Sichere Rente
Unter diesem Motto fand gestern im Nordhäuser Bürgersaal eine Podiumsdiskussion statt. Eingeladen waren die jeweiligen Bundestagskandidaten der Parteien, geladen hatte der DGB Thüringen mit seinem Kreisverband Nordhausen...
Diskutiert (Foto: Harald Buntfuß)
Gäste waren Klaus Schüller Gewerkschaftssekretär DGB Hessen-Thüringen, Manfred Grund CDU, Carmen Listemann SPD, Sigrid Hupach DIE LINKE, Heiko Windisch Piraten. Bündnis 90/ DIE Grünen glänzten durch Abwesenheit, von der FDP müssen wir nicht reden, hier kann ich nur an den Ausspruch von Herrn Klaschaka vor vier Jahren während einer Podiumsdiskussion, vor einer Bundestagswahl erinnern.
Die Begrüßung und Einleitung übernahm DGB-Kreisvorsitzender Andreas Wieninger. Klaus Schüller startete die Podiumsdiskussion mit einem Impulsreferat. Grundtenor war die Rente mit 67, ein gesetzlicher Mindestlohn, ein gleitender Übergang in die Altersrente und vor allem eine Rente die nicht in die Altersarmut führt. Dazu gehört auch ein Stundenlohn von 10 Euro.
Es kann nicht sein, dass wir in absehbarer Zeit 43 Jahre ohne Unterbrechung arbeiten müssen und das bei einem Bruttolohn von 2.000 Euro, um eine Rente zu bekommen, die die Grundsicherung nur um weniges übersteigt. Die Statistik für die Zukunft ist nicht sehr rosig.
Manfred Grund (CDU) brachte ein sehr gutes Zitat: Die Statistik ist für den Politiker das, was für einen Betrunkenen der Laternenpfahl ist, man kann sich daran festhalten. Zur Riesterrente sagte er: Die Einzigen, die daran verdienen, sind die Versicherer.
Carmen Listemann (SPD) tritt für die Aussetzung der Rente mit 67 ein, zumindest so lange, bis 50 Prozent der älteren Bürger in Arbeit sind. Zu der Agenda 2010 sagte sie nur, dass damals die Partei fast zerbrochen wäre an diesem Thema.
Sigrid Hupach (DIE LINKE) Wir sind gegen Rente mit 67, es gibt keinen Berufszweig in dem es möglich ist ohne gesundheitliche Schäden bis zum 67. Lebensjahr zu arbeiten. Von Herrn Windisch war zu hören, das seine Partei, die Piraten, gegen jede Benachteiligung der Bürger, gegen die Herabsetzung der Rente, für einen Stundenlohn von 10 Euro und Einzahlung aller in die Rentenkasse sind.
In der Diskussion ging es recht munter zur Sache. Jemand wollte etwas über den Fall Zimmermann wissen, ein Mann der mit 37 Jahren eine gesunde Rente bekommt. Ihm wurde geraten sich an Frau Lieberknecht zu wenden. Die Gewerkschaften seien zu schwach um ihre Ziele durch zudrücken. Antwort darauf, nach dem Umbruch hat man die Ostdeutschen förmlich aus der Gewerkschaft gepresst.
Eine andere Meinung war, dass die Politiker viel mehr eingreifen müssten, um das Unterlaufen der Tarif- oder Mindestlöhne zu verhindern, denn über die bisherigen Maßnahmen lachen sich die Unternehmer kaputt. Irgendjemand aus dem Publikum vertrat die Meinung, dass man die Piraten wählen müsse, wenn sich etwas in der Politik ändern sollte. Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass die Politiker nicht so gut weggekommen sind, wie sie vielleicht dachten. Das Publikum war sehr kritisch.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: red
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Kommentare
Eckenblitz
10.07.2013, 09:51 Uhr
Statistik
Ich komme nicht umhin Herrn Grund ein Lob für die Beiden Aussprüche zu machen. Besser kann man es nicht ausdrücken, oder?
Harzer_jung
10.07.2013, 11:53 Uhr
Grund könnte umsetzen
Nun Herr Grund ist seit 1994 Mitglied im Bundestag, Seit 2005 auch wieder in Regierungsverantwortung, 8 Jahre in der es Zeit gegeben hätte dieses zu ändern!
