Sa, 00:05 Uhr
13.03.2004
Dienender Löwe
Nordhausen (nnz). Visionen für das Morgen heute schaffen und nicht fragen, was bekomme ich dafür, sondern was kann ich tun; so wollen die Mitglieder des Lions- Clubs einen Beitrag zur Entwicklung der Region leisten. Seit 10 Jahren tun sie es erfolgreich.
"Hilfe braucht Helfer" sagt Lions Präsident Ulrich Ebert in seiner Festansprache im Theater anläßlich des zehnjährigen Bestehens des Clubs. Vieles haben die Löwen mit dem Motto "Wir dienen!" schon für Nordhausen erreicht, der Meerpferdchenbrunnen wurde saniert, die KZ Gedenkstätte Dora und die Aktion "Nachbar in Not" erhielten finanzielle Unterstützung.
Das ist nur ein kleiner Teil der Hilfen, die vom Lions-Club ausgehen. Sie denken auch an die Menschen außerhalb Nordhausens und unterstützen unter anderem Kinder aus Tschernobyl mit Erholungsferien im Landkreis. Zur Zeit sammeln sie Geld für eine Augenklinik in Ghana. Der Erlös des vergangenen Abends ist ebenfalls für dieses Projekt vorgesehen. Es ist verständlich, daß einem Optikermeister ein Programm wie Sight- First besonders liegt. Damit möchte Lions International nämlich die Blindheit in der Welt bekämpfen.
Ein "Löwe" regiert derzeit Thüringen, Dieter Althaus ist Mitglied im Eichsfelder Lions Club. Er konnte selbst nicht kommen, schickte aber seinen Vorgänger im Amt, Prof. Dr. Bernhard Vogel (CDU). In seiner Ansprache lobte der ehemalige Ministerpräsident die großartige Idee und zeigte sich sehr erfreut, daß etwas derartiges in Thüringen entstanden ist. In 192 Ländern ist der Lions Club aktiv, die Konrad Adenauer Stiftung nur in 70. Weltweit sind über 1,5 Millionen Menschen dabei, egal welche Hautfarbe, Rasse oder Religion sie haben, freute sich Vogel. Wichtig sei nicht nur das Geld, sondern vor allem die Zeit, welche die Lions zur Verfügung stellten.
In Anbetracht der vielen Nörgler mahnte er an zu bedenken, daß es den meisten Menschen schlechter ginge als uns in Deutschland. Deshalb sei es wichtig für andere da zu sein und ihnen zu helfen. Das Motto " Wir dienen" sei daher auch in Zeiten der Selbstverwirklichung nicht altmodisch, sondern sehr zeitgemäß.
Thüringens ehemaliger Ministerpräsident nutzte auch die Chance auf Themen wie die derzeitigen Reformen und das Bildungssystem einzugehen. Für seine Ausführungen erntete er großen Beifall.
Er meinte, die großen Chancen dieses Jahrhunderts müsse man als Herausforderung sehen und sich diesen stellen. Die Lions International stellte der dabei als Vorbild dar, denn Engagement sei sehr wichtig. Zehn Jahre hätten die "Löwen" Mut bewiesen, und dieser Mut soll nicht nur weitere zehn Jahre halten, meinte Bernhard Vogel.
Neben der großen Rede des ehemaligen Ministerpräsidenten gab es auch Grußworte von anderen Lions-Clubs, so aus Göttigen, mit denen eine Partnerschaft besteht. Das Loh-Orchester sorgte für die musikalische Umrahmung. Hungern mußte dank eines großen Buffets auch niemand. Und ganz nebenbei kam auch noch Geld für blinde und sehbehinderte Menschen in Afrika zusammen.
Autor: wf
"Hilfe braucht Helfer" sagt Lions Präsident Ulrich Ebert in seiner Festansprache im Theater anläßlich des zehnjährigen Bestehens des Clubs. Vieles haben die Löwen mit dem Motto "Wir dienen!" schon für Nordhausen erreicht, der Meerpferdchenbrunnen wurde saniert, die KZ Gedenkstätte Dora und die Aktion "Nachbar in Not" erhielten finanzielle Unterstützung. Das ist nur ein kleiner Teil der Hilfen, die vom Lions-Club ausgehen. Sie denken auch an die Menschen außerhalb Nordhausens und unterstützen unter anderem Kinder aus Tschernobyl mit Erholungsferien im Landkreis. Zur Zeit sammeln sie Geld für eine Augenklinik in Ghana. Der Erlös des vergangenen Abends ist ebenfalls für dieses Projekt vorgesehen. Es ist verständlich, daß einem Optikermeister ein Programm wie Sight- First besonders liegt. Damit möchte Lions International nämlich die Blindheit in der Welt bekämpfen.
Ein "Löwe" regiert derzeit Thüringen, Dieter Althaus ist Mitglied im Eichsfelder Lions Club. Er konnte selbst nicht kommen, schickte aber seinen Vorgänger im Amt, Prof. Dr. Bernhard Vogel (CDU). In seiner Ansprache lobte der ehemalige Ministerpräsident die großartige Idee und zeigte sich sehr erfreut, daß etwas derartiges in Thüringen entstanden ist. In 192 Ländern ist der Lions Club aktiv, die Konrad Adenauer Stiftung nur in 70. Weltweit sind über 1,5 Millionen Menschen dabei, egal welche Hautfarbe, Rasse oder Religion sie haben, freute sich Vogel. Wichtig sei nicht nur das Geld, sondern vor allem die Zeit, welche die Lions zur Verfügung stellten.
In Anbetracht der vielen Nörgler mahnte er an zu bedenken, daß es den meisten Menschen schlechter ginge als uns in Deutschland. Deshalb sei es wichtig für andere da zu sein und ihnen zu helfen. Das Motto " Wir dienen" sei daher auch in Zeiten der Selbstverwirklichung nicht altmodisch, sondern sehr zeitgemäß.
Thüringens ehemaliger Ministerpräsident nutzte auch die Chance auf Themen wie die derzeitigen Reformen und das Bildungssystem einzugehen. Für seine Ausführungen erntete er großen Beifall.
Er meinte, die großen Chancen dieses Jahrhunderts müsse man als Herausforderung sehen und sich diesen stellen. Die Lions International stellte der dabei als Vorbild dar, denn Engagement sei sehr wichtig. Zehn Jahre hätten die "Löwen" Mut bewiesen, und dieser Mut soll nicht nur weitere zehn Jahre halten, meinte Bernhard Vogel.
Neben der großen Rede des ehemaligen Ministerpräsidenten gab es auch Grußworte von anderen Lions-Clubs, so aus Göttigen, mit denen eine Partnerschaft besteht. Das Loh-Orchester sorgte für die musikalische Umrahmung. Hungern mußte dank eines großen Buffets auch niemand. Und ganz nebenbei kam auch noch Geld für blinde und sehbehinderte Menschen in Afrika zusammen.

