Fr, 17:16 Uhr
26.04.2013
Hassprediger in Nordhausen?
Ein tschetschenischer Islamist mitten in Nordhausen? Diese Frage muss man spätestens seit heute vermutlich mit einem Ja beantworten...
Ali A. soll, so berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk und beruft sich auf Unterlagen des Landeskriminalamtes, im Umfeld der Nordhäuser Moschee zu Selbstmordanschlägen aufgerufen haben. Bei Freitagsgebeten soll der Mann erklärt haben, dass er von junge Menschen verlangt habe, zu Selbstmordanschlägen bereit zu sein.
Die Attentate tschetschenischer Terroristen soll Ali A. immer wieder gelobt haben, so zum Beispiel auf die Moskauer U-Bahn. Und mehr. Der Mann, der seit 2010 in der Nordhäuser Asylunterkunft lebt, soll, so der MDR, Kontakte zum tschetschenischen Terrorristenführer Umarov gehabt haben.
Auf die Spur seien ihm die Fahnder gekommen, weil es Anfang 2012 Hinweise von Besuchern der Moschee gegeben habe. Auch soll sich der frühere Nordhäuser Imam an die Behörden gewandt und ihm Hausverbot erteilt haben. Pfarrer Peter Kube, der in Nordhausen sich sehr intensiv um Asylsuchende und um Menschen anderer Religionen kümmert, bestätigte gegenüber nnz die Tatsache. Es habe sehr viele Beschwerden aus dem Kreis der Moschee gegeben. Auch das Hausverbot bestätigte Kube und sagte, dass er froh sei, dass sich die islamische Gemeinschaft in Nordhausen ganz klar von derartigen Tendenzen distanziere.
Zugleich vertraut Kube auf die professionelle und saubere Aufklärung eventueller Straftaten seitens der zuständigen Behörden, denn allzu schnell würden die Muslime, die sich friedlich in die Gesellschaft integrieren und ihrem Glauben nachgehen wollen, unter Generalverdacht gestellt.
Übrigens: Der ehemalige Nordhäuser Imam selbst sei im vergangenen Jahr in die Ukraine abgeschoben worden. Er hatte in Deutschland unter falschem Namen gelebt.
Das Thüringer LKA will die Meldungen nicht weiter kommentieren, den Beamten liegen "keinerlei Hinweise vor, wonach in diesem Sachzusammenhang Anschläge in Thüringen oder der Bundesrepublik Deutschland geplant bzw. vorbereitet werden oder
wurden", heißt es in einer Pressemitteilung am Abend.
Autor: redAli A. soll, so berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk und beruft sich auf Unterlagen des Landeskriminalamtes, im Umfeld der Nordhäuser Moschee zu Selbstmordanschlägen aufgerufen haben. Bei Freitagsgebeten soll der Mann erklärt haben, dass er von junge Menschen verlangt habe, zu Selbstmordanschlägen bereit zu sein.
Die Attentate tschetschenischer Terroristen soll Ali A. immer wieder gelobt haben, so zum Beispiel auf die Moskauer U-Bahn. Und mehr. Der Mann, der seit 2010 in der Nordhäuser Asylunterkunft lebt, soll, so der MDR, Kontakte zum tschetschenischen Terrorristenführer Umarov gehabt haben.
Auf die Spur seien ihm die Fahnder gekommen, weil es Anfang 2012 Hinweise von Besuchern der Moschee gegeben habe. Auch soll sich der frühere Nordhäuser Imam an die Behörden gewandt und ihm Hausverbot erteilt haben. Pfarrer Peter Kube, der in Nordhausen sich sehr intensiv um Asylsuchende und um Menschen anderer Religionen kümmert, bestätigte gegenüber nnz die Tatsache. Es habe sehr viele Beschwerden aus dem Kreis der Moschee gegeben. Auch das Hausverbot bestätigte Kube und sagte, dass er froh sei, dass sich die islamische Gemeinschaft in Nordhausen ganz klar von derartigen Tendenzen distanziere.
Zugleich vertraut Kube auf die professionelle und saubere Aufklärung eventueller Straftaten seitens der zuständigen Behörden, denn allzu schnell würden die Muslime, die sich friedlich in die Gesellschaft integrieren und ihrem Glauben nachgehen wollen, unter Generalverdacht gestellt.
Übrigens: Der ehemalige Nordhäuser Imam selbst sei im vergangenen Jahr in die Ukraine abgeschoben worden. Er hatte in Deutschland unter falschem Namen gelebt.
Das Thüringer LKA will die Meldungen nicht weiter kommentieren, den Beamten liegen "keinerlei Hinweise vor, wonach in diesem Sachzusammenhang Anschläge in Thüringen oder der Bundesrepublik Deutschland geplant bzw. vorbereitet werden oder
wurden", heißt es in einer Pressemitteilung am Abend.