Naja und zur SPD, da fehlen mir die Worte, nach eigenen Worten: wir waren blauäugig...
Das Die FDP nicht da war, wen wunderts, die halten gerechte Löhne und damit eine lebenswerte Rente ja für sozialistisches Teufelszeug.
Die Grünen? naja nach Rot Grün und der Umsetzung von der Agenda 2010 nicht ernstzunehmen beim Thema soziales.
Mister X
10.07.2013, 13:11 Uhr
Aussage Hundt
Das die FDP die Gewerkschaften meiden, wie der Teufel das Weihwasser, ich glaube das muss man hier nicht erklären. Oder benötigt jemand Nachhilfe?
Ein gewisser Herr Hundt machte eine Aussage, die der FDP und der CDU – CSU genau ins Konzept passen, auch wenn sie nach außen immer so tun als wären sie für eine Lohnuntergrenze, so heißt der Mindestlohn bei den Beiden.
Aber kommen wir zur Aussage des Herrn Hundt. Er behauptet: Das der Mindestlohn zulasten der Schwächsten auf den Arbeitsmarkt gehen würde: Weiter sagte er: Für Geringqualifizierte und Langarbeitslose würde der Einstieg in Arbeit erschwert.
Meine Frage an Herrn Hundt, glauben Sie, dass der Einstieg für diese Personengruppe heute leichter ist? Oder kann man mit Niedriglöhnen mehr Druck auf die Arbeitnehmer ausüben? Die Strategie von Herrn Hundt, führt geradewegs in die Altersarmut, oder? Manchmal muss ich mich fragen, in welcher Welt, so bestimmte Leute wohnen?
Retupmoc
10.07.2013, 13:33 Uhr
In Rente gehen
Klar doch Harr Grund, Sie waren 8 Jahre in der Regierung. Übrgigens in der, die die Rente mit 67 durchgesetzt hat, aufgrund von Statstiken, die das Volk damit belügen, das die Alterserwartunmg steigt. Es gibt Politiker, die sollten schon lange in Rente sein.
Nörgler
10.07.2013, 17:06 Uhr
Wahl
Kurz vor der Bundestagswahl müssen die Politiker Sprüche klopfen, die das Wahlvolk beschwichtigen. Sind sie dann wiedergewählt, geht alles so weiter wie bisher.
BGE- Pirat
10.07.2013, 18:42 Uhr
Warum nicht mal was ändern
Können wir uns das nicht vorstellen das von jedem Euro Lohn,Gehalt,Kapitalerträge usw
einen bestimmten Prozentsatz an die neue
Rentenkasse geht. Von der an jeden Rentner eine Grundrente gezahlt wird. Wie zb. Wir zahlen alle unterschiedlich in die Krankenkasse ein , bekommen aber zb.das gleiche Kniegelenk wenn wir es brauchen,ist das nicht möglich ?
mfg heiko
Franz Tabak
10.07.2013, 20:37 Uhr
Geehrter Pirat für NDH,
der Gedanke mit der Grundrente ist ja sehr gut, aber Sie sollten dann auch daran denken, dass es eine Obergrenze geben sollte! Die Rente sollte nach dem Solidarprinzip geregelt werden, denn das ist sie nicht! Auch wenn uns dass so manche Politiker glauben machen wollen, oder?
Den Ausspruch des Herrn Grund finde ich auch sehr gut.
Thema Riesterrente, dazu sagt Herr Grund: Die Einzigen, die daran verdienen, sind die Versicherer. Frage ist, hat er dagegen gestimmt, oder hat er zugestimmt, so wie bei der Mehrwertsteuererhöhung? Zu der Merwertsteuererhöhung sagte er damals: "Ich bin zwar gegen die Erhöhung, aber ich stimme schweren Gewissens zu." Das heißt nichts anderes, als das Politiker nicht ihrem Gewissen folgen wie sie es sollten, denn darauf sind sie VEREIDIGT!
Nein, denn hier gilt in erster Linie die Parteiendisziplin. Im Klartext: was die Parteispitze vorgibt, muss befolgt werden. Ich muss nicht sagen, am welches System dass erinnert, oder?
Jede Partei prangert diese Vorgehensweise an, aber sie nutzen das Prinzip: "Ich bestimme und Ihr folgt!" Es wird Zeit dieses endgültig zu ändern!
