Di, 08:11 Uhr
23.03.2004
nnz-doku: Eingeladen
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte gestern einen offenen Brief von Olaf Schulze zum Theater veröffentlicht. Zuvor hatte die nnz dazu unter dem Titel Ausgeladen berichtet. Jetzt reagierte Intendantin Dr. Monika Pirklbauer mit einem Brief.
Sehr geehrter Herr Schulze,
vielen Dank für Ihren Brief vom 20.3.2004 – so offen wie er war.
Ich habe allerdings – auch nach Nachfrage in den verschiedenen Abteilungen, den Vorgang anders in Erinnerung. Sie hatten sich – so glaube ich mich zu erinnern – erst am Mittwoch, den 17.3.2004 – also relativ spät, zur Premiere angemeldet und von Frau Uthleb erfahren, dass das Kontingent an Pressefreikarten – wegen des großen Interesses ausgeschöpft war. Sie hat dann – meinen Informationen nach – direkt an mich verwiesen. Diese sind dann aber nicht abgerufen worden. Oder sollte man das nicht an mich durchgestellt haben?
Ich hielte es nach reiflicher Überlegung für besser, bei mir nachzufragen, bevor hier in der Öffentlichkeit ein nachweislich falscher Eindruck entsteht. Aber um dies in Zukunft zu vermeiden, bestellen Sie doch die Karten immer bei mir. Da geht dann nichts schief. Und ich bin überzeugt, unsere nächste Schauspielpremiere, Jon Fosses Sohn (DEA), wird Sie ebenso interessieren wie unsere Kertesz-Lesung, von der Sie ohne Zweifel schon gehört haben. Seien Sie mein Gast.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Monika Pirklbauer
Intendantin
Autor: nnzSehr geehrter Herr Schulze,
vielen Dank für Ihren Brief vom 20.3.2004 – so offen wie er war.
Ich habe allerdings – auch nach Nachfrage in den verschiedenen Abteilungen, den Vorgang anders in Erinnerung. Sie hatten sich – so glaube ich mich zu erinnern – erst am Mittwoch, den 17.3.2004 – also relativ spät, zur Premiere angemeldet und von Frau Uthleb erfahren, dass das Kontingent an Pressefreikarten – wegen des großen Interesses ausgeschöpft war. Sie hat dann – meinen Informationen nach – direkt an mich verwiesen. Diese sind dann aber nicht abgerufen worden. Oder sollte man das nicht an mich durchgestellt haben?
Ich hielte es nach reiflicher Überlegung für besser, bei mir nachzufragen, bevor hier in der Öffentlichkeit ein nachweislich falscher Eindruck entsteht. Aber um dies in Zukunft zu vermeiden, bestellen Sie doch die Karten immer bei mir. Da geht dann nichts schief. Und ich bin überzeugt, unsere nächste Schauspielpremiere, Jon Fosses Sohn (DEA), wird Sie ebenso interessieren wie unsere Kertesz-Lesung, von der Sie ohne Zweifel schon gehört haben. Seien Sie mein Gast.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Monika Pirklbauer
Intendantin

