbes Jahr unter ihre Fittiche nehmen und sie beruflich voranbringen. In der Vorrunde waren 14 Botschafterinnen engagiert, und förderten junge Frauen in ihrer beruflichen Weiterentwicklung. Die junge Generation solle vom Erfahrungswissen und den Kompetenzen der Mentorinnen profitieren.

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Das Mentorinnenprogramm fördert das Thüringer Wirtschaftsministerium aus ESF-Mitteln. Mentoring versteht sich als dabei Austausch, bei dem man voreinander profitiere – denn nicht nur die Mentorinnen haben viel zu geben, auch sie können umgekehrt von den Mentees lernen. „Dabei ist der Weg das Ziel“. Das Programm soll junge Frauen befähigen, Führungspositionen zu übernehmen“. Dabei sei es wichtig, auch Frauen einzubeziehen, die Familie haben, denn im Familienalltag erwirbt man auch wichtige Kompetenzen, die im Berufsleben nützlich seien.

Die Mentorinnen kommen aus ganz unterschiedlichen Branchen, beispielsweise von der Apotheke am Theater in Nordhausen, dem Theater Nordhausen/Loh-Orchester GmbH , Immobilienpartnerin Kaiser, Lambrecht & Marx Steuerberater/Rechtsanwälte Mühlheim und Sondershausen, Bauunternehmen Henning GmbH, Zahnarztpraxis C. Gunkel aus Nordhausen, Ergotherapie „Vitality“ Nordhausen, Kreisjugendring Nordhausen, Schachtbau Nordhausen GmbH, Praxis für Vermögensberatung Heike Schinke, Wegweiser-Ambulantes- Betreutes Wohnen in Nordhausen, Unternehmensberatung Katja Westermann Nordhausen, Nicole & Sven Wilke GbR Nordhausen.

Einige von ihnen lernten zu der Veranstaltung ihre Mentees kennen, die zumeist an der Fachhochschule Nordhausen studieren, andere kannten sich schon vorab aus dem Berufsleben. Dabei sind die Erwartungen der Mentees unterschiedlich: einige erhoffen sich Unterstützung in der konkreten Berufsfindung, andere wollen sich persönlich weiterentwickeln und wieder andere haben schon eine konkrete Gründungsidee und suchen Hilfe bei der Umsetzung. Für solche Fälle, wenn Mentees auf verschiedenen Gebieten Rat suchen, hat das BWTW Mentorenteams gebildet, um hier umfassend zu unterstützen.

Doch der Schritt in die Selbstständigkeit ist nicht alleiniges Ziel des Mentorinnenprogramms. Die Mentorinnen, die diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen, erhalten verschiedene Weiterbildungen, beispielsweise in Projekt- und Zeitmanagement oder Führungskompetenzen. Bei mehreren regionalen Netzwerktreffen soll zudem der Austausch zwischen den Mentorinnen intensiviert werden. Das Projekt wird auch in der Region Süd/Westthüringen durch das BWTW betreut. Mentoring ist ein altbewährtes und trotzdem innovatives Instrument zum Erwecken von Talenten.

Mit dem Programm „Botschafterinnen für Existenzgründung und Unternehmertum“ sollen verschiedene Förderpraktiken angewendet werden, bei denen erfahrene und im Berufsleben etablierte Personen mit jungen motivierten Mentees arbeiten, im Sinne von beruflicher Unterstützung, Beratung und Förderung. Wir möchten Berufseinsteigerinnen, die ihre Ausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben die Chance geben, von den Erfahrungen der Botschafterinnen zu profitieren.
Autor: red

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