Sichere Rente
Dienstag, 09. Juli 2013, 20:27 Uhr
Unter diesem Motto fand gestern im Nordhäuser Bürgersaal eine Podiumsdiskussion statt. Eingeladen waren die jeweiligen Bundestagskandidaten der Parteien, geladen hatte der DGB Thüringen mit seinem Kreisverband Nordhausen...
Gäste waren Klaus Schüller Gewerkschaftssekretär DGB Hessen-Thüringen, Manfred Grund CDU, Carmen Listemann SPD, Sigrid Hupach DIE LINKE, Heiko Windisch Piraten. Bündnis 90/ DIE Grünen glänzten durch Abwesenheit, von der FDP müssen wir nicht reden, hier kann ich nur an den Ausspruch von Herrn Klaschaka vor vier Jahren während einer Podiumsdiskussion, vor einer Bundestagswahl erinnern.
Die Begrüßung und Einleitung übernahm DGB-Kreisvorsitzender Andreas Wieninger. Klaus Schüller startete die Podiumsdiskussion mit einem Impulsreferat. Grundtenor war die Rente mit 67, ein gesetzlicher Mindestlohn, ein gleitender Übergang in die Altersrente und vor allem eine Rente die nicht in die Altersarmut führt. Dazu gehört auch ein Stundenlohn von 10 Euro. Es kann nicht sein, dass wir in absehbarer Zeit 43 Jahre ohne Unterbrechung arbeiten müssen und das bei einem Bruttolohn von 2.000 Euro, um eine Rente zu bekommen, die die Grundsicherung nur um weniges übersteigt. Die Statistik für die Zukunft ist nicht sehr rosig.
Manfred Grund (CDU) brachte ein sehr gutes Zitat: Die Statistik ist für den Politiker das, was für einen Betrunkenen der Laternenpfahl ist, man kann sich daran festhalten. Zur Riesterrente sagte er: Die Einzigen, die daran verdienen, sind die Versicherer.
Carmen Listemann (SPD) tritt für die Aussetzung der Rente mit 67 ein, zumindest so lange, bis 50 Prozent der älteren Bürger in Arbeit sind. Zu der Agenda 2010 sagte sie nur, dass damals die Partei fast zerbrochen wäre an diesem Thema.
Sigrid Hupach (DIE LINKE) Wir sind gegen Rente mit 67, es gibt keinen Berufszweig in dem es möglich ist ohne gesundheitliche Schäden bis zum 67. Lebensjahr zu arbeiten. Von Herrn Windisch war zu hören, das seine Partei, die Piraten, gegen jede Benachteiligung der Bürger, gegen die Herabsetzung der Rente, für einen Stundenlohn von 10 Euro und Einzahlung aller in die Rentenkasse sind.
In der Diskussion ging es recht munter zur Sache. Jemand wollte etwas über den Fall Zimmermann wissen, ein Mann der mit 37 Jahren eine gesunde Rente bekommt. Ihm wurde geraten sich an Frau Lieberknecht zu wenden. Die Gewerkschaften seien zu schwach um ihre Ziele durch zudrücken. Antwort darauf, nach dem Umbruch hat man die Ostdeutschen förmlich aus der Gewerkschaft gepresst.
Eine andere Meinung war, dass die Politiker viel mehr eingreifen müssten, um das Unterlaufen der Tarif- oder Mindestlöhne zu verhindern, denn über die bisherigen Maßnahmen lachen sich die Unternehmer kaputt. Irgendjemand aus dem Publikum vertrat die Meinung, dass man die Piraten wählen müsse, wenn sich etwas in der Politik ändern sollte. Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass die Politiker nicht so gut weggekommen sind, wie sie vielleicht dachten. Das Publikum war sehr kritisch.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Gäste waren Klaus Schüller Gewerkschaftssekretär DGB Hessen-Thüringen, Manfred Grund CDU, Carmen Listemann SPD, Sigrid Hupach DIE LINKE, Heiko Windisch Piraten. Bündnis 90/ DIE Grünen glänzten durch Abwesenheit, von der FDP müssen wir nicht reden, hier kann ich nur an den Ausspruch von Herrn Klaschaka vor vier Jahren während einer Podiumsdiskussion, vor einer Bundestagswahl erinnern.
Die Begrüßung und Einleitung übernahm DGB-Kreisvorsitzender Andreas Wieninger. Klaus Schüller startete die Podiumsdiskussion mit einem Impulsreferat. Grundtenor war die Rente mit 67, ein gesetzlicher Mindestlohn, ein gleitender Übergang in die Altersrente und vor allem eine Rente die nicht in die Altersarmut führt. Dazu gehört auch ein Stundenlohn von 10 Euro. Es kann nicht sein, dass wir in absehbarer Zeit 43 Jahre ohne Unterbrechung arbeiten müssen und das bei einem Bruttolohn von 2.000 Euro, um eine Rente zu bekommen, die die Grundsicherung nur um weniges übersteigt. Die Statistik für die Zukunft ist nicht sehr rosig.
Manfred Grund (CDU) brachte ein sehr gutes Zitat: Die Statistik ist für den Politiker das, was für einen Betrunkenen der Laternenpfahl ist, man kann sich daran festhalten. Zur Riesterrente sagte er: Die Einzigen, die daran verdienen, sind die Versicherer.
Carmen Listemann (SPD) tritt für die Aussetzung der Rente mit 67 ein, zumindest so lange, bis 50 Prozent der älteren Bürger in Arbeit sind. Zu der Agenda 2010 sagte sie nur, dass damals die Partei fast zerbrochen wäre an diesem Thema.
Sigrid Hupach (DIE LINKE) Wir sind gegen Rente mit 67, es gibt keinen Berufszweig in dem es möglich ist ohne gesundheitliche Schäden bis zum 67. Lebensjahr zu arbeiten. Von Herrn Windisch war zu hören, das seine Partei, die Piraten, gegen jede Benachteiligung der Bürger, gegen die Herabsetzung der Rente, für einen Stundenlohn von 10 Euro und Einzahlung aller in die Rentenkasse sind.
In der Diskussion ging es recht munter zur Sache. Jemand wollte etwas über den Fall Zimmermann wissen, ein Mann der mit 37 Jahren eine gesunde Rente bekommt. Ihm wurde geraten sich an Frau Lieberknecht zu wenden. Die Gewerkschaften seien zu schwach um ihre Ziele durch zudrücken. Antwort darauf, nach dem Umbruch hat man die Ostdeutschen förmlich aus der Gewerkschaft gepresst.
Eine andere Meinung war, dass die Politiker viel mehr eingreifen müssten, um das Unterlaufen der Tarif- oder Mindestlöhne zu verhindern, denn über die bisherigen Maßnahmen lachen sich die Unternehmer kaputt. Irgendjemand aus dem Publikum vertrat die Meinung, dass man die Piraten wählen müsse, wenn sich etwas in der Politik ändern sollte. Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass die Politiker nicht so gut weggekommen sind, wie sie vielleicht dachten. Das Publikum war sehr kritisch.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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