Do, 06:50 Uhr
25.04.2013
Linke verwundert
Der Vorstoß der SPD auf ihrem Kreisparteitag zur Schaffung eines Jugendparlaments, sorgt in der Barfüßerstraße für große Verwunderung. Dort befindet sich das Büro der Partei Die Linke...
"Ich wusste zwar, dass die Jusos ein Kinder- und Jugendparlament dankenswerter Weise innerparteilich auf die Agenda setzen wollten, aber ein erneuter Antrag im Nordhäuser Stadtrat verkommt zu einer Posse", sagt Linken-Kreisvorsitzender Alexander Scharff, der gemeinsam mit seiner Fraktion eineinhalb Jahre um die Schaffung eines solchen Parlaments gekämpft hat und das vorrangig von der SPD blockiert wurde.
"Allen voran Bürgermeister Jendricke und Teile der SPD-Fraktion blockierten unseren Antrag unter der Maßgabe der Kosten die mit einem Kinder- und Jugendparlament einhergehen würden und stellten die Frage, ob Kinder und Jugendlich überhaupt Interesse an dieser Form der Beteiligung haben", erinnert sich Scharff.
Nach insgesamt vier Vorschlägen der LINKEN die im Nordhäuser Stadtrat behandelt wurden, wurde am Ende der kleinste gemeinsame Nenner mehrheitsfähig und mündete im Jugendausschuss unter dem Dach des Kreisjugendrings. "Diesen Jugendausschuss sollten wir nun weiterentwickeln und vor allem aktiv unterstützen, da sich dort bereits interessierte Jugendliche gefunden haben. Ich wünsche mir, dass wir aus dem Jugendausschuss ein Gremium mit echtem Einfluss für die Interessen von Kinder und Jugendlichen entwickeln können! Alle die uns dabei unterstützen wollen, sind herzlich willkommen. Sollte die SPD-Fraktion jedoch einen eigenen Antrag zur Schaffung eines Kinder- und Jugendparlaments einbringen, hoffe ich, dass unser umstrittener Antrag zur Online- bzw. Radioübertragung aller Stadtratssitzungen dann bereits eine Mehrheit gefunden hat. Dann könnten zahlreiche Bürger die sicherlich spannende Diskussion auch auf diesem Wege verfolgen", so Scharff abschließend.
Autor: red"Ich wusste zwar, dass die Jusos ein Kinder- und Jugendparlament dankenswerter Weise innerparteilich auf die Agenda setzen wollten, aber ein erneuter Antrag im Nordhäuser Stadtrat verkommt zu einer Posse", sagt Linken-Kreisvorsitzender Alexander Scharff, der gemeinsam mit seiner Fraktion eineinhalb Jahre um die Schaffung eines solchen Parlaments gekämpft hat und das vorrangig von der SPD blockiert wurde.
"Allen voran Bürgermeister Jendricke und Teile der SPD-Fraktion blockierten unseren Antrag unter der Maßgabe der Kosten die mit einem Kinder- und Jugendparlament einhergehen würden und stellten die Frage, ob Kinder und Jugendlich überhaupt Interesse an dieser Form der Beteiligung haben", erinnert sich Scharff.
Nach insgesamt vier Vorschlägen der LINKEN die im Nordhäuser Stadtrat behandelt wurden, wurde am Ende der kleinste gemeinsame Nenner mehrheitsfähig und mündete im Jugendausschuss unter dem Dach des Kreisjugendrings. "Diesen Jugendausschuss sollten wir nun weiterentwickeln und vor allem aktiv unterstützen, da sich dort bereits interessierte Jugendliche gefunden haben. Ich wünsche mir, dass wir aus dem Jugendausschuss ein Gremium mit echtem Einfluss für die Interessen von Kinder und Jugendlichen entwickeln können! Alle die uns dabei unterstützen wollen, sind herzlich willkommen. Sollte die SPD-Fraktion jedoch einen eigenen Antrag zur Schaffung eines Kinder- und Jugendparlaments einbringen, hoffe ich, dass unser umstrittener Antrag zur Online- bzw. Radioübertragung aller Stadtratssitzungen dann bereits eine Mehrheit gefunden hat. Dann könnten zahlreiche Bürger die sicherlich spannende Diskussion auch auf diesem Wege verfolgen", so Scharff abschließend.

