Mi, 06:36 Uhr
19.06.2013
nnz-Forum: Zivilcourage
Der 17. Juni 1953 war der IG BAU Anlass zu einer würdigenden Gedenkfeier im Berliner Kino International. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse wurde mit dem Georg-Leber-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet. Harald Buntfuß war dabei...
Die Laudatio hielt Manuela Schwesig, Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Der Preis wurde von der IG BAU erstmals verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Geehrt wurde er für sein engagiertes Auftreten und Handeln, insbesondere gegenüber der rechtsextremen Szene.
Manuela Schwesig beschrieb Herrn Thierse als aufrechten Demokraten, der es gerne in Kauf nimmt, dass ihn seine Kollegen im Bundestag wegen seiner oft unbequemen Antworten, wenn es um demokratische Bürgerrechte geht, schief ansehen. Leider konnte ich Herrn Thierse aus Zeitmangel nicht näher dazu befragen, welchem sozialen Verein er die 10.000 Euro spenden wird?
Vor der Feier legten Vertreter der IG BAU ein Blumengebinde am kaum auffallenden Denkmal in der Karl-Marx-Allee nieder und gedachten der Toten dieses Aufstands.
Ja, liebe Leser, so geht es in Deutschland zu, die IG BAU vergibt einen Preis für Zivilcourage, den Herr Thierse sicher auch verdient hat und andere werden in die Psychiatrie gesteckt, weil sie den Politikern und somit den Regierenden des Staates unbequem sind. So geschehen im schönen und demokratischen Bayern. Hier soll ein Gusti Mollath in die Psychiatrie eingewiesen worden sein, weil er Aussagen in Sachen Schwarzgeldsystem bei der HypoVereinsbank machte, welche die mutmaßlich Beteiligten in arge Bedrängnis gebracht hätten. Die Bank selber bestätigte die Vorwürfe in Teilen.
Urplötzlich erstattete die Frau des Herrn Mullaht, der selbst eine gewisse Funktion in dieser dubiosen Affäre nachgesagt wird, Anzeige gegen ihren Mann. Woraufhin man diesem wiederum eine psychiatrische Behandlung verordnete. Ja so unterschiedlich ist das mit der Zivilcourage. Die Einen werden geehrt, die Anderen weggesperrt. Das sind schon sehr merkwürdige und sehr bedenkliche Vorgänge und Sitten hierzulande?
Das erinnert an die DDR und ihre Rechtsauffassung, um nicht zu sagen Rechtsbeugung. Der Unterschied zwischen heute und damals, sowie hier und dort, besteht wohl nur in den Beweggründen für ein solches Verhalten.
Harald Buntfuß
Autor: redDie Laudatio hielt Manuela Schwesig, Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Der Preis wurde von der IG BAU erstmals verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Geehrt wurde er für sein engagiertes Auftreten und Handeln, insbesondere gegenüber der rechtsextremen Szene.
Manuela Schwesig beschrieb Herrn Thierse als aufrechten Demokraten, der es gerne in Kauf nimmt, dass ihn seine Kollegen im Bundestag wegen seiner oft unbequemen Antworten, wenn es um demokratische Bürgerrechte geht, schief ansehen. Leider konnte ich Herrn Thierse aus Zeitmangel nicht näher dazu befragen, welchem sozialen Verein er die 10.000 Euro spenden wird?
Vor der Feier legten Vertreter der IG BAU ein Blumengebinde am kaum auffallenden Denkmal in der Karl-Marx-Allee nieder und gedachten der Toten dieses Aufstands.
Ja, liebe Leser, so geht es in Deutschland zu, die IG BAU vergibt einen Preis für Zivilcourage, den Herr Thierse sicher auch verdient hat und andere werden in die Psychiatrie gesteckt, weil sie den Politikern und somit den Regierenden des Staates unbequem sind. So geschehen im schönen und demokratischen Bayern. Hier soll ein Gusti Mollath in die Psychiatrie eingewiesen worden sein, weil er Aussagen in Sachen Schwarzgeldsystem bei der HypoVereinsbank machte, welche die mutmaßlich Beteiligten in arge Bedrängnis gebracht hätten. Die Bank selber bestätigte die Vorwürfe in Teilen.
Urplötzlich erstattete die Frau des Herrn Mullaht, der selbst eine gewisse Funktion in dieser dubiosen Affäre nachgesagt wird, Anzeige gegen ihren Mann. Woraufhin man diesem wiederum eine psychiatrische Behandlung verordnete. Ja so unterschiedlich ist das mit der Zivilcourage. Die Einen werden geehrt, die Anderen weggesperrt. Das sind schon sehr merkwürdige und sehr bedenkliche Vorgänge und Sitten hierzulande?
Das erinnert an die DDR und ihre Rechtsauffassung, um nicht zu sagen Rechtsbeugung. Der Unterschied zwischen heute und damals, sowie hier und dort, besteht wohl nur in den Beweggründen für ein solches Verhalten.
Harald Buntfuß
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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