So, 17:06 Uhr
14.03.2004
Schon wieder verloren
Nordhausen/Braunlage (nnz). So richtig klappt das mit den Harzer Wölfen in dieser Eissaison nicht. Der Braunlager SC hat schon wieder zu Hause verloren. Und das bei einer recht starken Leistung.
Trotz einer vor allem kämpferisch hervorragenden Leistung musste sich der Braunlager SC Harz den ESC Saale-Teufeln Halle mit 2:5 geschlagen geben. Obwohl das Spiel verloren ging war Trainer Henry Heyduk nach der Partie nicht unzufrieden und lobte den guten Einsatz seines Teams. Dabei wäre für den BSC sogar mehr drin gewesen. Früh waren die Harzer vor rund 750 Zuschauern durch Peter Willis in Führung gegangen (3.), dann folgte jedoch ein herber Rückschlag. Willis musste mit einer Platzwunde vom Eis und konnte nicht mehr in das Geschehen eingreifen. Pech wenig später auch für Patrick Pröschild, der an der Latte scheiterte. Die Saale-Teufel kamen schließlich noch im ersten Drittel zum Ausgleich, Sebastian Jahnke hatte im Power-Play abgefälscht.
Drittel Zwei startete mal wieder denkbar schlecht für den BSC. Zunächst brachte David Vorel die Gäste in Führung (22.), Marco Blazyczek erhöhte dann auf 3:1 für den ESC (24.). Bei beiden Treffern wirkte der ansonsten starke Jan-Philip Fiege etwas unglücklich. Doch das Wölfe-Team brach diesmal nicht auseinander und kämpfte weiter vorbildlich. Die Hallenser wurden früh im Aufbau gestört, und als Geburtstagskind Thomas Pape den Puck im Winkel plazierte (28.), war wieder alles offen. Die Harzer wurden nun mit stehenden Ovationen nach vorne getrieben, den möglichen Ausgleich verpasste aber Micheal Oliveira, der nach schöner Vorarbeit von Mario Breneizeris knapp verzog (37.).
Im Schlussabschnitt wogte das Spiel hin und her, doch beide Teams scheiterten zunächst an den jeweiligen Torleuten. Vorentscheidend war letztlich das 2:4 durch Halles Torjäger Josef Hudeg knapp vier Minuten vor Schluss. Geschlagen gaben sich die Braunlager aber immer noch nicht. Breneizeris scheiterte in der letzten Minute noch an Matthias Adler im Teufel-Tor, und als Heyduk alles probierte und Fiege zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, brachte Hudeg den Puck im leeren Tor unter.
Tore: 1:0 Willis (Breneizeris, Oliveira) 2:26, 1:1 Jahnke (Jonak, Hudeg 5-4) 16:08, 1:2 Vorel (Prada) 21:14, 1:3 Blazyczek (Hudeg) 23:50, 2:3 Pape (Pröschild) 28:42, 2:4 Hudeg (Eichenmann) 55:55, 2:5 Hudeg (Eichenmann ENG) 59:48
Strafminuten: Braunlage 8 - Halle 14
Zuschauer: 674
Autor: nnzTrotz einer vor allem kämpferisch hervorragenden Leistung musste sich der Braunlager SC Harz den ESC Saale-Teufeln Halle mit 2:5 geschlagen geben. Obwohl das Spiel verloren ging war Trainer Henry Heyduk nach der Partie nicht unzufrieden und lobte den guten Einsatz seines Teams. Dabei wäre für den BSC sogar mehr drin gewesen. Früh waren die Harzer vor rund 750 Zuschauern durch Peter Willis in Führung gegangen (3.), dann folgte jedoch ein herber Rückschlag. Willis musste mit einer Platzwunde vom Eis und konnte nicht mehr in das Geschehen eingreifen. Pech wenig später auch für Patrick Pröschild, der an der Latte scheiterte. Die Saale-Teufel kamen schließlich noch im ersten Drittel zum Ausgleich, Sebastian Jahnke hatte im Power-Play abgefälscht.
Drittel Zwei startete mal wieder denkbar schlecht für den BSC. Zunächst brachte David Vorel die Gäste in Führung (22.), Marco Blazyczek erhöhte dann auf 3:1 für den ESC (24.). Bei beiden Treffern wirkte der ansonsten starke Jan-Philip Fiege etwas unglücklich. Doch das Wölfe-Team brach diesmal nicht auseinander und kämpfte weiter vorbildlich. Die Hallenser wurden früh im Aufbau gestört, und als Geburtstagskind Thomas Pape den Puck im Winkel plazierte (28.), war wieder alles offen. Die Harzer wurden nun mit stehenden Ovationen nach vorne getrieben, den möglichen Ausgleich verpasste aber Micheal Oliveira, der nach schöner Vorarbeit von Mario Breneizeris knapp verzog (37.).
Im Schlussabschnitt wogte das Spiel hin und her, doch beide Teams scheiterten zunächst an den jeweiligen Torleuten. Vorentscheidend war letztlich das 2:4 durch Halles Torjäger Josef Hudeg knapp vier Minuten vor Schluss. Geschlagen gaben sich die Braunlager aber immer noch nicht. Breneizeris scheiterte in der letzten Minute noch an Matthias Adler im Teufel-Tor, und als Heyduk alles probierte und Fiege zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, brachte Hudeg den Puck im leeren Tor unter.
Tore: 1:0 Willis (Breneizeris, Oliveira) 2:26, 1:1 Jahnke (Jonak, Hudeg 5-4) 16:08, 1:2 Vorel (Prada) 21:14, 1:3 Blazyczek (Hudeg) 23:50, 2:3 Pape (Pröschild) 28:42, 2:4 Hudeg (Eichenmann) 55:55, 2:5 Hudeg (Eichenmann ENG) 59:48
Strafminuten: Braunlage 8 - Halle 14
Zuschauer: 674


