Stadtrat hatte beschlossen
nnz-Leser Rainer Sturm ist gerade in diesen Tagen ein Fan der Bielener Kiesgewässer. Trotz der herrlichen Temperaturen kommt Ärger bei ihm hoch...
Denn Herr Sturm beklagt den Wegfall des Abendtarifs, er muss nun den vollen Eintritt zahlen. nnz fragte beim Geschäftsführer der Badehaus GmbH, Jens Eisenschmidt nach. "Wir sind als kommunales Unternehmen an die Beschlüsse des Nordhäuser Stadtrates gebunden. Und der hatte im Dezember vergangenen Jahres einen entsprechenden Beschluss gefasst."
Hintergrund war, dass trotz vieler Einsparungen und großzügiger Subventionen die steigenden Kosten abgefangen werden müssen. Und dazu gehören auch neue Strukturen bei den Eintrittspreisen.
Autor: red
Kommentare
mutti
20.06.2013, 11:19 Uhr
Algen
Außerdem ist der Kiessee total verdreckt. Der ganze Rand ist voll eckliger Algen und das für einen Preis von 3 € bzw.1,50 €. Das dürfte auch nicht sein, an einem öffentlichen Gewässer soviel Eintritt zu verlangen.
Birgit26
20.06.2013, 11:58 Uhr
Auf welcher Grundlage
Auf welcher Grundlage, Herr Eisenschmidt, hat denn der Stadtrat den Beschluss zur Preiserhöhung gefasst??? Wer hat die Beschlußvorlage erarbeitet? Wenn eine Preiserhöhung nicht nötig gewesen wäre, dann hätten Sie sich, Herr Eisenschmidt, auch nicht so einsetzen müssen. Ja, es wird eben nicht bis zum Ende gedacht. Der "Kleine Bürger" muss zahlen. Alternativen wie Abendtarif oder auch $-Std-Tarife für das Badehaus gibt es nur in anderen Städten...
Pe_rle
20.06.2013, 13:00 Uhr
Badesee
ist ja bekannt ,das der Stadtrat immer die Hand hebt ,wenn man den Bürger schröpfen kann. Parteienzwang macht eben alles unmögliche möglich.
Keiner der Damen und Herren versetzt sich mal in Lage der anderen (zahlenden) Seite
Wasserschnecke
20.06.2013, 20:08 Uhr
Wo ist es verdreckt?
@ mutti-Algen...der "kiesee" ist nicht verdreckt,sondern es handelt sich um ein Naturbad.Vergessen???Da kann es schon mal vorkommen,das sich ein paar Fische,Algen und Enten sich tummelt.Außerdem werden die Algen regelmäßig im Uferbereich vom Personal abgefischt,natürlich nur im Rahmen der möglichkeiten.Ansonsten müßte ja die Chemiekeule ran,dann wäre es aber mit der schönen Natur hinüber,und es wäre kein Natursee mehr.Ein kleiner Tipp für @ mutti...Nordhausen und Umgebung besitzt sterile und Algenfreie Freibäder ;-)
Rainer H.
20.06.2013, 23:28 Uhr
Stadträte erhöhen nicht einfach!
Mir ist neu, daß Stadträte einfach so den Arm heben. Da müssen schon die Bädergesellschafft jamernd im Stadtrat um Preiserhöhung bitten und dies begründen. Daher finde ich es eine Frechheit die Stadträte als Verursacher der Preiserhöhung hinzustellen. Herr Eisenschmidt hätte auch einfach sagen können, dass alle Bäder ein jährlich es Minus einfahren. Der Kiesschacht ist wohl auch mit Preiserhöhung nicht im Plus.
Friderike
21.06.2013, 08:28 Uhr
Stadtrat/Eisenschmidt
Ich bin zwar auch kein "Freund" und "Verfechter" des Stadtrates, da er mich in letzter Zeit immer wieder sehr enttäuscht hat, mit seinen Bürgerunfreundlichen Entscheidungen!
Aber,.. die Preiserhöhung ist sicher nicht allein auf dem "Mist" des Stadtrates gewachsen, so wie @Birgit26 und @Lorenz G. schon erläutert haben. Aber es ist ja ein Leichtes dem Stadtrat nun den schwarzen Peter zuzuschieben. Ich bin ja mal gespannt, ob die Erhöhung der Eintrittspreise die Gewinne wirklich erwirtschaftet, die geplant sind.
Jeder kann sein Geld nur einmal ausgeben und wenn alles teurer wird, wo spart man dann zu erst...? Vielleicht sollte man sich ab und zu daran orientieren, weshalb es zum Beispiel die Gebrüder Albrecht von Aldi zu einem solchen Erfolg geschafft haben....
H.Buntfuß
21.06.2013, 10:11 Uhr
Mündige Bürger
Als Bürger haben sie doch das Recht, diesen Kiesschacht zu meiden. Aber wie immer wird nur gemeckert und das hinter vorgehaltener Hand und das war es dann auch schon.
Mann oder Frau gehen weiterhin zum Kiesschacht und bezahlen was man verlangt. Ja so funktioniert inzwischen die SOZIALE Marktwirtschaft. Nicht die Nachfrage bestimmt den Preis, nein es sind die Stadträte.
Was sie auf der einen Seite für KULTUR verschleudern, muss auf der anderen Seite dem Bürger abverlangt werden. Somit bestimmen, Politiker und Aktionäre, was SOZIALE Marktwirtschaft ist und wen sie zu GUTE kommt.
mutti
21.06.2013, 10:12 Uhr
darum geht es ja nicht
@aber schneckchen, darum ging es ja garnicht:die eintrittspreise waren der ausschlaggebende Punkt und dafür kann man ja wenigstens einen sauberen Rand erwarten, oder.das es ein kiesgwässer ist, ist mir bewußt. abgeskeschert wird mit einem kleinen minikescher, das das nix bringt schon klar.das wollte ich nur mal anmerken.
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