Sissi
11.07.2013, 10:25 Uhr
Mindestrente
Man sollte mal überlegen eine Mindestrente
einzuführen, damit nicht noch mehr Altersarmut kommt. In andereren Ländern geht das auch, aber wie immer bei uns in Deutschland geht das mal wieder nicht, genau wie bei der Einführung des Mindestlohns.
Alex Gösel
11.07.2013, 13:08 Uhr
SPD, Grüne
Im Falle eines Wahlsiegs wollen beide Parteien ab Februar 2014 einen Mindestlohn von 8,50 Euro einführen.
Ich frage mich, ob die Damen und Herren aus der "Bundesliga der Politik" einmal darüber nachgedacht haben, wie weit man mit 8,50 Euro im Leben kommt. 8,50 Euro, das bekommen viele von den hochdotierten Politikern in wenigen Minuten, oder?
Wenn die beiden Parteien ehrlich wären und nicht nur populismus betreiben würden, dann würden Sie sich für 10 Euro und das STEUERFREI einsetzen! Das wäre ein guter Anfang, aber soweit gehen die Parteien dann doch nicht.
Die Angst vor den Konzernen und den Unternehmerverbänden ist zu groß! Aber die Korruption ist in Deutschland sehr verbreitet oder warum ist Deutschland immernoch gegen Bestrafung in solchen Fällen?
Franz Tabak
11.07.2013, 13:43 Uhr
Rund um die Rente
"Die Rente bleibt Alterslohn für Lebensarbeit" (Norbert Blüm)
"Die Rente ist das Ergebnis der Lebensleistung eines Menschen." (Helmut Kohl)
"Ich stehe dafür, dass auch zukünftige Renten steigen wie die Nettoeinkommen." (Gerhard Schröder)
"Die Rentenanpassung wird nicht angetastet! Die Vorschläge von Nullrunden kommen von denen, die vom Rentensystem wenig verstehen." (Ulla Schmidt)
Und hier noch ein berühmter Ausspruch: "Die Renten sind sicher!" Von wem dies ist, brauche ich ja wohl nicht zu sagen, oder?
Eckenblitz
11.07.2013, 14:29 Uhr
Zitate
Ich finde diese Zitate sollten in jedem politischen Dienstzimmer hängen. Aber wenn ich es mir richtig überlege, ist das der falsche Platz. Denn wann sind die Damen und Herren schon in ihren Dienstzimmern anzutreffen.
Vielleicht wären die Zitate in den Zimmern der Lobbyisten besser angebracht, denn da finden doch wohl die meisten Zusammenkünfte statt, oder?
Nehmen wir nur den Ausspruch des Herrn Grund, zur Riesterrente, Obwohl er dagegen ist folgt er dem Fraktionszwang, oder? Ja so ist es nun mal in Deutschland, es gibt immer noch den Kollektivbeschluss, obwohl er als DDR-Erbe verpönt ist, nun so ändern sich die Zeiten, selbst in der Politik erinnert man sich daran, dass in der DDR nicht alles schlecht war, richtig?
BGE- Pirat
11.07.2013, 16:18 Uhr
8,50 Euro und Lebenleistung
ja da gebe ich C.Brothuhn recht 8,50 ist fast zuwenig wir stehen auch für 10 euro mindeslohn aber für die vielen mit 6 und 7 euro lohn ist 8.50 ein anfang in die richtige richtung. wenn wir erst mal einen mindeslohn haben dann kann er auch schnell angehoben werden.
und das die rente die lebensleistung wiederspiegelt ist gut aber 23 jahre nach der mauer sollen die ostrentner immer noch warten. das sie 100 jahre alt werden um mal 100% ihrer rente zu bekommen nur weil sie auf der verkehrten seite der mauer arbeiteten.
mfg heiko
Franz Tabak
11.07.2013, 17:31 Uhr
Lieber Herr Bundestagskindidat der PIRATEN
was Sie da schreiben, halte ich für sehr sehr illusionorisch! Sie werden fragen: Warum?
Das ist doch ganz einfach: wenn eine Regierung einen Mindestsatz von 8,50 Euro festgelegt hat, wird es JAHRZEHNTE dauern, bis er aufgestockt wird, schauen Sie sich doch nur die jahrelange um den jetzigen Mindestlohn an!
