Di, 11:52 Uhr
23.03.2004
Und wie wollen Sie „liegen“?
Nordhausen (nnz). Es gibt auch auf dem Nordhäuser Hauptfriedhof mehrer Möglichkeiten, die letzte Ruhe zu verbringen. Ein neues Angebot ist jetzt hinzugekommen. Die nnz hat sich das für Sie schon mal angesehen.
Der Nordhäuser Hauptfriedhof am Stresemannring bietet jetzt mit dem "Urnenhain" eine für Nordhausen neue Bestattungsart an. "Im Gegensatz zur anonymen Bestattung auf der Urnengemeinschaftsanlage können die Angehörigen der Beisetzung auf dem ´Urnenhain` beiwohnen. Ein weiterer Unterschied ist der gemeinschaftliche Grabstein, auf dem die Namen aller Verstorbenen eingraviert sind", erklärte Sabine Dautz, die Sachgebietsleiterin Friedhöfe der Stadt Nordhausen.
Der Urnenhain bestehe aus vielen kleineren Einzelflächen, die Platz für jeweils 28 Urnen haben. Nach Beisetzung der 28. Urne würde die 3 mal 3 Meter große Einzelfläche für 20 Jahre in die sogenannte ´Ruhezeit` versetzt. Die Pflege der Grabanlage werde dabei dauerhaft vom Friedhof übernommen, so die Sachgebietsleiterin weiter. Darin sieht die Dautz auch den Grund für den bundesweiten Trend hin zu dieser Bestattungsart: "Da die Mobilität innerhalb des Familienverbandes zunimmt, und eine dauerhafte Pflege der Einzel-Grabstätten aufgrund oft großer Entfernungen zwischen früherer Heimat und Arbeitsort erschwert ist, wird unser Angebot rege angenommen, da hier die ordentliche und würdige Pflege gewährleistet ist."
Autor: nnz
Der Nordhäuser Hauptfriedhof am Stresemannring bietet jetzt mit dem "Urnenhain" eine für Nordhausen neue Bestattungsart an. "Im Gegensatz zur anonymen Bestattung auf der Urnengemeinschaftsanlage können die Angehörigen der Beisetzung auf dem ´Urnenhain` beiwohnen. Ein weiterer Unterschied ist der gemeinschaftliche Grabstein, auf dem die Namen aller Verstorbenen eingraviert sind", erklärte Sabine Dautz, die Sachgebietsleiterin Friedhöfe der Stadt Nordhausen. Der Urnenhain bestehe aus vielen kleineren Einzelflächen, die Platz für jeweils 28 Urnen haben. Nach Beisetzung der 28. Urne würde die 3 mal 3 Meter große Einzelfläche für 20 Jahre in die sogenannte ´Ruhezeit` versetzt. Die Pflege der Grabanlage werde dabei dauerhaft vom Friedhof übernommen, so die Sachgebietsleiterin weiter. Darin sieht die Dautz auch den Grund für den bundesweiten Trend hin zu dieser Bestattungsart: "Da die Mobilität innerhalb des Familienverbandes zunimmt, und eine dauerhafte Pflege der Einzel-Grabstätten aufgrund oft großer Entfernungen zwischen früherer Heimat und Arbeitsort erschwert ist, wird unser Angebot rege angenommen, da hier die ordentliche und würdige Pflege gewährleistet ist."

