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Fr, 13:48 Uhr
30.03.2001

Landrat Claus: Im Tourismus "ist der Wurm drin"!

Nordhausen (nnz). Anlaß für diese Formulierung war ein Treffen mit tourismusinteressierten Vertretern aus dem Landkreis Nordhausen gestern im Landratsamt. Fest steht für den Landrat, daß in der Tourismusarbeit seines "Hoheitsgebietes" gegenwärtig "der Wurm drin ist". Die Träger dieser Arbeit sind verstritten, der Verband in seiner jetzigen Form wird nicht akzeptiert und die unterschiedlichen Interessen verhindern eine gemeinsame Arbeit. Für Joachim Claus sei die Auflösung des Verbandes keine Lösung, vielmehr sollten die bestehende Satzung und die Beitragsordnung verändert werden. Die verschiedenen Regionen (Goldene Aue, Südharz, Nordhausen u.a.) könnten sich gezielt selbst vermarkten und unter einem Dach ihre Aktivitäten koordinieren. Die weitere Rolle des Tourismus-Informationszentrum im Harzquerbahnhof müsse gestärkt werden. Hierzu soll es in Zukunft Gespräche mit der Stadt Nordhausen geben, die auf dem neugestalteten Bahnhofsvorplatz eine Mobilitätszentrale etbalieren will.
Um die Arbeit des Toursimusverbandes in Zukunft effektiver zu gestalten schlägt Claus mehrere Ausschüsse vor, die sich gezielt einzelnen Themen zuwenden sollten, so zum Beispiel der Verbesserung der Infrastruktur oder dem Marketing nach innen und außen. Joachim Claus regte auch die Zuwendung zu einem "Gesundheits- und Naturtourismus" an. Die Zielgruppe der Touristen über 55 Jahre müsse mehr und intensiver erschlossen werden. Hierzu müssen Bedürfnisse geweckt und dann auch befriedigt werden. Vor allem der Südharz eigne sich mit seinen bisherigen Angeboten als Basis für die weitere Ausrichtung auf diese Zielgruppe. Im April will sich der Vorstand des Tourismusverbandes "Region Nordhausen" mit den gestern aufgestellten Thesen auseinandersetzen.
Autor: nnz

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