Sa, 18:58 Uhr
20.03.2004
Zwei grundverschiedene Halbzeiten
Nordhausen (nnz). Im Albert-Kuntz-Sportpark trafen heute die Kicker vom FSV Wacker 90 Nordhausen auf den alten Kontrahenten SV Arnstadt Rudisleben. Salza musste in Greiz Farbe bekennen. Den 21. Spieltag in der Fußball-Landesklasse Ost fasst nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg zusammen.
Wacker 90, ohne den verletzten Jens Ludwig antretend, wollte mit einem Sieg den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten. Außerdem galt es, gegen Arnstadt Rudisleben eine alte Rechnung zu begleichen, denn im Hinspiel hatte es für die Etzrodt-Truppe eine deklassierenden 1:4-Niederlage gegeben. Die wollten die Männer um Kapitän Sven Pistorius mit einer guten Leistung vergessen machen. Wacker 90 begann energisch und setzte die Gäste von Beginn an unter Druck. Als Pohl unmittelbar vor der Strafraumgrenze gefoult wurde, legte sich Freistoßexperte Kulbacki das Leder zurecht. Gegen den scharf getretenen Ball hatte der Gäste-Schlussmann keine Chance (2.).
Von dem Schock erholte sich der Tabellenneunte schnell und spielte nun munter mit. Ein langer Pass erreichte Danneberg. Der ging außen auf und davon. Finsterbusch zögerte beim Herauslaufen und schon war die Führung dahin (10.). Es folgen sehenswerte Spielzüge auf beiden Seiten. So in der 19. Minute, als Pohl auf den freistehenden Pistorius flankte. Der setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und vollendete von der Strafraumgrenze zur erneuten Führung. Kurz danach leistete sich Finsterbusch erneut einen Schnitzer, indem er einen harmlosen Heber nicht festhalten konnte. Zum Glück setzte Danneberg das Leder aus Nahdistanz übers Tor. Dann erneut Wacker 90. Einen Freistoß, getreten von Pistorius, verlängerte Kulbacki mit dem Kopf zum 3:1 (39.).
Die 251 zahlenden Zuschauer hofften auf eine Fortsetzung des ansehnlichen Spiels ihrer Mannschaft in der zweiten 45 Halbzeit. Demmer war in der Kabine geblieben, für ihn spielte nun Nebelung. Es begann auch viel versprechend, als es im Strafraum der Gäste lichterloh brannte. Erst knallte der Ball an die Latte, dann holte ein Verteidiger das Leder von der Linie (48.). Aber wie schon so oft, ließ sich Wacker danach das Spiel mehr und mehr aus der Hand nehmen. Fehlpässe häuften sich, kaum ein öffnender Pass. Trainer Uwe Etzrodt brachte Ranzinger für Heise.
Als Finsterbusch eine Viertelstunde vor Schluss sich dem heran stürmenden Ehrhardt entgegen warf, erkannte der nicht immer überzeugende Unparteiische Oswin Bernhard aus Bremen/Rhön auf Foulstrafstoß. Finsterbusch hatte sich bei dieser Attacke verletzt. Für ihn kam Matthias Emde. Gegen den überlegt getretenen Strafstoß von Kellner hatte er keine Chance 3:2. Rudisleben warf nun alles nach vorn. Wacker verlegte sich aufs Kontern. Hektik kam auf. Ehrhardt wurde mit Gelb Rot vorzeitig zum Duschen geschickt (88.). In der 83. Minute erhöhte Pohl nach gutem Zuspiel von Ranzinger auf 4:2 und in der 90. Minute stellte Kulbacki mit seinem dritten Treffer in dieser Partie den 5:2-Endstand her.
Im Spitzenspiel der Staffel Ost hatte Spitzenreiter Schmölln daheim die Chance, den Vorsprung auszubauen. In einer ausgeglichenen Partie entschied ein Elfmeter die Begegnung zu Gunsten der Schmöllner Mannschaft, die sich nun mit sechs Punkten Vorsprung vor den Verfolgern absetzte. Salza wurde vom 1. FC Greiz mit 2:7 regelrecht deklassiert und musste damit die höchste Niederlage seit Jahren in einem Punktspiel hinnehmen.
