eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 07:09 Uhr
16.05.2013

nnz-Forum: Verstecken

Den Live-Ticker der nnz haben gestern die Leser der nnz aufmerksam verfolgt. Dazu jetzt die Meinung eines Leser im Forum dieser Zeitung...


Als erstes möchte ich mich bei Ihnen, Herr Greiner, für die gute Berichterstattung bedanken. Das erspart mir den Weg zu einem sehr engen Raum, den man in Nordhausen als "Bürgersaal" bezeichnet.

Wie ich gehört habe, soll der neue Bürgersaal nicht größer sein. Scheut man in Nordhausen den Bürger so sehr, dass man solche Räume bewusst klein hält? Oder kommt das von den allgemeinen Terrorwahn vieler Politiker?

Kommen wir aber nun zu der Tagesordnung: Die LINKEN haben wiedereinmal bewiesen, dass sie ihren Rachefeldzug gegen die SPD weiterführen werden. Frau Schenke allen voran: Diese Frau verlangt einen vor dem Normalbürger geschützten Raum. Hat Sie soviel Angst vor den Bürgern? Wann verlangt Sie einen Leibwächter? Herr Emrich die Öffentlichkeit im Stadtrat ist ausreichend. In der Presse könnte alles falsch dargestellt werden, so Emrich.

Dazu kann ich nur sagen: Wir leben nicht mehr in SED-Zeiten, wo die Presse erst bei der Partei nachfragen musste was sie drucken darf!

Herr Scharff versteckt sich galanterweise hinter dem Gesetz, welches ihm gerade Recht kommt, genauso Herr Bachmann. Hier zeigt sich wiedereinmal die "LINKE" Gesinnung. Es wundert mich nur, dass die LINKEN diesmal keine gemeinsame Sache mit der CDU machen! So wie ich Herrn Klodt verstehe spricht er für die Öffentlichkeit! Er sieht da auch keine großen Hürden, wie es die LINKEN sehen. Man fragt sich schon, was haben die LINKEN vor der Öffentlichkeit zu verbergen?

Wem wunderts, auch die Grünen verstecken sich hinter Thüringer Gesetz, die man aber ohne große Probleme umgehen könne. In anderen Kommunen verstekcne sich die Politiker nicht hinter Gesetzen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass in Nordhausen vieles nicht mit rechten Dingen zu geht, oder warum kapseln sich "Elite"-politiker so ab?
Christian Brothuhn
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anzeige symplr (6)
Kommentare
Rainer H.
16.05.2013, 07:58 Uhr
Ausschüße im Stadtrat
Lieber Herr Brothuhn,

vorab möchte ich Ihnen empfehlen, doch selbst den Stadtrat zu besuchen, es war gestern viel Platz. Die nnz hat zwar einen Live-Ticker, doch sind viele Reden der Stadträte nur auszugsweise bzw. unvollständig oder gar nicht hier abgedruckt, was natürlich bei wichtigen Themen sehr schlecht ist.

Aber den größten Vogel schießen Sie selber ab. Sie schreiben, einige Stadträte verstecken sich hinter dem Gesetz. Sorry aber wo leben Sie. Verlangen Sie also von den Stadträten, sie sollen bewusst gegen die Gesetze verstoßen, nur damit die Presse dabei sein kann?!
In jeden Ausschuss sitzen nicht nur Stadträte sondern auch berufene Bürger. Gibt es da mehr Bürgerbeteiligung? Was einige Stadträte meinten, dass es zur Meinungsfindung bei bestimmten Themen auch mal nicht öffentlich sein muß! Es wurde gesagt, dass dieses Thema schon sehr alt ist.
Der wichtigste Fakt ist jedoch, dass die Beschlüsse ungültig sind, wenn diese öffentlich beraten werden, obwohl das Gesetz nichtöffentlich vorschreibt.
Retupmoc
16.05.2013, 11:07 Uhr
Gesetze
"Wir leben nicht mehr in SED-Zeiten, wo die Presse erst bei der Partei nachfragen musste was sie drucken darf!" ( C. Brothuhn )

Herr Lorenz war schneller. Auch die Stadträte müssen sich an Gesetze halten. Auch wenn ich mit den Beschlüssen selbst meistens ganz und gar nicht einverstanden bin. Fast alle wollten das (west)deutsche Grundgesetz - also muß man sich dem nun fügen.

Zusatz @ Brothuhn - Über diese Aussage lache ich doch einmal ganz laut. Natürlich muß die Presse nicht nachfragen, druckt jedoch willkürlich was Sie möchte. Und eine Zeitung, die durch Parteien finanziert wird, wird auch nicht die Gegenseite im strahlenden Licht erscheinen lassen. Oder es wird halt zensiert. Träumen Sie weiter ihren Traum. Hoffentlich wachen Sie nicht einmal unsanft auf.
Eckenblitz
16.05.2013, 12:48 Uhr
Links Links
So einige werden das Lied noch kennen, manche bekommen nasse Augen, wenn sie an die Zeit denken, oder? Ich muss sagen der Artikel von Herrn Brothuhn enthält so manche Wahrheit, welche der SED Entschuldigung es heißt ja „DIE LINKE“ nicht gefällt, oder?

