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Mo, 15:28 Uhr
27.05.2013

Landkreis muss gestärkt werden

Vor dem morgigen Kreistag stellt Landrätin Birgit Keller in der Diskussion um die weitere Beteiligung des Landkreises in der HSB noch einmal klar: Ein starker Landkreis in einer gesunden GmbH...


„Unser Ziel ist es, die HSB-Gesellschaft als touristische Attraktion und Partner im ÖPNV zukunftssicher aufzustellen, auch um zu erreichen, mit der HSB mehr Touristen in den Landkreis Nordhausen zu holen. Die Züge dürfen nicht nur hier abfahren, sondern müssen auch hier ankommen. Wir haben viel zu bieten und das wollen wir weiterentwickeln", so die Landrätin.

Dabei denkt Keller auch laut über Projekt wie Selano und die Weiterentwicklung der Radwege in der Goldenen Aue auch als Verbindung in den touristisch gut aufgestellten Kyffhäuserkreis nach. Deshalb wird die Landkreisverwaltung in den Kreistag morgen eine Beschlussvorlage mit dem Ziel einbringen, den Gesellschaftern und der HSB bis Anfang 2014 Zeit zu lassen, um die Ausrichtung des Unternehmens weiterzuqualifizieren und das Angebot der HSB in und für Nordhausen zu verbessern.

„Wir brauchen Zeit, um die HSB wirtschaftlich zu restrukturieren", sagt Birgit Keller. Nun wolle der Landkreis Nordhausen auch gemeinsam mit verschiedenen Partnern wie dem Südharzer Tourismusverband und dem NUV das kommende Jahr nutzen, um neue Ideen zu entwickeln, um die Potentiale der HSB bestmöglich auszuschöpfen. Im ersten Halbjahr 2014 wird die Landrätin dem Kreistag einen Bericht über die Fortschritte vorlegen. Die Kreisräte werden dann erneut über den Verbleib des Landkreises als Gesellschafter der HSB beraten.
Autor: red

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Kommentare
Harzer00
27.05.2013, 20:25 Uhr
Landrätin und unsere HSB ...
Also mit der Vorgehensweise unserer Landrätin hat man weder die HSB noch unseren Landkreis gestärkt. Jetzt ist wohl im Kreistag erst einmal Schadensbegrenzung angesagt - verbunden mit der Hoffnung, dass trotz der Linken unsere HSB auch in Zukunft noch fährt. Naja - Egon Primas wird es schon richten!
I.H.
27.05.2013, 21:15 Uhr
Draufhauen wäre besser,
liebe Frau Landrätin. Nun kommt leider nur das alt Bekannte - "wenn ich nicht mehr weiter weiss, bilde ich 'nen Arbeitskreis".

HSB + Südharzer Tourismusverband + NUV = defizitärer Laden + eingepennter Verein + Schnittchenessende Wichtigtuer.

Und was soll das für den Landkreis bringen? Kontinuität? Machen Sie als Kreischefin vollen Druck auf die HSB. Nur so funktioniert das!
NDHler
27.05.2013, 21:23 Uhr
@ mw1992
Möchtegern Landrat Egon Primas hat die letzten Jahre als der „starke Mann“ hinter Ex Landrat Clauß den Landkreis in diese miserable Lage gebracht und jetzt soll er als großer Retter auftreten. Lächerlich!
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