Di, 06:40 Uhr
09.03.2004
nnz-Rückspiegel: 9. März 2003
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Konkurrenz und Einkaufstempel
Konkurrenz statt Zusammenarbeit
Während man Landkreis Nordhausen fest hinter der kommunalen Trägerschaft für das Südharz-Krankenhaus steht, sind im Nachbarlandkreis die kommunalen Messen für das Kreiskrankenhaus in Sondershausen gesungen. Es gab sie, die Angebote aus dem Landkreis Nordhausen. Eine Krankenhaus-Fusion zwischen Nord- und Sondershausen wäre machbar gewesen, mehrfach wurde auf bestehende Kooperationen und Synergien hingewiesen. Offene Ohren fanden dabei die Nordhäuser noch in Sondershausen. Der Stadtrat der Musikstadt positionierte sich mehrfach, auch Klinikleitung und Mitarbeiter waren dieser Meinung. Doch da hatte die politische und fachliche Meinung in der Kreisstadt nicht die Rechnung mit dem Altkreis Artern gemacht. Die dortige CDU hat vermutlich den kreisinternen Machtkampf gewonnen, kann Ansprüche anmelden und: Sie kann Politik bestimmen. Eine Fusion mit Nordhausen? Unmöglich! Da gibt es ja noch das DRK-Krankenhaus in Bad Frankenhausen...ausführlich im nnz-Archiv
Entsteht Anspruch durch Angebot?
Das Tor zur Altstadt am Nordhäuser Pferdemarkt gewinnt in Form eines respektablen Einkaufszentrums an Konturen. Vorerst als Plan und Modell. Grund genug aber, um sich Gedanken um diesen entstehenden Einkaufstempel zu machen. Nun ist ja dieses Projekt nicht Ergebnis einer systematischen, gewollten städtebaulichen Planung, durch die einem dringenden Bedürfnis der Bevölkerung nach etwa fehlenden Einkaufsmöglichkeiten hätte Rechnung getragen werden müssen. Es ist vielmehr die Antwort auf die Frage, welch sinnvoller Nutzung der Platz, an dem derzeit noch das Gebäude der ehemalige Polizeidirektion steht, zugeführt werden kann. Es hätte gleichermaßen mit dem Projekt eines Hotels oder modernen Bürohauses beantwortet werden können, für das ein ebenso großes oder geringes Bedürfnis bestünde. Immerhin votierte eine ganze Anzahl von Bürgern und Interessenvertretern für ein solches Einkaufszentrum. Aus unterschiedlichen Gründen. Keiner dieser Befürworter begründete sein Votum aber damit, dass er sicher sei, ein solches Zentrum würde einem unbedingten Bedürfnis der Bürger abhelfen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzKonkurrenz und Einkaufstempel
Konkurrenz statt Zusammenarbeit
Während man Landkreis Nordhausen fest hinter der kommunalen Trägerschaft für das Südharz-Krankenhaus steht, sind im Nachbarlandkreis die kommunalen Messen für das Kreiskrankenhaus in Sondershausen gesungen. Es gab sie, die Angebote aus dem Landkreis Nordhausen. Eine Krankenhaus-Fusion zwischen Nord- und Sondershausen wäre machbar gewesen, mehrfach wurde auf bestehende Kooperationen und Synergien hingewiesen. Offene Ohren fanden dabei die Nordhäuser noch in Sondershausen. Der Stadtrat der Musikstadt positionierte sich mehrfach, auch Klinikleitung und Mitarbeiter waren dieser Meinung. Doch da hatte die politische und fachliche Meinung in der Kreisstadt nicht die Rechnung mit dem Altkreis Artern gemacht. Die dortige CDU hat vermutlich den kreisinternen Machtkampf gewonnen, kann Ansprüche anmelden und: Sie kann Politik bestimmen. Eine Fusion mit Nordhausen? Unmöglich! Da gibt es ja noch das DRK-Krankenhaus in Bad Frankenhausen...ausführlich im nnz-Archiv
Entsteht Anspruch durch Angebot?
Das Tor zur Altstadt am Nordhäuser Pferdemarkt gewinnt in Form eines respektablen Einkaufszentrums an Konturen. Vorerst als Plan und Modell. Grund genug aber, um sich Gedanken um diesen entstehenden Einkaufstempel zu machen. Nun ist ja dieses Projekt nicht Ergebnis einer systematischen, gewollten städtebaulichen Planung, durch die einem dringenden Bedürfnis der Bevölkerung nach etwa fehlenden Einkaufsmöglichkeiten hätte Rechnung getragen werden müssen. Es ist vielmehr die Antwort auf die Frage, welch sinnvoller Nutzung der Platz, an dem derzeit noch das Gebäude der ehemalige Polizeidirektion steht, zugeführt werden kann. Es hätte gleichermaßen mit dem Projekt eines Hotels oder modernen Bürohauses beantwortet werden können, für das ein ebenso großes oder geringes Bedürfnis bestünde. Immerhin votierte eine ganze Anzahl von Bürgern und Interessenvertretern für ein solches Einkaufszentrum. Aus unterschiedlichen Gründen. Keiner dieser Befürworter begründete sein Votum aber damit, dass er sicher sei, ein solches Zentrum würde einem unbedingten Bedürfnis der Bürger abhelfen...ausführlich im nnz-Archiv

