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Mi, 14:05 Uhr
19.06.2013

Das kommt auf die Innenstadt zu

Zu einem Gespräch hatte gestern Abend das Nordhäuser Bauamt die Händler der Nordhäuser Innenstadt in den Bürgersaal eingeladen. Anlass ist der für Ende Juli geplante Baubeginn für die Umgestaltung der Straßen Kranichstraße, Engelsburg, Markt und Pferdemarkt...


“Wir möchten Sie frühzeitig und persönlich über die damit verbundenen anstehenden Einschränkungen, Sperrungen und Umleitungen informieren“, so Bauamtsleiter Jens Kohlhause. Beginnen werden die Arbeiten mit der Umverlegung der unterirdischen Leitungen im Bereich der östlichen Kranichstraße, zwischen Kornmarkt und der Kreuzung Pferdemarkt / Engelsburg und von dort aus bis hinauf zum Hagen.

Die erste Sperrung im Rahmen dieser Bauarbeiten ist zwischen der Kreuzung Pferdemarkt /Engelsburg bis zum bestehende Kreisel Rautenstraße / Kranichstraße. Sie beginnt am 29. Juli und endet am 17. August. Der Verkehr wird über die Töpfer-, Kollwitz- und Wallrothstraße geführt, von dort aus den Hagen hinab.

Vom 16. August bis zum 1. September werden dann die Leitungen umverlegt auf der Kreuzung Pferdemarkt / Kranichstraße – für den späteren Bau des neuen Verkehrskreisels. . Die Kreuzung ist in diesem Zeitraum voll gesperrt. Alle Straßen, die zu dieser Kreuzung führen, werden Sackgassen sein. Lediglich aus der Kranichstraße aus Richtung Kino kann man über den derzeit bestehenden Gehweg links abbiegen in Richtung Engelsburg.

Neben dieser Zufahrt in Richtung Rathaus / Post wird der Neue Weg die zweite Zufahrt sein. Abgeleitet wird der Verkehr ebenfalls über den Neuen Weg – allerdings nicht hinunter in Richtung Grimmel, sondern gegenüber in Richtung Lohmarkt. Dazu wird der bestehende unbefestigte Weg für den Fahrzeugverkehr ertüchtigt. Er wird so hergestellt, dass auch nach dem Ende der Bauarbeiten von Fußgängern und Radfahreren genutzt werden kann. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.

Eine zweite Abfahrt aus dem Bereich Altstadt / Rathaus wird es in der Jüdenstraße neben dem „Ratskeller“ geben in Richtung Rautenstraße. Die dort bestehende Treppe wird in eine temporäre Straße umgewandelt.

Im letzten Abschnitt der Erdarbeiten vom 2. bis zum 21. September wird der Bereich zwischen Kreuzung Pferdemarkt / Kranichstraße bis hinauf zur Einmündung Wolfstraße aufgegraben.

Nach Abschluss der genannten Arbeiten im unterirdischen Bauraum beginnen ab dem 23. September die eigentlichen oberirdischen Umgestaltungsarbeiten. Sie werden insgesamt ein Jahr dauern. Bis zum Jahresende 2013, so die Planungen, soll der neue Kreisel an der Kreuzung Pferdemarkt / Kranichstraße fertig gestellt sein. Anschließend beginnen die Arbeiten in der östlichen Kranichstraße. Um den Händlern der Kranichstraße das Weihnachtsgeschäft zu ermöglichen, sollen die Gehwegarbeiten vor ihren Geschäften erst zum Jahresbeginn 2014 anlaufen.

Jens Kohlhause sagte, dass trotz der nötigen Vollsperrungen der Straßen die Geschäfte – wenn auch mit erheblichen Einschränkungen - jederzeit erreichbar blieben – für Lieferfahrzeuge unter anderem über die gesetzlich vorgeschriebenen Feuerwehrtrassen. Er bat die Händler bei Problemen „zum Hörer zu greifen und bei uns anzurufen. Wir werden eine Lösung finden.“ Kohlhause warb zugleich um Verständnis, dass die Bauarbeiten relativ spät im Jahr beginnen müssten. „Allerdings war aufgrund des großen Bauvolumens eine europaweite Ausschreibung nötig. Damit verbunden sind leider erblich lange Ausschreibungs- und vergabefristen. Zudem mussten wir auf den Fördermittelbescheid warten“

Kritik von den Händlern kam mit Blick auf fehlende Parkplätze – sowohl während der Bauzeit als auch nach der Umgestaltung. Die Händler seien darauf angewiesen, dass Kunden auch mal kurzzeitig in unmittelbarer Nähe der Geschäfte parken wollten. Die von der Stadt vorgesehen Lösung der ausschließlichen Nutzung der Parkhäuser in der Kulturbibliothek und des Einkaufszentrums sollte überdacht werden.

Herr Kohlhause schlug vor, dass sich die Gewerbetreibenden eine Art Sprecher wählen. „Dieser ist jederzeit herzlich willkommen bei den wöchentlichen Bauberatungen. So können am besten Reibungsverluste bei der Informationsweitergabe vermieden werden. Darüber hinaus werden alle Händler Telefonnummern bekommen, unter denen sie im Bedarfsfall jederzeit einen unserer Mitarbeiter erreichen können, falls es Probleme geben sollte.“
Autor: red

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Kommentare
ostler
19.06.2013, 18:42 Uhr
werden wieder die Radwege vergessen?
Mal sehen, ob auch bei diesem Straßenumbau die Radwege vergessen werden.

Und wenn ich das lese: Eine zweite Abfahrt aus dem Bereich Altstadt / Rathaus wird es in der Jüdenstraße neben dem „Ratskeller“ geben in Richtung Rautenstraße. Die dort bestehende Treppe wird in eine temporäre Straße umgewandelt.

Na super, da werden dann die Radfahrer und Fußgänger in der Rautenstraße regelmäßig umgefahren - oder?
Retupmoc
20.06.2013, 09:02 Uhr
Meiden
Liebe Gäste, es ist bestimmt nicht von Nachteil diese Stadt in den nächsten Monaten zu meiden. Sie ersparen sich Stunden im Stau und behalten ihre Nerven. Am meisten tun mir jedoch die Bewohner des Postkartenviertels leid. Erst wurden die Mieten drastisch erhöht und nun baut man ihre Wohnungen mit zwei Kolossen, die niemand braucht, zu. Das erinnert mich an den Turmbau zu Babel. Und wie der ausgegangen ist, dürfte bekannt sein.
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