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Mo, 17:28 Uhr
22.03.2004

Schutz vor Gewalt

Nordhausen (nnz). „Frauen in Not – aber wohin?“ – Das Frauenhaus der Stadt Nordhausen bietet Frauen und deren Kindern, die von häuslicher Gewalt bedroht oder betroffen sind, Schutz und Sicherheit. Jetzt hat sich zu dem eine Selbsthilfegruppe gegründet.


Aufnahmen seien im Frauenhaus zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich, sagte die Leiterin der Einrichtung, Heike Gerlach. Das trifft auch für Wochenenden und Feiertage zu. Dafür seien drei Mitarbeiterinnen rund um die Uhr im Frauenhaus erreichbar, erläutert Heike Gerlach. Neben dem Schutz, den das Frauenhaus bietet, werden Gespräche, Beratung, Begleitung und Unterstützung angeboten. Wie auch über die Dauer ihres Aufenthaltes, entscheiden die Frauen selbst über Art und Umfang notwendiger Hilfen. Nicht immer sei die Aufnahme im Frauenhaus notwendig. In diesen Fällen biete man telefonische oder persönliche Beratungsgespräche und auch Unterstützung an.

„Auf Wunsch begleiten wir die Frauen auch auf Ämter und Behörden. Wir kooperieren mit Beratungsstellen, Sozialen Diensten, Behörden und Institutionen, Polizei, Gerichten und Rechtsanwälten und vermitteln den betroffenen Frauen Kontakte“, erklärt Frau Gerlach. Beratung und Begleitung seien kostenlos und unterliegen der Schweigepflicht.

Im Februar habe sich eine Selbsthilfegruppe „Gegen häusliche Gewalt“ gegründet, zu deren zweiten Treffen, am Donnerstag, dem 25. März um 16 Uhr, das Frauenhaus interessierte Frauen herzlich einlädt. Diesmal sei Margita Hellriegel, Sozialarbeiterin bei der Stadt Nordhausen, zu Gast und wird die Frauen über Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung zur Überwindung ihrer speziellen Lebenssituationen beraten.

Das Frauenhaus ist telefonisch direkt über die Telefonnummern: 03631/ 99 03 69 oder 0171/ 97 92 888, oder über die Polizeiinspektion Nordhausen, Notruf 110, erreichbar. Aus Gründen der Anonymität und zur Sicherheit der Frauen und Kinder wird die Adresse des Frauenhauses nicht veröffentlicht.
Autor: nnz

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