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Fr, 15:43 Uhr
24.05.2013

Hubschrauber auf der Autobahn

Heute Vormittag kam es auf der A 38 in Richtung Göttingen, kurz hinter der Anschlussstelle Leinefelde-Worbis zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Wir haben die Einzelheiten...


Eine 56-jährige Frau aus dem Eichsfeld fuhr mit ihrem Renault an der Anschlussstelle Leinefelde-Worbis auf die A 38 in Richtung Göttingen auf. Nach dem Auffahren auf die Fahrbahn der Autobahn setzte sie dann zum Überholen des voraus fahrenden LKW an. Dabei beachtet sie nicht einen bereits auf der Überholspur fahrenden Pkw, sodass dieser nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und
auffuhr.

Durch den Aufprall wurde die Fahrerin des Renault verletzt. Da der Verdacht einer Wirbelsäulenverletzung bestand, wurde diese mittels Rettungshubschrauber ins Klinikum verbracht. Für die Landung des Hubschraubers musste die A 38 für 20 Minuten voll gesperrt werden.
Autor: red

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Kommentare
Windhauch
25.05.2013, 14:49 Uhr
Autobahnfahrt
Das Führen von Fahrzeugen auf den Autobahnen unseres Landes gehört zweifelsohne zu den anspruchsvollen Anforderungen an die persönliche Fahrpraxis. Allein das Auffahren - beginnend mit dem Passieren des blauen Verkehrszeichens 330 (Autobahn) - erfordert ein erhebliches Maß an Übung, insbesondere im Bewusstsein der Leistungsfähigkeit (z. B. Beschleunigungsverhalten) des zu führenden Fahrzeuges.
Keinesfalls bewerte ich hier das fahrpraktische Können anderer Fahrzeuglenker (und schon gar nicht der betroffenen Frau!), sondern stelle immer mal wieder fest, dass Fahrerinnen wie Fahrer, kaum dass der Einfädelvorgang in die rechte Hauptfahrbahn abgeschlossen wurde, auch schon (mit oder ohne Blinker) zum Überholen des Vorausfahrenden ansetzen.
Ein von hinten auf der Überholspur herannahendes Fahrzeug scheint meist nicht, und wenn doch, dann als „rasende Bedrohung“ wahrgenommen zu werden. Vielleicht ist gerade der/die Kraftfahrerkollege/kollegin, der/die einem das problemlose Auffahren erst ermöglichte?
Ich vertrete die Auffassung, dass nach einem erfolgreichen Eingliedern in die Hauptfahrbahn hinter einem LKW oder einem Wohnwagen-Gespann soviel Zeit sein sollte, die Verkehrslage (insbesondere des nachfolgenden Verkehrs) ausreichend zu bewerten und zu beachten. Dazu gehört auch ein gewisses Maß an "Wartebereitschaft", schließlich ist man ja schon auf der Autobahn!
Einige Politiker (einer kam ja kürzlich mit dem Vorschlag eines generellen Tempolimits von 120 km/h auf Autobahnen aus der Deckung) befürworten vorschnell Einschränkungen, im Glauben, dass damit die Sache erledigt sei.
Wäre es nicht besser, ein System zu etablieren, mit dem man alle (viele) Kraftfahrer in Form von Weiterbildungen erreicht? Und wäre es nicht denkbar, dass ein Mehr an Polizei auf den Straßen die mehr belehrende, vorausschauende Rolle, und nicht, wenn es dann passiert ist, die ermittelnde und verwaltende Rolle (Unfallaufnahme) „spielen“ sollte?
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