So, 17:49 Uhr
04.04.2004
Kein Sonntagsspaziergang
Nordhausen (nnz). Den 22. Spieltag der Landesklasse Ost komplettierte die Begegnung Salza gegen die 2. Mannschaft von ZFC Meuselwitz heute Nachmittag auf dem Karl-Henze-Sportplatz. Vom Papier her eine klare Angelegenheit für die Böhm-Elf. Ein Bericht von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Nach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Wochenende über den Ortsrivalen Wacker 90 Nordhausen sollte ein weiteren Erfolg über die abstiegsbedrohten Meuselwitzer Mannschaft folgen. Dass das nicht im Selbstlauf ging, zeigten gleich die ersten Minuten. Die Salzaer, ohne Basse und Bonnet, bekamen sofort den Widerstand der Gäste zu spüren. Die störten die Platzbesitzer bereits bei der Ballannahme. Damit kamen die Salzaer überhaupt nicht zurecht. Viele Pässe und Flanken gingen ins Leere und an der Strafraumgrenze der Meuselwitzer war meistens Schluss. Das erste erwähnenswerte Achtungszeichen setzten die Gäste, als ein Freistoß von Rössel knapp das Ziel verfehlte (5.). Auf der Gegenseite verpassen gleich zwei Salzaer in aussichtsreicher Position eine Rieger-Flanke (23.). Das Geschehen spielte sich hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Packende Torraumszenen gab es kaum. Gefahr kam lediglich bei Standardsituationen auf.
In der 38. Minute erzielte Dausch nach einem Freistoß von Weber den vielumjubelten Führungstreffer für die Gastgeber. Dann hatte Rieger noch eine gute Möglichkeit, als er den Ball am heraus laufenden Torwart Prager vorbei schob. Doch das Leder verfehlte knapp das Tor (42.).
Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste ihre stärkste Phase. Der Ausgleichstreffer gelang ihnen in der 47. Minute. Foehre narrte die gesamte Salzaer Abwehr und schoss unhaltbar ein. Die Gastgeber bemühten sich, aber selbst die dicksten Chancen wurden überhastet vergeben (Gottschalk in der 52., Schiminitzki in der 53., Rieger in der 87. Minute). Das Spiel riss keinen der 160 zahlenden Zuschauer vom Hocker. Viel zu viel Leerlauf, Fehlpässe en gros und ideenlos das Spiel der Platzherren. So blieb es beim mageren 1:1-Unentschieden.
Die Böhm-Elf hatte sich sicherlich die Partie und das Resultat anders vorgestellt. Ein Sonntagsspaziergang wurde es jedenfalls nicht, denn selbst das Unentschieden musste hart erkämpft werden gegen eine Mannschaft, die weit besser spielte als es der 13. Tabellenplatz vermuten ließ.
Autor: rhNach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Wochenende über den Ortsrivalen Wacker 90 Nordhausen sollte ein weiteren Erfolg über die abstiegsbedrohten Meuselwitzer Mannschaft folgen. Dass das nicht im Selbstlauf ging, zeigten gleich die ersten Minuten. Die Salzaer, ohne Basse und Bonnet, bekamen sofort den Widerstand der Gäste zu spüren. Die störten die Platzbesitzer bereits bei der Ballannahme. Damit kamen die Salzaer überhaupt nicht zurecht. Viele Pässe und Flanken gingen ins Leere und an der Strafraumgrenze der Meuselwitzer war meistens Schluss. Das erste erwähnenswerte Achtungszeichen setzten die Gäste, als ein Freistoß von Rössel knapp das Ziel verfehlte (5.). Auf der Gegenseite verpassen gleich zwei Salzaer in aussichtsreicher Position eine Rieger-Flanke (23.). Das Geschehen spielte sich hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Packende Torraumszenen gab es kaum. Gefahr kam lediglich bei Standardsituationen auf.
In der 38. Minute erzielte Dausch nach einem Freistoß von Weber den vielumjubelten Führungstreffer für die Gastgeber. Dann hatte Rieger noch eine gute Möglichkeit, als er den Ball am heraus laufenden Torwart Prager vorbei schob. Doch das Leder verfehlte knapp das Tor (42.).
Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste ihre stärkste Phase. Der Ausgleichstreffer gelang ihnen in der 47. Minute. Foehre narrte die gesamte Salzaer Abwehr und schoss unhaltbar ein. Die Gastgeber bemühten sich, aber selbst die dicksten Chancen wurden überhastet vergeben (Gottschalk in der 52., Schiminitzki in der 53., Rieger in der 87. Minute). Das Spiel riss keinen der 160 zahlenden Zuschauer vom Hocker. Viel zu viel Leerlauf, Fehlpässe en gros und ideenlos das Spiel der Platzherren. So blieb es beim mageren 1:1-Unentschieden.
Die Böhm-Elf hatte sich sicherlich die Partie und das Resultat anders vorgestellt. Ein Sonntagsspaziergang wurde es jedenfalls nicht, denn selbst das Unentschieden musste hart erkämpft werden gegen eine Mannschaft, die weit besser spielte als es der 13. Tabellenplatz vermuten ließ.


