Mo, 13:20 Uhr
08.04.2013
ver.di fordert Rote Karte
Die Thüringer FDP will freie Samstage im Einzelhandel abschaffen. ver.di fordert Rote Karte für FDP-Fraktion. Dazu erreichte Ihre Thüringer Online-Zeitungen folgende Meldung von der Gewerkschaft...
Das Thüringer Ladenöffnungsgesetz, eines mit den bundesweit längsten zulässigen Öffnungszeiten, gibt es mittlerweile seit fünf Jahren. Die gesetzliche Regelung mit zwei freien Samstagen habe sich seit nunmehr eineinhalb Jahren in den Einzelhandelsunternehmen gut eingespielt. Endlich haben auch Beschäftigte im Einzelhandel bei wöchentlichen Arbeitszeiten bis teilweise in die Nachtstunden zwei sichere Samstage, die sie mit ihren Familien verbringen können.
Es zeuge schon von höchster Ignoranz der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Einzelhandel, wenn der Fraktionsvorsitzende der FDP im Thüringer Landtag ein rechtliches Vorgehen mit dem Ziel der Abschaffung der freien Samstage als Notwehr bezeichnet, so die Gewerkschaft.
Wenn diese Fraktion die Regelung für ungesetzlich hält, wäre es eigentlich ihre Pflicht gewesen, viel früher dagegen vorzugehen, sagt Bettina Penz, stellvertretende Landesbezirksfachbereichsleiterin für den Handel.
Ich hoffe", so Penz weiter, "das für die nächsten Wahlen die Beschäftigten im Einzelhandel ihre Art von Notwehrentscheidung treffen und der FDP die 'Rote Karte' zeigen.
Autor: khhDas Thüringer Ladenöffnungsgesetz, eines mit den bundesweit längsten zulässigen Öffnungszeiten, gibt es mittlerweile seit fünf Jahren. Die gesetzliche Regelung mit zwei freien Samstagen habe sich seit nunmehr eineinhalb Jahren in den Einzelhandelsunternehmen gut eingespielt. Endlich haben auch Beschäftigte im Einzelhandel bei wöchentlichen Arbeitszeiten bis teilweise in die Nachtstunden zwei sichere Samstage, die sie mit ihren Familien verbringen können.
Es zeuge schon von höchster Ignoranz der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Einzelhandel, wenn der Fraktionsvorsitzende der FDP im Thüringer Landtag ein rechtliches Vorgehen mit dem Ziel der Abschaffung der freien Samstage als Notwehr bezeichnet, so die Gewerkschaft.
Wenn diese Fraktion die Regelung für ungesetzlich hält, wäre es eigentlich ihre Pflicht gewesen, viel früher dagegen vorzugehen, sagt Bettina Penz, stellvertretende Landesbezirksfachbereichsleiterin für den Handel.
Ich hoffe", so Penz weiter, "das für die nächsten Wahlen die Beschäftigten im Einzelhandel ihre Art von Notwehrentscheidung treffen und der FDP die 'Rote Karte' zeigen.


