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So, 09:51 Uhr
31.03.2013

„Lisztiger Auftritt“ in Nordhausen

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendkunstschulen Thüringen ist der Dachverband für 12 Einrichtungen, die sich der außerschulischen kulturellen Bildung verpflichtet fühlen. Alle 12 stellen sich ab morgen in Nordhausen vor....


Jede Jugendkunstschule besitzt, entsprechend Ihren Möglichkeiten, ein ganz eigenes Profil. So gibt es Einrichtungen, die vorrangig druckgrafisch arbeiten und andere eher malerisch und plastisch. Was alle verbindet, ist die professionelle Arbeit der Dozenten mit künstlerischen und/oder pädagogischen Abschluss in den Bereichen der freien und angewandten Kunst.

Das Thema der Ausstellungsreihe „Lisztiger Auftritt“ leitet sich von dem LAG-Jahresthema 2011 „Liszt-ig“ ab, wobei jede Einrichtung aufgefordert war, im Liszt-Jahr zu diesem Thema zu arbeiten. Die Schüler malten nach Musik, befassten sich mit historischer Bekleidung und dem Lebensweg von Franz Liszt, hörten Räume und entwickelten zeichnerische Partituren.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der entstandenen Arbeiten. Zu sehen sein werden Zeichnungen, Collagen und Bilder in unterschiedlichen künstlerischen Techniken, aber auch Papier- und Kostümobjekte, Holzskulpturen und Architektur- Modelle.
  • Die Malschule Weimar zeigt die Ergebnisse eines Schulprojektes mit Grundschulkindern mit dem Thema: „Liszt:ig_Räume hören“. Dabei hörten die Schüler unterschiedliche musikalische und räumliche Situationen aus 4 Kompositionen von Franz Liszt. Die Schüler fanden heraus wie schnell oder langsam, laut oder leise gespielt wurden und übertrugen ihre Erkenntnisse zeichnerisch auf Papier. Danach entwickelten die Kinder aus ihren ungewöhnlichen Zeichnungen, Modelle aus Pappe, welche der gehörten Musik dreidimensionale Formen verleiht.
  • Die Kinder- und Jugendkunstschule Wartburgkreis beschäftigte sich mit der Mode der Lisztzeit und entwickelten bei Liszt-Musik eigene Kreationen. Es entstanden dabei Feder-und Pastellzeichnungen, sowie Kleiderfiguren.
  • Das Altenburger Studio für Bildende Kunst zeigt Schülerarbeiten aus einem Siebdruck- Projekt in Zusammenarbeit mit dem Lindenau – Museum Altenburg.
  • Die Imago Kunst- und Designschule Erfurt beteiligt sich mit eher abstrakten Bildern, die in Mischtechnik unter dem Einfluss von Franz Liszts Musik entstanden sind. Außerdem wurden in Greiz Keramikskulpturen und Drahtobjekte präsentiert.
  • Die Jugendkunstschule Nordhausen zeigt einen Querschnitt künstlerischer Ausdrucksformen zum Thema. Die präsentierten Arbeiten entstanden unter der musikalischen Begleitung von Werken des Komponisten Franz Liszt. Mit dem Kinderheim „Frohe Zukunft“ aus Rodishain wurden eine Woche zum Thema Franz Liszt und Heinrich Heine gearbeitet. Durch das Hören der Musik und das Lesen von Gedichten, ließen sich Kinder inspirieren, Porträts künstlerisch umzusetzen.
  • Die Jugendkunstschule Mühlhausen besitzt die seltene Möglichkeit, große Holzskulpturen mit Kindern zu erarbeiten. So entstand eine Musikgruppe zu diesem Projekt, allerdings ist aus Platzgründen noch offen, ob in der Ausstellung ein Beispiel gezeigt werden kann.
  • Die Abendschule Jena begleitet Jugendliche auf ihren Weg zu einem künstlerischen Studium und arbeitet seit vielen Jahren mit geistig und/oder körperlich beeinträchtigten Menschen. Sie präsentiert sich mit Arbeiten aus dem Projekt: „Innerstes ans Licht gebracht“, wobei faszinierende Bilder in ungewöhnlicher Farbgebung entstanden sind.
  • Die Malschule Erfurt präsentiert sich u. a. mit lustig – bunten Gemeinschaftsarbeiten in großen Formaten, sowie „musikalischen“ Objekten.
  • Die Kunstwerkstatt Rudolstadt wird mit einer Serie ein- und mehrfarbigen Lithografien vertreten sein.
  • Die Kunststation Oepfershausen zeigt Collagen, die den Lebensweg von Franz Liszt beschreiben und in Zusammenarbeit mit der Musikschule Meiningen entstanden sind, sowie eine bunte Umsetzung von Notenblättern.
  • Die Kunstschule Gera, unser jüngstes Mitglied, beteiligt sich mit Schülerarbeiten aus dem Malereikurs mit Erik Buchholz.
Der Auftakt der Ausstellungreihe war am 5. Juli 2012 in der Rotunde der Thüringer Ministerien in Erfurt. Gefolgt von Stationen wie Dresden, Mühlhausen, Gera, Greiz und Bad Salzungen ist die Schau nun in Nordhausen zu sehen.

Die Ausstellung wird organisiert von der Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendkunstschulen Thüringen e.V. unter der Leitung der Projektmanagerin Sybille Suchy unter Förderung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Autor: red

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