Do, 19:18 Uhr
13.06.2013
Finale in Frankreich
Das Tennis ein Sport ist der viel Kondition verlangt ist allgemein bekannt. Daher überrascht es umso mehr, dass die nun schon 31-jährige Serena Williams mit einer derartigen Leichtigkeit ihre fünf Jahre jüngere Konkurrentin Sara Errani in die Schranken verwiesen hat...
In gerade einmal 46 Minuten besiegte die Amerikanerin ihre italienische Widersacherin mit 6:0 und 6:1. Dabei ist Errani nicht irgendwer, sie stand im letzten Jahr im Finale der French Open. Im Finale trifft Williams nun auf die Weltranglistenzweite Maria Scharapowa.
Worauf die Top Verfassung von Serena Williams im Moment fußt, kann nur gemutmaßt werden. Eines ist allerdings nicht zu bestreiten, ihre jahrelange Erfahrung im Profi-Tennis ist ein Vorteil gegenüber den jungen Teilnehmerinnen, welche das Konkurrenzfeld noch nicht richtig einschätzen können. So wirkt die Weltranglistenerste nicht nur physisch fit, sondern auch psychisch frischer und aufmerksamer als andere.
Mit ihren über dreißig Jahren ist Williams im Frauen Tennis immer noch eine Ausnahme. Vielen Tennisspielerinnen sind große Erfolge nach Vollendung des 30. Lebensjahr nicht gelungen. Grand-Slam Siegerinnen die über dreißig sind, kommen im Tennis eher selten vor. Neben Serena Williams selbst gelang dies nur noch Martina Navratilova.
Wenn es dann soweit ist (Einladung 30. Geburtstag wurde verschickt, denken viele Frauen verstärkt über den Kinderwunsch nach. Auch Tennisspielerinnen sind dabei keine Ausnahme. Viele beenden ihre Karriere und widmen sich der Familienplanung. Manche beenden ihre Laufbahn dabei endgültig, andere kehren zurück. Musterbeispiel für eine Rückkehrerin ist Kimiko Date-Krumm.
Die 42 Jahre alte Japanerin hat schon zu Steffi Grafs Glanzzeiten gespielt. Auch heute spielt sie wieder und das nach zwölf Jahren Pause. Die Lust auf Sport war für Date-Krumm auf einmal weg, deshalb beendete die damals 26-jährige ihre vielversprechende Karriere und widmete sich dem Privatleben. Als sie sich zurückzog war sie die vierte der Welt, das war im Jahr 1996. Heute ist die Japanerin weit entfernt von den Top-Platzierungen. Als Weltranglisten 83. ist es vor allem die Lust am Tennis spielen die sie motiviert. Ans Aufhören denkt sie momentan überhaupt nicht mehr, so Date-Krumm.
Auch Serena Williams verliert keinen Gedanken ans Aufhören. Wenn es ihr zu viel wird, widmet sich die Amerikanerin lieber ihren zahlreichen Hobbys. So schauspielert sie nebenbei, schreibt Drehbücher und malt Bilder. Die Reaktionen auf ihre Werke sind zwar nicht durchweg positiv, doch das ist Serena Williams offensichtlich nicht wichtig. Sie sagt, diese Nebenbeschäftigungen halten meine Motivation oben.
Autor: redIn gerade einmal 46 Minuten besiegte die Amerikanerin ihre italienische Widersacherin mit 6:0 und 6:1. Dabei ist Errani nicht irgendwer, sie stand im letzten Jahr im Finale der French Open. Im Finale trifft Williams nun auf die Weltranglistenzweite Maria Scharapowa.
Worauf die Top Verfassung von Serena Williams im Moment fußt, kann nur gemutmaßt werden. Eines ist allerdings nicht zu bestreiten, ihre jahrelange Erfahrung im Profi-Tennis ist ein Vorteil gegenüber den jungen Teilnehmerinnen, welche das Konkurrenzfeld noch nicht richtig einschätzen können. So wirkt die Weltranglistenerste nicht nur physisch fit, sondern auch psychisch frischer und aufmerksamer als andere.
Mit ihren über dreißig Jahren ist Williams im Frauen Tennis immer noch eine Ausnahme. Vielen Tennisspielerinnen sind große Erfolge nach Vollendung des 30. Lebensjahr nicht gelungen. Grand-Slam Siegerinnen die über dreißig sind, kommen im Tennis eher selten vor. Neben Serena Williams selbst gelang dies nur noch Martina Navratilova.
Wenn es dann soweit ist (Einladung 30. Geburtstag wurde verschickt, denken viele Frauen verstärkt über den Kinderwunsch nach. Auch Tennisspielerinnen sind dabei keine Ausnahme. Viele beenden ihre Karriere und widmen sich der Familienplanung. Manche beenden ihre Laufbahn dabei endgültig, andere kehren zurück. Musterbeispiel für eine Rückkehrerin ist Kimiko Date-Krumm.
Die 42 Jahre alte Japanerin hat schon zu Steffi Grafs Glanzzeiten gespielt. Auch heute spielt sie wieder und das nach zwölf Jahren Pause. Die Lust auf Sport war für Date-Krumm auf einmal weg, deshalb beendete die damals 26-jährige ihre vielversprechende Karriere und widmete sich dem Privatleben. Als sie sich zurückzog war sie die vierte der Welt, das war im Jahr 1996. Heute ist die Japanerin weit entfernt von den Top-Platzierungen. Als Weltranglisten 83. ist es vor allem die Lust am Tennis spielen die sie motiviert. Ans Aufhören denkt sie momentan überhaupt nicht mehr, so Date-Krumm.
Auch Serena Williams verliert keinen Gedanken ans Aufhören. Wenn es ihr zu viel wird, widmet sich die Amerikanerin lieber ihren zahlreichen Hobbys. So schauspielert sie nebenbei, schreibt Drehbücher und malt Bilder. Die Reaktionen auf ihre Werke sind zwar nicht durchweg positiv, doch das ist Serena Williams offensichtlich nicht wichtig. Sie sagt, diese Nebenbeschäftigungen halten meine Motivation oben.


