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Mi, 06:40 Uhr
24.04.2013

nnz-Forum: Katzenjammer

Bald kommt die Zeit, in der wieder kleine Katzenwelpen geboren werden. Viel zu viele von ihnen kommen fern ab von menschlicher Obhut und Betreuung auf die Welt, da die Mütter irgendwo in Gartenanlagen oder auf Dörfern ihr jämmerliches Dasein fristen müssen...


Meist sind diese herrenlosen Tiere Nachkommen von ehemals bei Menschen lebenden Katzen. Wenn die Welpen nicht vermittelt werden können, wandern diese irgendwann ab oder werden oft einfach irgendwo ausgesetzt und verwildern.

Deshalb fordern die Tierschutzvereine Nordhausens ein Katzenkastrationsgebot für alle privaten Freigängerkatzen, wie es schon in über 100 Städten und Gemeinden Deutschlands eingeführt wurde. Jeder Besitzer einer Katze sollte seinen Beitrag dazu leisten, das Katzenelend nicht noch zu verschlimmern.

Wir möchten hiermit alle Katzenbesitzer bitten, ihre Katzen kastrieren zu lassen, denn die Tierschutzvereine und Tierheime in Thüringen platzen aus allen Nähten. Wenn jeder dafür sorgt, dass seine eigene Katze keinen Nachwuchs bekommt, ist allen geholfen.

Wildlebende Katzen, die keinen Besitzer haben werden schon seit Jahren von den ortsansässigen Tierschutzvereinen kastriert. Dies wird auch in diesem Jahr weiter geschehen, doch die finanziellen Mittel sind knapp.

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, kann dies gern mit einer Spende an den Nordhäuser Tierhilfe e.V. tun. (Spendenkonto bei der KSK Nordhausen; KtoNr.: 38 00 548, BLZ 820 540 52)
Kathrin v. Glasenapp, Vorsitzende Nordhäuser Tierhilfe
Autor: red

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Kommentare
98maschr
24.04.2013, 08:12 Uhr
Jämmerliches Dasein?
Wenn ich diese Art der moralischen Erpressung schon lese...Katzen kommen doch gut alleine klar. Und warum es einer Katze auf nem Dorf schlechter gehen soll als in einer Stadt verschließt sich mir auch. Dass man einer Überpopulation entgegenwirkt seh ich ja ein, aber dieser Artikel ist so schlecht^^
Pe_rle
24.04.2013, 09:09 Uhr
Katzenüberschuss
ich gebe der Schreiberin dieses Artikels vollkommen recht. So viele Katzen gab es noch nie und es werden immer mehr. Hier muß echt was unternommen werden. 98maschr@ ich glaub schon das ein Tierärztin weiß wovon Sie redet ,sie hat ja jeden Tag damit zu tun
flieger
24.04.2013, 09:11 Uhr
Ein nicht Katzenhasser!!
Dem Beitrag von Frau v. Glasenapp kann ich nur beipflichten! Viele Menschen, auch auf dem Dorf, kümmern sich nicht um ihre freilaufenden Katzen und deren mitunter vielen Nachkommen. Diese streunen überall herum und ihre Hinterlassenschaften sind in fremden Gärten nicht gerade angenehm.

Abgesehen davon gibt es ja auch Menschen, die nicht unbedingt Katzenfreunde sind! Wenn es nicht mehr ganz so viele freilaufende Katzen gäbe, würden viele Menschen diese auch eher aktzeptieren.
Ein Vorschlag: Vielleicht sollte man sich außer der genannten Kastration einmal Gedanken über eine "Katzensteuer" machen. Da würden sich die Menschen überlegen, was aus ihren Katzen wird und wieviele Katzen sie sich halten... Diese Steuer sollte evtl. noch höher sein als die Hundesteuer!!
Kathinka
24.04.2013, 11:37 Uhr
ja- jämmerliches Dasein
unter jämmerliches Dasein ist u.a. gemeint: unzählige kranke kleine Katzenwelpen mit herauseiternden Augen ausgelöst durch Katzenschnupfen; Durchfälle, Dahinsiechen, Parasitenbefall.....

Als Tierärztin, Tierfreundin und Tierschützerin blutet mir das Herz, wenn einem solche kleinen Katzen gebracht werden und man nicht mehr helfen kann. Solch Elend kann verhindert werden, wenn gar nicht erst so viele unerwünschte Katzen geboren werden .
I.H.
24.04.2013, 15:24 Uhr
Ob kastrieren hilft?
Wer fängt schon so eine Streunerkatze und bringt sie zum Kastrieren? Die lassen sich doch gar nicht so einfach fangen. Wenn da von hundert drei zum Kastrieren kommen ist das doch sicher schon hoch geschätzt. Und die Übriggebliebenen vermehren sich doch lustig weiter und warten auf die nächste Katzenschnupfenseuche.

Wo kommen die überhaupt auf einmal alle her? Frei laufende Hauskatzen gibt es doch schon seit hunderten von Jahren. Ich habe aber das Gefühl, das werden immer mehr. Genau wie Füchse in der Stadt oder diese Waschbärbanditen in den Gärten. Das kriegt doch keiner mehr in den Griff. Selbst wenn man das Katzenhalten verbietet, gibt's doch genug Streuner die rumlaufen und für Nachschub sorgen. Glaub da geht nix mehr, muss man schauen zu.
Kathinka
24.04.2013, 20:26 Uhr
kastrieren hilft Statler Waldorf
Na klar hilft kastrieren.
Ein einziges Katzenpaar kann in 10 Jahren rein rechnerisch ca 50 Millionen Katzen "produzieren" ( inclusive dem Nachwuchs, den die Nachkommen und deren Nachkommen haben)

Wir , d.h. die Nordhäuser Tierhilfe e.V. haben im letzten Jahr ca 50 weibliche Katzen kastrieren lassen- ich denke das macht schon was aus . Und das waren alles Katzen , die keinem gehörten- nur irgendwo auf Dörfern oder in Gartenanlagen geduldet und vielleicht auch gefüttert werden. Das Einfangen erfolgt mit Lebendfallen natürlich über Futter. Diese wilden Katzen bekommen nach der Kastration eine Kerbe ins Ohr- Kater rechts und Katze links, so daß man auch von weitem erkennen kann, dass sie bereits kastriert wurden. Das Einfangen kostet oft viel Zeit und Geduld und wir sind dabei immer auf die Mithilfe der Leute angewiesen, die diese Tiere meist aus Unwissenheit anfüttern und dann vor dem Problem stehen, das aus einer Katze auf einmal 5 geworden sind.
Und natürlich hilft es , wenn jeder dafür sorgt, dass sich seine eigene Katze nicht auch noch vermehrt- denn wer nimmt dann nach 8-10 Wochen die Kleinen? Also werden sie irgendwo ausgesetzt.
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