Mo, 18:10 Uhr
29.03.2004
Früh putzt sich...
Nordhausen (nnz). ..wer sich in diesem Jahr Hundertausenden Besuchern präsentieren will. Frühjahrsputz ist angesagt und die Spitze des Nordhäuser Rathauses ging am Nachmittag mit gutem Beispiel voran. Wo der Besen geschwungen wurde, das hat natürlich die nnz wissen wollen und war dabei....
Heute Nachmittag hat Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) und Bau- und Wirtschaftsdezernenten Dietrich Beyse (CDU) vor dem Rathaus den symbolischen Startschuss für den diesjährigen Frühjahrsputz gegeben. "Wir rufen alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser auf, mit anzupacken. Wenn jeder - im wörtlichen Sinn - vor der eigenen Tür kehrt, ist schon viel erreicht", sagte die OB. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden in den kommenden Tagen an verschiedenen Stellen der Stadt selbst zu Besen und Schaufel greifen, um Ordnung zu schaffen.
Eine große "Dreckecke" sei zum Beispiel der Bereich entlang der Bahn-Schienen am früheren IFA-Gelände. "Insbesondere für die Fahrgäste in den Zügen bietet sich hier ein Bild unserer Stadt, das nicht akzeptabel ist", so Frau Rinke. Obwohl das Grundstück nicht in städtischem Eigentum sei, werde man gemeinsam mit dem Landratsamt nach einer Lösung suchen, um den Müll und Abfall dort zu beseitigen.
Für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen, sei insbesondere in diesem - dem Landesgartenschau-Jahr - wichtig: "Der Frühjahrsputz soll diesmal vor allem Initialzündung sein. Viele tausend Besucher werden nach Nordhausen kommen. Für sie muss sich unsere Stadt nicht nur grün, sondern auch sauber präsentieren", so die Oberbürgermeisterin. "Mit dem Frühjahrsputz möchten wir dafür sensibilisieren, in den kommenden Monaten ein gewisses Maß an ´Mehrarbeit` im Bereich der Ordnung und Sauberkeit zu leisten." Für auswärtige Gäste sei der erste Eindruck von einer Stadt prägend und könne mit darüber entscheiden, ob sich ein weitere Besuch lohne. "Mit einer sauberen Stadt tun wir uns deshalb auch selbst den größten Gefallen! Und das gilt natürlich über das Jahr der Landesgartenschau hinaus."
In den letzten Tagen mehr als 40 Nordhäuser Einrichtungen, Unternehmen, Schulen, Verbände und Vereine einen Brief vom Leiter des städtischen Amtes für Umwelt und Grünordnung Reiner Kirsch, mit dem sie noch einmal persönlich zur Teilnahme am Frühjahrsputz aufgerufen werden. "Darin appellieren wir auch an jeden Einzelnen, Zivilcourage zu zeigen, und diejenigen anzusprechen, die ihren Abfall oder Müll einfach an Ort und Stelle fallen lassen", so der Amtsleiter.
Bei Appellen allein wird es allerdings künftig nicht mehr bleiben - in den kommenden Wochen wird es verstärkte Kontrollen geben. In die werden auch die privaten Grundstückseigentümer einbezogen und gegebenenfalls an ihre Reinigungspflicht erinnert. "Und dabei soll künftig ein `Bußgeldkatalog´ helfen, der derzeit vorbereitet wird", so Frau Rinke.
Autor: nnz
Heute Nachmittag hat Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) und Bau- und Wirtschaftsdezernenten Dietrich Beyse (CDU) vor dem Rathaus den symbolischen Startschuss für den diesjährigen Frühjahrsputz gegeben. "Wir rufen alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser auf, mit anzupacken. Wenn jeder - im wörtlichen Sinn - vor der eigenen Tür kehrt, ist schon viel erreicht", sagte die OB. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden in den kommenden Tagen an verschiedenen Stellen der Stadt selbst zu Besen und Schaufel greifen, um Ordnung zu schaffen.
Eine große "Dreckecke" sei zum Beispiel der Bereich entlang der Bahn-Schienen am früheren IFA-Gelände. "Insbesondere für die Fahrgäste in den Zügen bietet sich hier ein Bild unserer Stadt, das nicht akzeptabel ist", so Frau Rinke. Obwohl das Grundstück nicht in städtischem Eigentum sei, werde man gemeinsam mit dem Landratsamt nach einer Lösung suchen, um den Müll und Abfall dort zu beseitigen.
Für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen, sei insbesondere in diesem - dem Landesgartenschau-Jahr - wichtig: "Der Frühjahrsputz soll diesmal vor allem Initialzündung sein. Viele tausend Besucher werden nach Nordhausen kommen. Für sie muss sich unsere Stadt nicht nur grün, sondern auch sauber präsentieren", so die Oberbürgermeisterin. "Mit dem Frühjahrsputz möchten wir dafür sensibilisieren, in den kommenden Monaten ein gewisses Maß an ´Mehrarbeit` im Bereich der Ordnung und Sauberkeit zu leisten." Für auswärtige Gäste sei der erste Eindruck von einer Stadt prägend und könne mit darüber entscheiden, ob sich ein weitere Besuch lohne. "Mit einer sauberen Stadt tun wir uns deshalb auch selbst den größten Gefallen! Und das gilt natürlich über das Jahr der Landesgartenschau hinaus."
In den letzten Tagen mehr als 40 Nordhäuser Einrichtungen, Unternehmen, Schulen, Verbände und Vereine einen Brief vom Leiter des städtischen Amtes für Umwelt und Grünordnung Reiner Kirsch, mit dem sie noch einmal persönlich zur Teilnahme am Frühjahrsputz aufgerufen werden. "Darin appellieren wir auch an jeden Einzelnen, Zivilcourage zu zeigen, und diejenigen anzusprechen, die ihren Abfall oder Müll einfach an Ort und Stelle fallen lassen", so der Amtsleiter.
Bei Appellen allein wird es allerdings künftig nicht mehr bleiben - in den kommenden Wochen wird es verstärkte Kontrollen geben. In die werden auch die privaten Grundstückseigentümer einbezogen und gegebenenfalls an ihre Reinigungspflicht erinnert. "Und dabei soll künftig ein `Bußgeldkatalog´ helfen, der derzeit vorbereitet wird", so Frau Rinke.

