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Di, 14:29 Uhr
14.05.2013

243

Wenn in der nnz diese Zahl gelesen wird, dann steht meist die Bundesstraße 243 im Mittelpunkt. Doch diesmal ist das ein wenig anders...


243 - das ist die Zahl der Zuschriften, die das Nordhäuser Rathaus als Vorschläge zur künftigen Namensgebung erhalten hat. Morgen soll im Nordhäuser Rathaus beraten werden, wie mit den gemachten Vorschlägen umgegangen werden soll? "Es soll eine Entscheidung getroffen werden, wie entschieden werden soll", sagte Rathaussprecher Patrick Grabe. Dabei könnte auch eine Online-Abstimmung eine Rolle spielen, was ganz im Sinne der künftigen, der jungen Nutzer der KuBiBo wäre.

Vermutlich wird das alles aber ganz anders laufen, weil im Hintergrund bereits die Fäden gesponnen werden. Der Name wird von einigen älteren Herrschaften bestimmt, die als sogenannte Jury legitimiert, irgendwo und intransparent, den Namen auskungeln. Und so könnte - Überraschung - der Vorschlag des Fördervereins von Mitte März, Nikolaiforum, plötzlich auch der Favorit der Jury sein. Ganz demokratisch übrigens.

Eine Diskussion, die Aufforderung, Namensvorschläge zu machen, wäre eigentlich überflüssig gewesen, gaukelt aber demokratisches Handeln vor. Schade.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
H.Buntfuß
14.05.2013, 15:13 Uhr
Demokratie
Was soll man den Artikel noch hinzufügen? Er spricht mir aus der Seele, wie man so schön sagt. Ja aber so ist es halt mit der DEMOKRATIE in unserem geliebten Vaterland.
Nörgler
14.05.2013, 15:33 Uhr
Seilschaften
Die alten Seilschaften funktionieren immer noch, da kann das Volk machen was es will. Hier in Nordhausen bestimmt eine Kaste, was geht und was nicht geht. Egal, ob offiziell an der Macht oder nicht.

Vorschlag: Geht doch mal an die Regelschulen und Gymnasien und fragt die Schüler dort, denn das sollen ja die künftigen Nutzer sein. Oder sind die vielen Rampen außen und innen nur für die Roollator-Generation gedacht?

Der Sumpf in Nordhausen ist eben immer noch tiefer als manche so denken.
Retupmoc
14.05.2013, 15:36 Uhr
243
Das wäre doch auch kein guter Vorschlag für den Namen. Und wie merkt man sich die Zahl?

2 Millionen wurden verpulvert, damit 4 Personen täglich insgesamt drei Bücher ausleihen.
Alex Gösel
14.05.2013, 17:38 Uhr
Vollste Zustimmung!
Zuerst muss ich sagen, dass Sie, werter Herr Greiner, mir vollkommen aus der Seele sprechen!

Es war doch vollkommen zu erwarten, dass genau der vom Förderverein vorgeschlagene Name wohlwollend angenommen wird. Allein schon der Kommentar "Namensgebung..." von "ProOst" vom 01. 05. 2012 zu dem Artikel "nnz-exklusiv: Wie weiter mit der KUBIBO?" vom 30. April 2012 sagt doch schon alles. Wer den Namen "K.Rinke" in E-Mails liest, ist doch ein Schelm, wer böses dabei denkt, oder?

Dennoch hätte ich einige Fragen zu den Namensvorschlägen:

Werden die Namensvorschläge, dann natürlich anonymisiert, öffentlich zugänglich gemacht?

Ist die Versammlung der Namensgebung öffentlich?

Eine Antwort seitens des Pressesprechers sowie der Kulturdezernentin und derzeitigen stellvertretenden Bürgermeisterin würde mich doch sehr interessieren!

"Eine Bibliothek macht es möglich, daß einer den Marx sucht, den Schopenhauer findet und die Bibel entleiht." (Ernst R. Hauschka)
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