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Do, 14:12 Uhr
18.03.2004

Zwei schwere Brocken

Nordhausen/Braunlage (nnz). Am vorletzten Wochenende der Saison warten auf die Harzer Wölfe zwei weitere schwere Aufgaben. Am Freitag müssen die Braunlager um 20 Uhr in Herne antreten, am Sonntag erwarten die Wölfe dann um 19 Uhr den EC Timmendorfer Strand. Ein Vorbericht von Robert Koch.


In Herne sind die Braunlager krasser Außenseiter. Bereits im Hinspiel erlebte man beim 1:14 eine Eishockeydemonstration. Die Herner, momentaner Tabellenzweiter, sind durch die Bank hervorragend besetzt. Etliche Spieler haben bereits in der ersten Liga gespielt und bringen so jede Menge Routine und Erfahrung mit. Topscorer ist mit Peter Staron ein ehemaliger Wolfsburger. Ihm dicht auf den Fersen ist Martin Ekrt, der schon für die Nürnberg Ice Tigers aktiv war. Weitere bekannte Namen, etwa Goalie Frank Pribil oder die Fuchs-Brüder kompletieren den hochkarätigen Kader. Für die Harzer geht daher hauptsächlich darum, sich möglichst gut aus der Affäre zu ziehen.

Besser sieht es da am Sonntag gegen die Beach Boys aus. Die beiden Vorrundenduelle gingen nach engen Spielen jeweils an die Timmendorfer, in der Meisterrunde drehten die Wölfe dann den Spieß um und kehrten mit zwei Punkten vom Ostseestrand heim. Daher ist auch Henry Heyduk vorsichtig optimistisch: "Gegen Timmendorf haben wir bisher recht gut ausgesehen, daran wollen wir natürlich anknüpfen." Heyduk wird dabei wohl, Jens Langer ausgenommen, auf alle Spieler zurückgreifen können und hofft auf ein ähnliches Auftreten wie beim letzten Heimspiel gegen Halle.

Einfach dürfte es für die Wölfe aber nicht werden, ganz im Gegenteil. Die Timmendorfer holten aus den letzten vier Spielen zehn Punkte, nicht zuletzt dank der herrausragenden Leistungen von Goalie Ulrik Kuhnekath. Er wurde mittlerweile als bester Torwart der Regionalliga Nord ausgezeichnet, Platz drei ging an seinen Back-Up Philipp Rausch. In der Abwehr baut ECT-Trainer Jörg Dittrich auf eine gesunde Mischung zwischen Jung und Alt. Den starken Youngsters stehen dabei die erfahrenen Michael Mai und Markus Krützfeld zur Seite.

Die Last des Toreschießens im Angriff ist klar verteilt. Der Kanadier Bryan Phillips ist einer der Top-Torjäger der Meisterrunde, bisher hat er schon 23 mal getroffen. Auch die beiden weiteren Kanadier Danny Beauregard und Steve Pepin wissen, wo das Tor steht. Eine starke Saison spielt auch Korbinian Witting, Mario Gehrigs Leistungsstärke dürfte auch bekannt sein. Ebenfalls zu beachten ist das Timmendorfer Supertalent Jury Lüttgen, der von den Hamburg Freezers mit einer Förderlizenz versehen wurde.
Autor: nnz

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