Mi, 14:18 Uhr
17.04.2013
Ende der Gemeinsamkeiten
Auf die Überlegungen des Landratsamtes Nordhausen, als Gesellschafter bei den Harzer Schmalspurbahnen auszusteigen, erklären die beiden Kreischefs von B90/Grüne, John Dauert und Ulrich-Karl Engel...
Der Landkreis Nordhausen stellt mit diesen Planspielen schlicht die Existenzfrage der Harzer Schmalspurbahnen als länderübergreifendes Tourismusprojekt. Engel war von 1990 bis 1998 Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt und hat die Gründung der HSB als verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion begleitet.
Er sei daher entsetzt, dass der Landkreis Nordhausen, das gemeinsame Projekt des Landes Sachsen-Anhalt und des Freistaates Thüringen sowie der Anrainergemeinden nun zur Disposition stellen will. Es darf auch nicht sein, dass das die Steilvorlage für jene Kräfte wird, die sich schon immer ausschließlich auf die Brockenstrecke konzentrieren wollten.
Sein Thüringer Kollege John Dauert erwartet von der Nordhäuser Landrätin Birgit Keller die Drohgebärden zu beenden und mit der HSB und der Tourismusregion Harz verantwortlich umzugehen. Selbst wenn es Verbesserungen bei der Fahrplangestaltung und der Vermarktung des Nordhäuser Teils der HSB bedarf, profitieren der Landkreis und die Gemeinden an der Strecke sehr wohl von dem in Deutschland einmaliges Unternehmen.
Für Dauert gilt, dass nicht ein Ausstieg des Landkreises und 153.000 Euro jährlichen Ersparnis für den Kreishaushalt auf der Tagesordnung stehen sollten, sondern eine Bewerbung der Landrätin um den Aufsichtsratsvorsitz der HSB. Das Ausscheiden des Landrates des Harzkreises, Dr. Michael Ermrich, aus dem Amt und damit auch vom Vorsitz des HSB-Aufsichtsrates wäre dafür ein geeigneter Zeitpunkt
Er ist überzeugt, dass ein solches Engagement der Landrätin im Interesse der Zukunft des Unternehmens über den Harz hinaus auch bei den Landesregierungen in Erfurt und Magdeburg begrüßt würde.
Dauert und Engel abschließend: Wir setzten auch auf das Verantwortungsbewusstsein des Nordhäuser Kreistag, der ein Zeichen für die Region setzen und die Landrätin zu engagieren Handeln für den Fortbestand der HSB als länderübergreifendes Gesamtunternehmen auffordern sollte. Scheitert die HSB, dann scheitert der länderübergreifende Tourismus im Harz!
Autor: redDer Landkreis Nordhausen stellt mit diesen Planspielen schlicht die Existenzfrage der Harzer Schmalspurbahnen als länderübergreifendes Tourismusprojekt. Engel war von 1990 bis 1998 Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt und hat die Gründung der HSB als verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion begleitet.
Er sei daher entsetzt, dass der Landkreis Nordhausen, das gemeinsame Projekt des Landes Sachsen-Anhalt und des Freistaates Thüringen sowie der Anrainergemeinden nun zur Disposition stellen will. Es darf auch nicht sein, dass das die Steilvorlage für jene Kräfte wird, die sich schon immer ausschließlich auf die Brockenstrecke konzentrieren wollten.
Sein Thüringer Kollege John Dauert erwartet von der Nordhäuser Landrätin Birgit Keller die Drohgebärden zu beenden und mit der HSB und der Tourismusregion Harz verantwortlich umzugehen. Selbst wenn es Verbesserungen bei der Fahrplangestaltung und der Vermarktung des Nordhäuser Teils der HSB bedarf, profitieren der Landkreis und die Gemeinden an der Strecke sehr wohl von dem in Deutschland einmaliges Unternehmen.
Für Dauert gilt, dass nicht ein Ausstieg des Landkreises und 153.000 Euro jährlichen Ersparnis für den Kreishaushalt auf der Tagesordnung stehen sollten, sondern eine Bewerbung der Landrätin um den Aufsichtsratsvorsitz der HSB. Das Ausscheiden des Landrates des Harzkreises, Dr. Michael Ermrich, aus dem Amt und damit auch vom Vorsitz des HSB-Aufsichtsrates wäre dafür ein geeigneter Zeitpunkt
Er ist überzeugt, dass ein solches Engagement der Landrätin im Interesse der Zukunft des Unternehmens über den Harz hinaus auch bei den Landesregierungen in Erfurt und Magdeburg begrüßt würde.
Dauert und Engel abschließend: Wir setzten auch auf das Verantwortungsbewusstsein des Nordhäuser Kreistag, der ein Zeichen für die Region setzen und die Landrätin zu engagieren Handeln für den Fortbestand der HSB als länderübergreifendes Gesamtunternehmen auffordern sollte. Scheitert die HSB, dann scheitert der länderübergreifende Tourismus im Harz!

