Mo, 12:07 Uhr
08.04.2013
nnz-Betrachtung: Was ist los, Wacker?
Nun ja - aus fußballsportlicher Sicht ist das zurückliegende Wochenende für die Fans des Oberliga-Fußballs schnell abzuhaken. Was aber ist los beim selbsternannten Aufstiegskandidaten? Eine Betrachtung in Ihrer nnz...
Der letzte Punktspielsieg der Mannen um Kapitän Pascal Biank im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark liegt nun schon viereinhalb Monate zurück. Wer sich erinnern kann: Das 1:0 gegen Laubsdorf war auch nicht gerade das, was sich die Zuschauer von einer Mannschaft erhofft hatten, die in der kommenden Saison in der Regionalliga mitmischen will. Danach zwei Unentschieden und gestern nun die Niederlage gegen die Reserve des HFC.
Die Antworten der Verantwortlichen müssen nicht notiert werden, sie sind bekannt. Und Begründungen, warum man sich so schwer tut, die sind ebenfalls bekannt. Die können sich die Fans und die über 500 Zuschauer hinter den Spiegel klemmen. Die wollen ihre Mannschaft einfach mal wieder siegen sehen. Das ist ein bitteres Ergebnis, aber so einfach ist Fußball nun mal, besonders im "emotionsgeladenen" Nordhausen.
Ein Sieg ist bitter nötig, wenn man auf die Tabelle und auf die Nachholspiele blickt. Im Kampf um die Tabellenspitze mit Markranstädt und Bautzen ist eine Niederlage wie diese am Sonntag besonders bitter. Und: Man kann im Wacker-Lager nicht immer hoffen, das die Vorstadt-Leipziger ewig Unentschieden spielen.
Es muss ein Ruck durch die Mannschaft von Trainer Jörg Goslar gehen. Die Abwehr sicherer gestalten, denn gegen die Heißhungrigen der U23-Mannschaften wird jeder Fehler gnadenlos bestraft. Siehe das 0:1 gestern. Eine solche gnadenlose Bestrafung des Gegners wünscht sich die Wacker-Gemeinde auch von den eigenen Spielern. Was wir aber alle sahen - das ist ein Auslassen von Chancen vor dem gegnerischen Tor.
Und was wir alle auch sehen, das ist ein Déjà-vu. Wir alle, die wir Blau-Weiß lieben, glauben, genau diese Situation schon einmal erlebt zu haben. In der zurückliegenden Saison. Auch damals wurde eine hervorragende Hinrunde gespielt, an die in der Rückrunde nicht angeknüpft werden konnte. Zum Aufstieg hatte es doch gereicht.
Also: Wir wollen nicht im Pessimismus versinken, doch ein Sieg im AKS wäre wertvoll in vielerlei Hinsicht: Für die Ordnung in der Tabelle, für die Fans und in erster Linie natürlich auch für die Psyche der Jungs auf dem Platz. Was da so in der Fangemeinde grummelt, das liest man auf der angeblich offiziellen Facebookseite, auf der Spieler auf das Übelste beschimpft werden.
Eines ist aber auch klar: Der Druck auf die Mannschaft wird zunehmen, denn die Ansage des Aufstiegs steht im Raum. Sie wirkt schwer, denn sie ist ja nicht nur ein Signal an Mannschaft und Publikum, sie ist ein Signal an die Wirtschaft und die kommunale Politik, den Weg in die Regionalliga mitzugehen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDer letzte Punktspielsieg der Mannen um Kapitän Pascal Biank im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark liegt nun schon viereinhalb Monate zurück. Wer sich erinnern kann: Das 1:0 gegen Laubsdorf war auch nicht gerade das, was sich die Zuschauer von einer Mannschaft erhofft hatten, die in der kommenden Saison in der Regionalliga mitmischen will. Danach zwei Unentschieden und gestern nun die Niederlage gegen die Reserve des HFC.
Die Antworten der Verantwortlichen müssen nicht notiert werden, sie sind bekannt. Und Begründungen, warum man sich so schwer tut, die sind ebenfalls bekannt. Die können sich die Fans und die über 500 Zuschauer hinter den Spiegel klemmen. Die wollen ihre Mannschaft einfach mal wieder siegen sehen. Das ist ein bitteres Ergebnis, aber so einfach ist Fußball nun mal, besonders im "emotionsgeladenen" Nordhausen.
Ein Sieg ist bitter nötig, wenn man auf die Tabelle und auf die Nachholspiele blickt. Im Kampf um die Tabellenspitze mit Markranstädt und Bautzen ist eine Niederlage wie diese am Sonntag besonders bitter. Und: Man kann im Wacker-Lager nicht immer hoffen, das die Vorstadt-Leipziger ewig Unentschieden spielen.
Es muss ein Ruck durch die Mannschaft von Trainer Jörg Goslar gehen. Die Abwehr sicherer gestalten, denn gegen die Heißhungrigen der U23-Mannschaften wird jeder Fehler gnadenlos bestraft. Siehe das 0:1 gestern. Eine solche gnadenlose Bestrafung des Gegners wünscht sich die Wacker-Gemeinde auch von den eigenen Spielern. Was wir aber alle sahen - das ist ein Auslassen von Chancen vor dem gegnerischen Tor.
Und was wir alle auch sehen, das ist ein Déjà-vu. Wir alle, die wir Blau-Weiß lieben, glauben, genau diese Situation schon einmal erlebt zu haben. In der zurückliegenden Saison. Auch damals wurde eine hervorragende Hinrunde gespielt, an die in der Rückrunde nicht angeknüpft werden konnte. Zum Aufstieg hatte es doch gereicht.
Also: Wir wollen nicht im Pessimismus versinken, doch ein Sieg im AKS wäre wertvoll in vielerlei Hinsicht: Für die Ordnung in der Tabelle, für die Fans und in erster Linie natürlich auch für die Psyche der Jungs auf dem Platz. Was da so in der Fangemeinde grummelt, das liest man auf der angeblich offiziellen Facebookseite, auf der Spieler auf das Übelste beschimpft werden.
Eines ist aber auch klar: Der Druck auf die Mannschaft wird zunehmen, denn die Ansage des Aufstiegs steht im Raum. Sie wirkt schwer, denn sie ist ja nicht nur ein Signal an Mannschaft und Publikum, sie ist ein Signal an die Wirtschaft und die kommunale Politik, den Weg in die Regionalliga mitzugehen.
Peter-Stefan Greiner







































































