eic kyf msh nnz uhz tv nt
Di, 16:47 Uhr
16.03.2004

Landrat mal wieder auf Tour

Nordhausen (nnz). In regelmäßigen Abständen besucht Joachim Claus (CDU) Unternehmen in seinem „Hoheitsbereich“. Die aktuelle Stippvisite führte den Landrat nach Sollstedt und Nordhausen.


Am Freitag vergangener Woche besuchte Landrat Joachim Claus die Gerätesystem Elektroanlagenmontage GmbH in Sollstedt und die FEUER powertrain GmbH & Co. KG in Nordhausen. Der Firmengründer des letztgenannten Unternehmens, Dieter Feuer, und Geschäftsführer Oliver Wönnmann konnten mit Stolz ihr modernes Kurbelwellenwerk mit seinen leistungsfähigen Fertigungstechnologien präsentieren. Hierzu gehören z.B. ein vollautomatisches Transportsystem, Hochleistungstechnik für geometrisches Zentrieren, Fräsen, Schleifen, Drehen, Tieflochbohren, Härten sowie die Feinstbearbeitung.

Es ist beeindruckend, dass seit der Firmengründung im Februar 2003 innerhalb kürzester Zeit am Standort Nordhausen eine der modernsten Thüringer Investitionen in der Automobilzulieferbranche mit einem Umfang von 48 Millionen Euro realisiert werden konnte. Mit der bereits im Oktober 2003 begonnenen Herstellung und dem Vertrieb einbaufertiger Kurbelwellen wurde außerdem die Tradition als Motorenbaustandort mit neuer Wertschöpfung wiederbelebt.

Dieter Feuer würdigte, dass alle Partner aus Land, Landkreis und der Stadt an einem Strang gezogen und sein Vorhaben nach Kräften unterstützt haben. Zur Zeit arbeiten bereits mehr als 60 Mitarbeiter und Lehrlinge in der Firma. Die Produktionskapazität beträgt bis zu 400.000 Kurbelwellen pro Jahr. 21 Schichten pro Woche sind möglich. Weitere mit der direkten Neuschaffung von Arbeitsplätzen verbundene Investitionen sind in den nächsten drei Jahren geplant. Die Akquisition von Aufträgen als globaler Zulieferer für fertigbearbeitete Kurbelwellen läuft weltweit, wobei das Unternehmen auch namhafte deutsche Automobilhersteller, wie z.B. VW, beliefert.

Die GS Elektroanlagenmontage GmbH ist eines der strukturbestimmenden produzierenden Unternehmen in Sollstedt. Das Firmenprofil wird durch die Fertigung von Elektroanlagen für Nahverkehrstechnik bestimmt. Das Unternehmen beliefert mit Komplettangeboten bekannte Anbieter dieser Branche und rüstet sowohl Nahverkehrszüge als auch ICE`s aus, z.B. mit elektrotechnischen Bauelementen und Schaltschränken.

Obwohl die starke Konkurrenz nicht zu unterschätzen ist, kann das Unternehmen besonders mit hoher Erzeugnisqualität, Liefertreue und vorbildlichem Serviceangebot seine Marktposition behaupten. 50 Beschäftigte sind am Standort Sollstedt sowie bundesweit auf Montage tätig.

Die Gemeinde Sollstedt, insbesondere in Person des Bürgermeisters Jürgen Hohberg, hat große Unterstützung bei der Standortsicherung und –erweiterung des Unternehmens im Gewerbegebiet gegeben. Der Landrat konnte sich davon überzeugen, dass das Unternehmen mit seiner engagierten Geschäfts- und Werkleitung ein Hoffnungsträger in der von Strukturschwäche gekennzeichneten ehemaligen Kaliregion um Sollstedt ist.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)