Da glauben Sie doch nicht wirklich, dass es dann in diesem Jahrhundert noch eine Erhebung geben könnte?
Wie kommen Sie überhaupt auf den Gedanken, dass unsere Rente Lebensleistung widerspiegelt? Ich kenne viele Personen, die haben ein Leben lang hart gearbeitet, sogar über 45 Jahre, und müssen nun zum Amt um die Grundsicherung zu beantragen!
Mister X
11.07.2013, 17:34 Uhr
@ Ogni
Sie haben da etwas vergessen, dass Abhören der eigenen Bürger ist auch ein schönes Erbe der DDR Was sagt Herr Innenminister Friedrich zum Abhörskandal, er beklagt die mangelte Fairness gegenüber der USA.
Schon sehr seltsam, die USA dürfen Verbrechen im GROßEN Stil begehen und jemand der das ganzen aufdeckt, den möchte man am liebsten mit dem Tod bestrafen. Ein sonderbares Rechtsempfinden nicht wahr?
Noch eins, das Zitat von Herrn Kohl klingt heute eher wie der Blanke Hohn. Die meisten Bürger arbeiten wie Sklaven und am Ende bekommen sie den Lohn, eine Rente die manchmal nicht für die Miete reicht. Danke Herr Kohl kann man da nur sagen.
Harzer_jung
11.07.2013, 18:03 Uhr
Zusammenfassung der Rentenpolitik der Piraten
Das derzeitige Rentensystem ist nicht mehr funktionell, es sichert eben nicht ab das man im Alter finanziell abgesichert ist.
Eine Grundrente besteht derzeit auch nur auf dem Papier. Viel zu viele Gruppen haben sich aus dem Sytem verabschiedet, die Finanzirung der Rente erfolgt eben nicht mehr solidarisch durch die gesamte Gesellschafft!
Unternehmen profitieren von Rationalisierung und Effizienz, erwirtschafften mehr mit weniger Personal. Dies zeigt sich in immer wieder neuen höchstwerten von Unternehmensgewinnen. Zur Beteiligung am Rentensystem werden diese aber nicht mit herangezogen! Dies Gewinne sind aber von den Menschen erwirtschaftet worden, und sollen daher auch diesen nutzen!
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Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland zum Thema Rente
Rentenmodell für das 21.Jahrhundert - Neugestaltung des Rentensystems
Wir Piraten setzen uns für eine nachhaltige Bekämpfung der Altersarmut, die direkte Folge der über Jahrzehnte verfehlten Rentenpolitik ist, ein. Auch für das langfristige Ziel eines bedingungslosen Grundeinkommens wird das Rentensystem angepasst. Jeder Rentner soll im Alter eine Mindestrente erhalten, welche eine sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Deshalb muss das bisherige Rentensystem so umgestaltet werden, dass die zukünftigen Rentner wieder von einer sicheren Rente im Alter ausgehen können. Um diese Ziele zu erreichen, muss das Rentensystem so umgestaltet werden,dass die Einnahmebasis verbreitert und die Stärkeren sich angemessen mit Beiträgen an der Rentenversicherung beteiligen.
Grundsätzliche Vorgehensweise zur Grundrente
Alle bestehenden Rentensysteme, berufsständische Versorgungssysteme und Pensionen im öffentlichen Dienst werden zu einer Rentenkasse zusammengeführt.
Alle steuerpflichtigen Einkommen und Kapitalerträge werden zur Zahlung von Rentenbeiträgen verpflichtet.
Keine Berufsgruppe wird ausgenommen, die Bemessungsgrenze soll entfallen.
In die Rentenkasse zahlen alle in Deutschland lebenden Menschen einkommensabhängig ein.
Die Beiträge von Selbstständigen werden sich an ihren jeweiligen Unternehmenszahlen orientieren, sodass diese in ihrer Existenz nicht gefährdet werden.
Die Rentenbezüge bewegen sich in einem Korridor von Mindest- bis Maximalrente.
Die Renten werden jährlich um einen Faktor, der die Inflationsrate berücksichtigt angepasst. Dieser Faktor berücksichtigt außerdem die Änderung weiterer Kosten, wie zum Beispiel Gesundheitskosten.
Die staatliche Rentenkasse verwaltet sich eigenverantwortlich, ohne direkten Zugriff durch den Staat. Der Staat schafft den gesetzlichen Rahmen. Die Rentenkasse ist für die Rente zweckgebunden!