Ich bin auch der Meinung, dass sich die Nordhäuser „LINKEN“ sowie andere Parteien hinter den Gesetz verstecken. Herr Klodt zeigt doch sehr deutlich auf, dass es sehr wohl auch andere Wege gibt. Ich erinnere mich da an einen Artikel hier in der NNZ, der aufzeigt, dass andere Kommunen den besseren Weg gehen.

Das sie @ Lorenz G. Und sie @ Retupmoc das aus einer anderen Sicht sehen kann ich ja irgendwie verstehen. Ich habe dazu eine kleine Episode, sie bring uns zurück in die Jahre vor 1989. Damals arbeitete ich in ein kleineren Betrieb, dort hielt man einmal im Monat eine Märchenstunde (sprich Parteiversammlung) ab.

Die Versammlungen fanden in der Kantine statt und das war für die paar Parteilosen zu denen ich mich zählte, sehr ärgerlich. Wir mussten nämlich mit unserer Pause immer warten , bis die Genossen ihren Versammlungsplan abgearbeitet hatten. Wenn es jemand gewagt hat die Tür zu öffnen ohne das er ein Parteiabzeichen besaß, na ja die Alten Genossen wissen was dann los war. Es fehlte nur noch ein Bewacher vor der Tür, wegen Lauschangriffen, oder?

Das Verlangen von Frau Schenke, Herrn Scharff und Herrn Bachmann, kann ich schon verstehen. Man hält sich eben an gewisse Traditionen. Mann hat es eben immer noch im Blut, ist aber auch verständlich, wenn man Jahrelang nach einem gewohnten und alles bestimmenden Statut gelebt und gehandelt hat? Herrn Scharff möchte ich hier einmal ausklammern, bei ihm ist es wohl mehr die Traditionen an denen er festhält, oder?
Retupmoc
16.05.2013, 14:45 Uhr
Sie haben in allem Recht, Ogni
und ich unterschreibe ihren Kommentar vollständig. Nur einen Punkt sehen Sie falsch - die Gesetze auf die sich die LINKEN berufen, wurden nicht von den LINKEN gemacht. Das haben CDU, FDP und SPD zu verantworten. So viel Ehrlichkeit muß dann auch sein.
Eckenblitz
16.05.2013, 17:10 Uhr
Gesetze
@Retupmoc, Sie haben ja Recht, wenn Sie sagen, dass Gesetz haben die Linken nicht gemacht, aber sie berufen sich jetzt darauf. Die CDU macht ja Vorschläge, wie man es ändern kann, also hoffe ich das die Linken der Änderung auch zustimmen.

Bei den Linken habe ich aber so meine Bedenken, schon wenn ich mir den Ausspruch von Frau Schenke durch den Kopf gehen lasse. Wie war das? Sie benötigt ein geschützten Raum?
Harzer00
16.05.2013, 20:59 Uhr
Hat der OB sogar das Gesetz mitbeschlossen?
Da man sich ja offenbar für den Ausschluss der Bürger bei den Ausschüssen so schön hinter dem Thüringer Gesetz verstecken kann, muss man wohl feststellen, dass unsere Stadträte dies nicht zu verantworten haben.

Allerdings dürfte dann unser Oberbürgermeister als früherer Landtagsabgeordneter der CDU dies wohl dann im Landtag mitbeschlossen haben. Wollte er sich nicht eigentlich auch für mehr Bürgerbeteiligung einsetzen oder hatte ich da bei der Wahl was falsch verstanden? Irgendwie wieder eine gute Zusammenarbeit zwischen CDU und Linke. Die einen beschließen es im Landtag und die anderen können sich dahinter verstecken! Ohne Worte ...
I.H.
16.05.2013, 21:59 Uhr
Einen geschützten Raum,
wie Frau Schenke ihn gern hätte möchte ich hier auch haben! Unter der Rubrik "Letzte Kommentare" muss unbedingt der Kommentatorname mit erscheinen!

Damit kann ich mich viel besser vor Endlosphrasen, immer zwei mal mehr als du Kommentatoren, Dumpfbackengebashe, behandlungspflichtigen Neurosen einiger Protagonisten etc, durch nicht Anklicken besser schützen! Das täte sicher nicht nur meinem fortschreitenden Augenkrebs gut, sondern auch der Qualität dieser Kommentarfunktion.;)
Mister X
17.05.2013, 09:13 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)