Sa, 19:44 Uhr
25.05.2013
Prüfungstag beim THW in Heiligenstadt
Der Landesverband Sachsen/Thüringen Technische Hilfswerk, Landesverband Sachsen/Thüringen, hatte in dieser Woche in Heilbad Heiligenstadt ein Projekt gestartet. Erstmals wurde die Grundausbildung am Stück eine Woche lang durchgeführt. Für die Teilnehmer war heute der große Tag - die Prüfung....
Normalerweise geht die Grundausbildung im jeweiligen Ortsverband ein- oder zweimal im Monate oder jede Woche über einen Zeitraum von einem dreiviertel Jahr. Sie beinhaltet alles von der eigenen Sicherheit bis hin zum Verhalten am Einsatzort und allgemeinem Wissen zum THW. Beim Projekt waren die Teilnehmer bereits in fünf Tagen fit für die Abschlussprüfung.
Stephanie Wirth, die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit des Landesverbandes, erklärte uns ausführlich, was die Prüflinge - insgesamt 46 aus Sachsen, Thüringen und einer auch aus Niedersachsen - alles bewältigen und wissen mussten. Wir schauten uns gemeinsam die insgesamt sechs Stationen an. Elf Ortsverbände waren vertreten: Apolda, Eisenach, Suhl, Nordhausen, Plauen, Dresden, Leipzig, Grimma, Heiligenstadt, Sondershausen und Erfurt. Dazu kamen noch Prüfer und Helfer.
Eine Station war die Arbeit mit einem Trennschleifer, von der Bereitstellung des Arbeitsgerätes bis zum richtigen Umgang damit. Es musste auch darauf geachtet werden, dass an jeder Station ein Feuerlöscher stand. Eine nächste Station war das Ablöschen einer brennenden Person, wo mit einer Decke an einer Puppe gearbeitet wurde. Es war auch an den weiteren Stationen schon erstaunlich, was die Prüflinge alles können und wissen mussten. Fußpunktsicherungen bei Leitern, Anheben von Lasten, Aufstellen von Scheinwerfern, Zuordnen von Gefahrstoffen, was muss wie gelöscht werden, Arbeiten mit der Spreizschere und vieles mehr.
Es gab auch eine Station, wo Teamarbeit verlangt wurde bei der Rettung von Menschen. In den vergangenen Tagen wurde auch deutlich, dass sich die Einsatzkräfte besser kennenlernen konnten und dass sie ihre Ausbildung sehr ernst nahmen. Auch am Abend wurde viel über verschiedene Aufgaben gesprochen, erklärte Stephanie Wirth.
Ein Aspekt, warum man sich für diesen Pilotlehrgang entschieden hat, ist die Arbeitserleichterung für die Ortsverbände in Sachsen und Thüringen, erklärt der Chef des Landesverbandes Norbert Mönch. Durch eine zentrale Maßnahme muss die Grundausbildung nicht in jedem Ortsverband durchgeführt werden und die Ausbildungsinhalte können mit geringem Arbeitsaufwand aktuell und einheitlich gestaltet werden. Die Teilnehmer können weiterhin schnell nach dem Eintritt in das THW über den Tellerrand ihres Ortsverbandes blicken und Kameraden und Kameradinnen anderer Ortsverbände kennenlernen und sich austauschen. Das Pilotprojekt in Heiligenstadt ist bestens gelaufen, alle haben die Prüfung bestanden. Da stets nicht im Wege, dass es weitergeführt werden kann, so Norbert Mönch.
Ilka Kühn
Autor: enNormalerweise geht die Grundausbildung im jeweiligen Ortsverband ein- oder zweimal im Monate oder jede Woche über einen Zeitraum von einem dreiviertel Jahr. Sie beinhaltet alles von der eigenen Sicherheit bis hin zum Verhalten am Einsatzort und allgemeinem Wissen zum THW. Beim Projekt waren die Teilnehmer bereits in fünf Tagen fit für die Abschlussprüfung.
Stephanie Wirth, die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit des Landesverbandes, erklärte uns ausführlich, was die Prüflinge - insgesamt 46 aus Sachsen, Thüringen und einer auch aus Niedersachsen - alles bewältigen und wissen mussten. Wir schauten uns gemeinsam die insgesamt sechs Stationen an. Elf Ortsverbände waren vertreten: Apolda, Eisenach, Suhl, Nordhausen, Plauen, Dresden, Leipzig, Grimma, Heiligenstadt, Sondershausen und Erfurt. Dazu kamen noch Prüfer und Helfer.
Eine Station war die Arbeit mit einem Trennschleifer, von der Bereitstellung des Arbeitsgerätes bis zum richtigen Umgang damit. Es musste auch darauf geachtet werden, dass an jeder Station ein Feuerlöscher stand. Eine nächste Station war das Ablöschen einer brennenden Person, wo mit einer Decke an einer Puppe gearbeitet wurde. Es war auch an den weiteren Stationen schon erstaunlich, was die Prüflinge alles können und wissen mussten. Fußpunktsicherungen bei Leitern, Anheben von Lasten, Aufstellen von Scheinwerfern, Zuordnen von Gefahrstoffen, was muss wie gelöscht werden, Arbeiten mit der Spreizschere und vieles mehr.
Es gab auch eine Station, wo Teamarbeit verlangt wurde bei der Rettung von Menschen. In den vergangenen Tagen wurde auch deutlich, dass sich die Einsatzkräfte besser kennenlernen konnten und dass sie ihre Ausbildung sehr ernst nahmen. Auch am Abend wurde viel über verschiedene Aufgaben gesprochen, erklärte Stephanie Wirth.
Ein Aspekt, warum man sich für diesen Pilotlehrgang entschieden hat, ist die Arbeitserleichterung für die Ortsverbände in Sachsen und Thüringen, erklärt der Chef des Landesverbandes Norbert Mönch. Durch eine zentrale Maßnahme muss die Grundausbildung nicht in jedem Ortsverband durchgeführt werden und die Ausbildungsinhalte können mit geringem Arbeitsaufwand aktuell und einheitlich gestaltet werden. Die Teilnehmer können weiterhin schnell nach dem Eintritt in das THW über den Tellerrand ihres Ortsverbandes blicken und Kameraden und Kameradinnen anderer Ortsverbände kennenlernen und sich austauschen. Das Pilotprojekt in Heiligenstadt ist bestens gelaufen, alle haben die Prüfung bestanden. Da stets nicht im Wege, dass es weitergeführt werden kann, so Norbert Mönch.
Ilka Kühn








