eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 06:33 Uhr
26.04.2013

Alles eine Frage der Konzentration

Eigentlich blieben die großen Überraschungen für die Nordhäuser Mannschaften beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin aus. Eigentlich. Für eine kleine sorgten dann am Donnerstag die Basketballerinnen vom „Humboldt-Gymnasium“ in der Wettkampfklasse III...


Sie beendeten den Wettkampf auf dem zwölften Rang. „Das ist ein super Erfolg“, freute sich Betreuer Diethelm Berg über das Abschneiden seiner Schützlinge.

Da musste er schon zweimal auf die Ergebnisliste schauen. So richtig konnte er das Ergebnis nämlich nicht glauben. Sein Team belegte in der Zwischenrunde für die Platzierungsspiele in der Gruppe IV am Donnerstag den zweiten Platz, er berechtigte für das Spiel um Platz elf. In diesem verbuchte dann das „Gymnasium Grootmoor“ aus Hamburg beim 22:13-Sieg das bessere Ende für sich. Dennoch zeigte sich Berg von der Leistung seiner Mannschaft mehr als begeistert. „Das war besser als erwartet und eine richtige Überraschung.“

Zumal das „Humboldt-Gymnasium“ nur eine einfache Schule ist, in der es eine Arbeitsgemeinschaft für Basketball gibt. „Einen Basketballverein haben wir in Nordhausen leider nicht. Wir trainieren einmal wöchentlich, nur im Vorfeld des Bundesfinals gab es zweimal wöchentlich eine Trainingseinheit“, klärte Berg auf. Daher ist die Leistung der Mädchen sehr hoch einzuschätzen. Eine noch bessere Platzierung wäre utopisch gewesen, da in den meisten Sportarten die vorderen Plätze, eins bis acht, von Sportgymnasien oder sportorientierten Schulen eingenommen werden. „Da haben wir kaum eine Chance“, merkte er an.

Nach der Vorrunde, in denen die Nordhäuserinnen zwei Niederlagen („Johann-Rist-Gymnasium Wedel“/Schleswig-Holstein (8:47); „Paulus-Praetorius-Gymnasium Bernau“/ Brandenburg (19:55)) kassierten und einen Sieg („Katholische Schule Salvator Berlin“/ Berlin (24:21) einfuhren, belegten die Mannschaft in der Gruppe D den dritten Rang, auf dem vierten kamen die Berlinerinnen. „Die Vorrunde verlief völlig überraschend. Dass wir Berlin besiegen, damit hätte ich nicht gerechnet. Ich hätte von den Berlinerinnen mehr erwartet“, resümierte Berg.

In der Platzierungsrunde um die Plätze neun bis 16 traten die beiden Mannschaften auf den letzten beiden Rängen der Gruppe C - „Elisabeth-Gymnasium Halle“ aus Sachsen-Anhalt und „Ricarda-Huch-Schule Dreieich“ aus Hessen – und der Gruppe D gegeneinander an. Positiv wirkte sich für die Nordhäuserinnen der Erfolg gegen Berlin aus, dieser wurde nämlich aus der Vorrunde mitgenommen.

Eigentlich hatte das Team von Diethelm Berg nicht an einen Erfolg gegen Sachsen-Anhalt geglaubt. Doch es kam ganz anders, es legte nämlich von Beginn an vor und hielt die Partie offen. Doch zwischenzeitlich ließ die Konzentration ein wenig nach, so dass sich „dumme Fehler“ beim Dribbling oder beim Passen einstellten. Berg mahnte vom Spielfeldrand immer wieder zur Konzentration und sprach diese auch bei den Auszeiten an. Seine Worte fanden Gehör, denn zwischenzeitlich führte seine Mannschaft mit fünf Treffern wie beim 28:23 (19. Min). „Die Mädchen haben gemerkt, dass in dem Spiel doch was möglich ist und wurden nervös“, hatte Berg beobachtet.

Spannend wurde es in den Schlusssekunden ebenfalls. Der Gegner verwandelte nämlich seine Strafwürfe sicher und verkürzte zum 28:27. „Das glücklichere Ende hatten dann wir“, pustete Berg einmal kräftig durch. Damit standen nun schon zwei Erfolge auf der Habenseite.

Mit dem hessischen Team wartete eine schwierige Aufgabe, die nicht so leicht zu lösen war. Doch die Nordhäuserinnen waren von dem knappen Erfolg gegen Sachsen-Anhalt noch so euphorisiert, dass sie den Schwung mit in die dritte Partie nahmen und couragiert aufspielten. „Sie haben sogar geführt und die Hessen ein bisschen geärgert“, freute sich Berg über den Auftritt. Doch lange ließen sich die Hessinnen nicht ärgern und hatten sich bereits nach fünf Minuten einen Sechs-Tore-Vorsprung zum 12:6 herausgespielt. Bis zur Halbzeit, es wurde 2x10 Minuten gespielt, bauten sie das Ergebnis weiter zum 27:8 aus. Der zweite Abschnitt begann so wie der erste endete, mit zahlreichen Treffern für den Gegner. Bis zur 13. Minute wuchs der Vorsprung weiter an – 41:8. Doch auch die Nordhäuserinnen wussten zwischenzeitlich wieder zu gefallen, erzielten schöne Treffer. Doch die 20:55-Niederlage konnten sie am Ende nicht verhindern. So wie auch die im Spiel um Platz elf nicht.

Humboldt-Gymnasium: Jenny Struck, Pauline Hankel, Chantal Chen, Larissa Förster, Sophie Schröder, Anne Munk, Klara Lutze, Wiebke Lendewig, Sophie Scharff, Betreuer: Diethelm Berg
Sandra Arm
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Nordhäuser Nachwuchssportler in Berlin (Foto: S. Arm)
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)