Do, 13:38 Uhr
29.03.2001
Tarife werden erhöht, Kurzstrecke soll wegfallen
Nordhausen (nnz). Die Botschaft, die den Stadträten und allen Straßenbahn- und Busnutzern ins Haus steht: Die Tarife werden deutlich steigen. Völlig wegfallen wird der Kurzstreckentarif. Dieser sei in dem insgesamt kurzen Streckennetz nicht mehr anwendbar und nicht kontrollierbar, heißt es in der Begründung.
Gleichzeitig werden mit der Erhöhung auch die Tarife zwischen Straßenbahn und Bus weiter angeglichen. Der Einzelfahrschein in der Tarifzone 1 kostet 1,60 Mark, in Zone 2 müssen 2,00 Mark und für die dritte Zone 2,80 Mark hingelegt werden. In die Tarifzone 1 fallen die Straßenbahn und der Stadtbus im Stadtgebiet sowie die Ortsteile Bielen, Hesserode, Krimderode, Salza und Sundhausen. Die Tarifzone 2 gilt für die Ortsteile Herreden, Hochstedt, Hörningen, Rüdigsdorf, Leimbach und Steinbrücken. Die Bürger des Ortsteils Steigerthal mit Unterer Grasmühle fallen schließlich in die dritte Zone. Mit den neuen Tarifzonen ist eine Anerkennung der gleichen Fahrscheine zwischen Stadtbus und Straßenbahn möglich und ein erneutes Bezahlen innerhalb einer Zone beim Umsteigen zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln entfällt.
Die notwendige Erhöhung ist auch eine Auflage des Landesverwaltungsamtes Weimar, damit der Schülerverkehr im Stadtgebiet weiter gefördert werden kann. Letztlich hinterlassen aber auch die Neuanschaffungen im Bereich der Straßenbahn und des Busverkehrs ihre Spuren in den Tarifen ebenso, wie die Erhöhung der Preise für Kraftstoffe, Erdgas, oder Strom.
Vor allem der Wegfall des Kurzfahrscheines wird bei den Nordhäusern auf Widerstand treffen. Bereits zur Bürgerfragestunde der Stadtratssitzung machte eine Vertreterin des Seniorenbeirates auf die Probleme der älteren Menschen aufmerksam. Da Nordhausen eine bergige Stadt sei, wären ältere und gehbehinderte Menschen auch auf die Kurzstrecke und ihren bisherigen Tarif angewiesen.
Autor: nnzGleichzeitig werden mit der Erhöhung auch die Tarife zwischen Straßenbahn und Bus weiter angeglichen. Der Einzelfahrschein in der Tarifzone 1 kostet 1,60 Mark, in Zone 2 müssen 2,00 Mark und für die dritte Zone 2,80 Mark hingelegt werden. In die Tarifzone 1 fallen die Straßenbahn und der Stadtbus im Stadtgebiet sowie die Ortsteile Bielen, Hesserode, Krimderode, Salza und Sundhausen. Die Tarifzone 2 gilt für die Ortsteile Herreden, Hochstedt, Hörningen, Rüdigsdorf, Leimbach und Steinbrücken. Die Bürger des Ortsteils Steigerthal mit Unterer Grasmühle fallen schließlich in die dritte Zone. Mit den neuen Tarifzonen ist eine Anerkennung der gleichen Fahrscheine zwischen Stadtbus und Straßenbahn möglich und ein erneutes Bezahlen innerhalb einer Zone beim Umsteigen zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln entfällt.
Die notwendige Erhöhung ist auch eine Auflage des Landesverwaltungsamtes Weimar, damit der Schülerverkehr im Stadtgebiet weiter gefördert werden kann. Letztlich hinterlassen aber auch die Neuanschaffungen im Bereich der Straßenbahn und des Busverkehrs ihre Spuren in den Tarifen ebenso, wie die Erhöhung der Preise für Kraftstoffe, Erdgas, oder Strom.
Vor allem der Wegfall des Kurzfahrscheines wird bei den Nordhäusern auf Widerstand treffen. Bereits zur Bürgerfragestunde der Stadtratssitzung machte eine Vertreterin des Seniorenbeirates auf die Probleme der älteren Menschen aufmerksam. Da Nordhausen eine bergige Stadt sei, wären ältere und gehbehinderte Menschen auch auf die Kurzstrecke und ihren bisherigen Tarif angewiesen.

