eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mo, 11:10 Uhr
27.05.2013

Eigentor für Spieler und Fans?

Das packende Duell der zwei deutschen Spitzenfußballmannschaften in der Champions League am Wochenende war wieder ein großes Sportspektakel. Millionen von Zuschauern saßen gebannt vor dem Fernseher und Hunderttausende beim Public Viewing. Viele verfolgen so ein Ereignis nicht nur mit großer Spannung, sondern auch mit einem kühlen Bierchen...


Auch die aktiven Mitglieder in Sportvereinen feiern ihre Siege gern mit alkoholischen Getränken. Doch passt das überhaupt zusammen – Alkohol und Sport?

Laut dem Thüringer Landesamt für Statistik (TLS) wurden 2011 370.883 Mitglieder in Sportvereinen gezählt. Bei einer Bevölkerungszahl von gut 2,2 Millionen Einwohnern in Thüringen macht demzufolge jeder sechste Thüringer aktiv Sport in einem Verein, und viele gönnen sich nach dem Sport einen kleinen „Absacker“.

Mit dem Alkohol steigt aber nicht nur die Unfallgefahr, auch der Muskelaufbau wird gehemmt, und die Fettverbrennung verlangsamt sich. Obwohl eine Vielzahl von Risiken mit dem Konsum von Alkohol vor oder nach dem Sport einhergeht, scheint es doch, dass Alkohol und Sport eng mit einander verbunden sind. Doch warum ist dies so?

Die Konsummotive zeigen: Sport ist ein emotionales Erlebnis, und das oft nicht nur für den aktiven Sportler. Zahlreiche Fans fiebern mit. Ob Sieg oder Niederlage, der Alkohol ist ein treuer Begleiter und löscht nicht nur den Durst, sondern entspannt und verringert scheinbar auch den Leistungsdruck.

Gleichzeitig können Emotionen wie Jubel und Enttäuschung in Koppelung mit Alkohol schnell überkochen. In mindestens der Hälfte der mit Sportveranstaltungen in Verbindung stehenden Gewaltvorfälle waren die beteiligten Personen bereits vor dem Ereignis alkoholisiert.

Die Kombination von Alkohol und Sport birgt nicht nur Gefahren und Risiken für den Einzelnen, sondern auch für die Mannschaft, den Verein und die Fangemeinschaft. Die Thüringer Fachstelle Suchtprävention setzt sich aktuell mit der Thematik auseinander und plant für den Herbst ein Expertengespräch.

Haben Sie Fragen zum Thema „Alkohol und Sport“? Benötigen Sie weitere Informationen oder wollen Sie das Thema in Ihrem Verein aufgreifen? Die Thüringer Fachstelle Suchtprävention in Erfurt unterstützt Sie gern! Wir stehen Ihnen am Dienstag, den 28. Mai, von 10.00 bis 12.00 Uhr im Rahmen der Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ in der Dubliner Str. 12 für Fragen zur Verfügung.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)