Alle Ergebnisse des heutigen Spieltags:
Lobda gegen Weißensee (morgen)
Vimaria Weimar gewann gegen Schleiz mit 2:0
Greiz gegen Salza 7:2
Meiselwitz (II) verlor gegen Bad Blankenburg mit 0:7
Sömmerda schlug Ilmenau 4:0
Stadtilm unterlag Zeulenroda mit 0:3
Die Tabelle:
1. Schmölln (46)
2. Niederpöllnitz (40)
3. Bad Blankenburg (38)
4. Greiz (35)
5. Ilmenau (35)
6. Wacker 90 Nordhausen (34)
7. Sömmerda (30)
8. Salza (29)
Autor: rhWacker 90, ohne den verletzten Jens Ludwig antretend, wollte mit einem Sieg den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten. Außerdem galt es, gegen Arnstadt Rudisleben eine alte Rechnung zu begleichen, denn im Hinspiel hatte es für die Etzrodt-Truppe eine deklassierenden 1:4-Niederlage gegeben. Die wollten die Männer um Kapitän Sven Pistorius mit einer guten Leistung vergessen machen. Wacker 90 begann energisch und setzte die Gäste von Beginn an unter Druck. Als Pohl unmittelbar vor der Strafraumgrenze gefoult wurde, legte sich Freistoßexperte Kulbacki das Leder zurecht. Gegen den scharf getretenen Ball hatte der Gäste-Schlussmann keine Chance (2.).
Von dem Schock erholte sich der Tabellenneunte schnell und spielte nun munter mit. Ein langer Pass erreichte Danneberg. Der ging außen auf und davon. Finsterbusch zögerte beim Herauslaufen und schon war die Führung dahin (10.). Es folgen sehenswerte Spielzüge auf beiden Seiten. So in der 19. Minute, als Pohl auf den freistehenden Pistorius flankte. Der setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und vollendete von der Strafraumgrenze zur erneuten Führung. Kurz danach leistete sich Finsterbusch erneut einen Schnitzer, indem er einen harmlosen Heber nicht festhalten konnte. Zum Glück setzte Danneberg das Leder aus Nahdistanz übers Tor. Dann erneut Wacker 90. Einen Freistoß, getreten von Pistorius, verlängerte Kulbacki mit dem Kopf zum 3:1 (39.).
Die 251 zahlenden Zuschauer hofften auf eine Fortsetzung des ansehnlichen Spiels ihrer Mannschaft in der zweiten 45 Halbzeit. Demmer war in der Kabine geblieben, für ihn spielte nun Nebelung. Es begann auch viel versprechend, als es im Strafraum der Gäste lichterloh brannte. Erst knallte der Ball an die Latte, dann holte ein Verteidiger das Leder von der Linie (48.). Aber wie schon so oft, ließ sich Wacker danach das Spiel mehr und mehr aus der Hand nehmen. Fehlpässe häuften sich, kaum ein öffnender Pass. Trainer Uwe Etzrodt brachte Ranzinger für Heise.
Als Finsterbusch eine Viertelstunde vor Schluss sich dem heran stürmenden Ehrhardt entgegen warf, erkannte der nicht immer überzeugende Unparteiische Oswin Bernhard aus Bremen/Rhön auf Foulstrafstoß. Finsterbusch hatte sich bei dieser Attacke verletzt. Für ihn kam Matthias Emde. Gegen den überlegt getretenen Strafstoß von Kellner hatte er keine Chance 3:2. Rudisleben warf nun alles nach vorn. Wacker verlegte sich aufs Kontern. Hektik kam auf. Ehrhardt wurde mit Gelb Rot vorzeitig zum Duschen geschickt (88.). In der 83. Minute erhöhte Pohl nach gutem Zuspiel von Ranzinger auf 4:2 und in der 90. Minute stellte Kulbacki mit seinem dritten Treffer in dieser Partie den 5:2-Endstand her.
Im Spitzenspiel der Staffel Ost hatte Spitzenreiter Schmölln daheim die Chance, den Vorsprung auszubauen. In einer ausgeglichenen Partie entschied ein Elfmeter die Begegnung zu Gunsten der Schmöllner Mannschaft, die sich nun mit sechs Punkten Vorsprung vor den Verfolgern absetzte. Salza wurde vom 1. FC Greiz mit 2:7 regelrecht deklassiert und musste damit die höchste Niederlage seit Jahren in einem Punktspiel hinnehmen.
Alle Ergebnisse des heutigen Spieltags:
Lobda gegen Weißensee (morgen)
Vimaria Weimar gewann gegen Schleiz mit 2:0
Greiz gegen Salza 7:2
Meiselwitz (II) verlor gegen Bad Blankenburg mit 0:7
Sömmerda schlug Ilmenau 4:0
Stadtilm unterlag Zeulenroda mit 0:3
Die Tabelle:
1. Schmölln (46)
2. Niederpöllnitz (40)
3. Bad Blankenburg (38)
4. Greiz (35)
5. Ilmenau (35)
6. Wacker 90 Nordhausen (34)
7. Sömmerda (30)
8. Salza (29)

