Mi, 14:06 Uhr
17.04.2013
IHK fordert Umdenken
Es ist erst vier Wochen her, dass sich Wirtschaftsvertreter aus der Harzregion zu einer gemeinsamen Sitzung auf dem Brocken getroffen hatten. Und die waren mit der HSB dorthin gefahren...
Damals wurde eine gemeinsame Erklärung zur Regionalentwicklung Harz verabschiedet, in der es zum Beispiel heißt: Die Teilnehmer aus regionalen Gremien der IHK-Geschäftsstellen erklären, dass sie für eine gemeinsame Weiterentwicklung der Region Harz als touristischer und wirtschaftlicher Standort einstehen und deshalb Politik, Wirtschaft und Verwaltung gleichermaßen ermuntern, für eine der gesamten Region Harz dienende Entwicklung zu wirken und ihre Anstrengungen dafür gemeinschaftlich auszurichten.
Genau das Gegenteil wird aktuell jedoch im Landkreis Nordhausen betrieben. Denn hier wurde eine öffentliche Diskussion über einen möglichen Austritt aus der HSB losgetreten. An einen tatsächlichen Austritt aus der Gesellschaft und die möglichen Folgen will wohl zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch niemand so recht glauben.
Der richtige Ort zur Diskussion der Probleme, die der Landkreis Nordhausen in der Ausrichtung und Entwicklung der HSB sieht, ist jedoch nicht die Öffentlichkeit, sondern sind die Gremien Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Gesellschaft.
"Ein Austritt aus der HSB würde der touristischen Entwicklung im Landkreis Nordhausen nicht mehr allzu viel Spielraum lassen. Nur mit schöner Natur zu werben bringt kaum Erfolge. Egoismen dürfen nicht dominieren. Unabhängig von der touristischen oder wirtschaftlichen Betrachtung erfolgt die überregionale Wahrnehmung des Harzes als ganzheitliche Region", sagt Udo Rockmann von der IHK in Nordhausen.
Das sollte den regionalen Akteuren Anlass sein, ihr Handeln und die weitere Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraumes Harz abzustimmen und gemeinsam zu verfolgen.
Dazu gehört auch die Entwicklung einer gemeinsamen Infrastruktur, aus der die Harzer Schmalspurbahnen nicht wegzudenken sind.
Autor: redDamals wurde eine gemeinsame Erklärung zur Regionalentwicklung Harz verabschiedet, in der es zum Beispiel heißt: Die Teilnehmer aus regionalen Gremien der IHK-Geschäftsstellen erklären, dass sie für eine gemeinsame Weiterentwicklung der Region Harz als touristischer und wirtschaftlicher Standort einstehen und deshalb Politik, Wirtschaft und Verwaltung gleichermaßen ermuntern, für eine der gesamten Region Harz dienende Entwicklung zu wirken und ihre Anstrengungen dafür gemeinschaftlich auszurichten.
Genau das Gegenteil wird aktuell jedoch im Landkreis Nordhausen betrieben. Denn hier wurde eine öffentliche Diskussion über einen möglichen Austritt aus der HSB losgetreten. An einen tatsächlichen Austritt aus der Gesellschaft und die möglichen Folgen will wohl zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch niemand so recht glauben.
Der richtige Ort zur Diskussion der Probleme, die der Landkreis Nordhausen in der Ausrichtung und Entwicklung der HSB sieht, ist jedoch nicht die Öffentlichkeit, sondern sind die Gremien Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Gesellschaft.
"Ein Austritt aus der HSB würde der touristischen Entwicklung im Landkreis Nordhausen nicht mehr allzu viel Spielraum lassen. Nur mit schöner Natur zu werben bringt kaum Erfolge. Egoismen dürfen nicht dominieren. Unabhängig von der touristischen oder wirtschaftlichen Betrachtung erfolgt die überregionale Wahrnehmung des Harzes als ganzheitliche Region", sagt Udo Rockmann von der IHK in Nordhausen.
Das sollte den regionalen Akteuren Anlass sein, ihr Handeln und die weitere Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraumes Harz abzustimmen und gemeinsam zu verfolgen.
Dazu gehört auch die Entwicklung einer gemeinsamen Infrastruktur, aus der die Harzer Schmalspurbahnen nicht wegzudenken sind.