Alex Gösel
11.07.2013, 22:31 Uhr
Die Kandidaten
Jetzt geht es in die heiße Phase des Bundeswahlkampfes!
Ich habe mir die Kandidaten einmal einzeln vorgenommen und bin bei Herrn Grund hängen geblieben, da er ja der erfahrenste Kandidat ist. Immerhin hat er schon ein paar Jahre Bundestagserfahrung hinter sich.
Dieses Jahr könnte nun alles anders kommen, denn der Rückhalt, den Herr Grund im Eichsfeld hatte, schwindet. Speziell in Heiligenstadt, wo die CDU bei den letzten Kommunalwahlen Einbrüche hinnehmen musste. So musste zum Beispiel der "Althaus-Clan" mächtig "Federn lassen".
Weiterhin gibt es dort ein kleines Dörfchen, welches nicht gerade gut auf die CDU zu sprechen ist. Den Bürgern verspricht man Jahr für Jahr eine Umgehungsstraße, zu sehen ist davon bisher nichts, das unter CDU-Leitung! Und zum großen Verdruß von Herrn Grund taucht im Eichsfeld auch noch eine neue Partei (ÖDP) auf, die Herrn Grund das Amt streitig machen möchte.
Von der Nordhäuser Seite her versuchen dies die PIRATEN.
Franz Tabak
11.07.2013, 22:57 Uhr
Rentenbezug
Liebe PIRATEN,
das Rentenkonzept, so wie Sie es hier vorstellen, ist doch nichts neues. Linkspartei bringt ähnliche Vorschläge schon seit Jahren!
Ich halte die Vorschläge zwar für gut, was mir fehlt, ist die Erläuterung, wie Sie das alles finanzieren wollen!
Retupmoc
12.07.2013, 07:54 Uhr
Rentenanpassung
Ich würde vorschlagen, das jeder Bürger eine Grundrente in Höhe von 10 % der Diäten eines Bundestagsabgeordneten bekommt. Das kann ich locker vorschlagen, weil meine Partei eh nicht in die Regierung kommt. Das ist genauso wie bei den Piraten. Die wissen ganz genau, selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt, das man über 5 % kommt, keiner mit den Piraten koaliert. Und selbst wenn das passiert, fragt der große Bruder nicht den Kleinen.
Und @ Brothuhn, der Witz war gut: Die ÖDP macht im Eichsfeld dem Herrn Grund etwas streitig. HAHAHA !
Paulinchen
12.07.2013, 12:25 Uhr
Für wie blöd halten uns denn diese Politiker?
Da beschließen sie im Bundestag die Kürzung des Rentenniveaus und jetzt wollen sie sich beim Volke hintenrum dafür entschuldigen. Wer die Rente kürzt, der muss sich keine Gedanken zur Beseitigung der schleichenden Altersarmut machen. Wem haben sie denn ihren derzeitigen Luxus zu verdanken? Denen, die jetzt in Rente sind. Nur die, die in zehn Jahren in Rente gehen, denen bleibt nichts, denn die Politiker haben ja nichts eingezahlt. Was sagt dann der clevere Politiker: Dumm gelaufen lieber Bürger, haste nix, bekommste nix.
Na ja, es ist Wahljahr, nur WIR sind das Volk und sollten spätestens bis September diese Schleimer entlarvt haben.
H.Buntfuß
12.07.2013, 13:41 Uhr
@ Paulinchen,.......
Wollen Sie auf diese Frage wirklich eine Antwort haben?
Mister X
12.07.2013, 14:55 Uhr
Welch eine verschrobene Politik,…….
Und wir sollen solche Personen auch noch wählen. Wie heute bekannt wurde geben die Politiker immer mehr Konzernen einen Rabatt auf den Strompreis. Es kommt noch so weit dann bezahlen wir dafür, dass einige arbeiten dürfen.
Denn das wird wieder die Ausrede der Politiker sein, für die Großzügige Schenkung an die Konzerne, sie läuft wieder einmal unter dem Deckmantel der Arbeitsplatzsicherung.
Harzer_jung
12.07.2013, 16:25 Uhr
@hanni
Die Finanzierung ist relativ leicht,
Und auch erprobt, in der Schweiz gibt es ein solches Rentensystem schon sehr lange.
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