Fr, 11:39 Uhr
24.05.2013
Neubau wird eingeweiht
In Niedersachswerfen wird heute die neue Bundesfachschule für die Ausbildung im Kälte- und Klimatechnikbereich eingeweiht. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz...
Der Neubau der Bundesfachschule belegt die große Nachfrage nach Ausbildung im Bereich der Kälte- und Klima-Technik. Auch die Erzeugung von Kälte und die Klimatisierung von Räumen stellen uns angesichts der angestrebten Energiewende vor neue technologische Herausforderungen. In Zeiten des demografischen Wandels erhält dabei die berufliche Weiterbildung einen besonderen Stellenwert bei der Bekämpfung des künftigen Fachkräftemangels. Die Bundesfachschule ist daher ein besonderer technologischer Gewinn für den Standort Nordthüringen, sagte heute in Erfurt der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, zur Eröffnung des Schulneubaus.
Der Bauminister wurde heute bei der Einweihung der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik in Niedersachswerfen durch den stellvertretenden Leiter der Bauabteilung des Ministeriums, Jens Meißner, vertreten.
Die Bundesfachschule für Kälte-Klima-Technik bietet nach eigenen Angaben die Ausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik an und ist in der Erwachsenenqualifizierung, bei Meisterschulungen bis hin zum Ingenieurabschluss engagiert. Schulträger der bereits seit 1993 in Niedersachswerfen angesiedelten Schule ist die Landesinnung Kälte-Klima-Technik der Länder Thüringen, Hessen und Baden-Württemberg.
Die Investition von rund acht Millionen Euro in den Neubau wurde mit etwa 5,7 Millionen Euro aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes unterstützt. Der seit August 2011 errichtete Neubau hat eine Fläche von 3.645 Quadratmetern und besteht aus drei miteinander verbundenen Baukörpern (Werkstatt-, Schulungs- und Versorgungsgebäude) mit 96 Unterrichts-, 64 Werkstatt- und 32 Laborplätzen.
Das Gebäude wurde nicht mit einer konventionellen Heizungsanlage ausgerüstet. Die Wärme- und Kälteerzeugung erfolgt stattdessen mittels Wärmepumpen, die die notwendige Energie der Umgebungsluft entnehmen.
Die Bundesfachschule mit 10 Mitarbeitern wurde 2012 von 1.300 Schülern und Seminarteilnehmern besucht. Dies führte zu rund 17.000 Übernachtungen im Ort und der angrenzenden Region. Auch bei den erweiterten Kapazitäten der Schule durch den Neubau wurde hierbei bewusst auf die Angliederung eines Wohnheimes verzichtet. In bewährter Weise sollen die Gäste der Ausbildungsstätte auch künftig die Pensionen und Gästezimmer der Umgebung nutzen.
Autor: redDer Neubau der Bundesfachschule belegt die große Nachfrage nach Ausbildung im Bereich der Kälte- und Klima-Technik. Auch die Erzeugung von Kälte und die Klimatisierung von Räumen stellen uns angesichts der angestrebten Energiewende vor neue technologische Herausforderungen. In Zeiten des demografischen Wandels erhält dabei die berufliche Weiterbildung einen besonderen Stellenwert bei der Bekämpfung des künftigen Fachkräftemangels. Die Bundesfachschule ist daher ein besonderer technologischer Gewinn für den Standort Nordthüringen, sagte heute in Erfurt der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, zur Eröffnung des Schulneubaus.
Der Bauminister wurde heute bei der Einweihung der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik in Niedersachswerfen durch den stellvertretenden Leiter der Bauabteilung des Ministeriums, Jens Meißner, vertreten.
Die Bundesfachschule für Kälte-Klima-Technik bietet nach eigenen Angaben die Ausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik an und ist in der Erwachsenenqualifizierung, bei Meisterschulungen bis hin zum Ingenieurabschluss engagiert. Schulträger der bereits seit 1993 in Niedersachswerfen angesiedelten Schule ist die Landesinnung Kälte-Klima-Technik der Länder Thüringen, Hessen und Baden-Württemberg.
Die Investition von rund acht Millionen Euro in den Neubau wurde mit etwa 5,7 Millionen Euro aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes unterstützt. Der seit August 2011 errichtete Neubau hat eine Fläche von 3.645 Quadratmetern und besteht aus drei miteinander verbundenen Baukörpern (Werkstatt-, Schulungs- und Versorgungsgebäude) mit 96 Unterrichts-, 64 Werkstatt- und 32 Laborplätzen.
Das Gebäude wurde nicht mit einer konventionellen Heizungsanlage ausgerüstet. Die Wärme- und Kälteerzeugung erfolgt stattdessen mittels Wärmepumpen, die die notwendige Energie der Umgebungsluft entnehmen.
Die Bundesfachschule mit 10 Mitarbeitern wurde 2012 von 1.300 Schülern und Seminarteilnehmern besucht. Dies führte zu rund 17.000 Übernachtungen im Ort und der angrenzenden Region. Auch bei den erweiterten Kapazitäten der Schule durch den Neubau wurde hierbei bewusst auf die Angliederung eines Wohnheimes verzichtet. In bewährter Weise sollen die Gäste der Ausbildungsstätte auch künftig die Pensionen und Gästezimmer der Umgebung nutzen.


