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Di, 07:24 Uhr
16.03.2004

Schlechte Ausgangssituation

Nordhausen (nnz). Die Thüringer SPD-Vorstand hat sich gestern mit der Landesliste für die Landtagswahl beschäftigt. Da sieht es für die Bewerber aus dem Landkreis Nordhausen nicht allzu gut aus.


Einzige Ausnahme ist Dagmar Becker. Sie rangiert auf Platz Nummer 7. Geschuldet ist diese Platzierung wohl in erster Linie ihrem Sitz im Landtag und im Vorstand der Thüringer Sozialdemokratie. Der interessierte Betrachter der Vorschlagsliste muß mit seinem Finger dann lange nach unten fahren, ehe er auf Manfred Breitrück trifft. Der Direktkandidat des Wahlkreises 4 ist vorläufig auf Platz 38 zu finden.

Dann liegen wieder 20 Plätze zwischen Breitrück und Andreas Wieninger, dessen Landtagsengagement nur über die Liste möglich ist. Und schließlich – auf Platz 72 – hat die nnz dann noch Holger Grimm gefunden. Er ist Vor-Vor-Vorletzter.

Wie geschrieben: Das ist der Vorschlag des Parteivorstandes. Wenn auch nicht offiziell zugegeben wird, so ist diese Liste wohl auch eine Wertung. Da werden sich am 27. März zum Landesparteitag in Jena zwar noch einige Verschiebungen ergeben, doch es wird alles beim Alten bleiben: Nur Dagmar Becker hat wirklich ein Chance, den Landkreis Nordhausen Mitglied der SPD im neuen Thüringer Landtag zu vertreten. Sollten die Sozis jedoch wie zur Bundestagswahl fast alle Direktmandate gewinnen, dann könnte es selbst für Becker eng werden.

Doch daran glaubt wohl niemand so richtig, selbst nicht mal in der Thüringer SPD.
Autor: nnz

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