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Do, 12:26 Uhr
28.03.2013

Gedenken an die Zerstörung

In der kommenden Woche jährt sich 68. Mal die Zerstörung von Nordhausen. Auch in diesem Jahr soll daran erinnert und gemahnt werden...


Die Stadt Nordhausen lädt am 3. April an der Stele vor dem Rathaus zum stillen Gedenken und Erinnern an die Opfer des Zweiten Weltkrieges und die Zerstörung der Stadt vor 68 Jahren ein. Darüber hinaus soll die Gedenkveranstaltung eine Mahnung gegen jeden Missbrauch dieses Gedenkens sein und ausdrücklich daran erinnern, dass das millionenfache Leid im Zweiten Weltkrieg seinen Ursprung in Nazi-Deutschland hatte.

Als Zeichen der Trauer und gegen Krieg, Rassismus und Gewalt werden um 11 Uhr an der Stele weiße Rosen niedergelegt. Anschließend wird im Rathausfoyer eine Ausstellung mit Bildern von Werner Steinmann eröffnet, die in erschütternder Weise die Zerstörung der Stadt Nordhausen dokumentieren.

Zuvor wird mit einer Andacht um 10:15 Uhr in der Blasii-Kirche an die Opfer und an die Schrecken des Krieges gedacht.
Autor: red

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Kommentare
JeromeLachmal
28.03.2013, 15:02 Uhr
Gedenken = Gedanken
Ich als gebürtiger Nordhäuser schäme mich für diese Stadt. Den Menschen hier ist es sowas von egal wen es um die Vergangenheit geht. Aber ich möchte doch auch nicht nur die Schuld den Nordhäusern oder den Rechten geben auch der Gegnerseite gebe ich diese Schuld im Namen von Churchill, Winston weiter. Er sagte einst:

„Sie müssen sich darüber im klaren sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.“ Churchill, Winston (britischer Premierminister, 1874-1965)

Wenn wir Aufklärung betreiben, sollten wir dies von beiden Seiten betrachten..
In diesem Sinne
Nie wieder Faschismus - Nie wieder Kommunismus
NDHler
28.03.2013, 15:32 Uhr
@JeromeLachmal
Verstehe nicht warum sie sich für diese Stadt schämen wenn man gemeinsam an die Opfer des II. Weltkriegs und der Zerstörung dieser Stadt gedenkt. Ich gebe ihnen Recht wenn Sie sagen, Nie wieder Faschismus und Nie wieder Kommunismus. Beides hat genügend Opfer gefordert! Der 3. April sollte aber dem Gedenken an die Zerstörung der Stadt Nordhausen und den Opfern des II. Weltkrieges vorbehalten bleiben. Denn beides hängt unmittelbar zusammen, ohne die zerstörerischen Feldzüge eines Herrn Hitler hätte es diese Zerstörung Nordhausens nicht gegeben. Das sollten wir nicht vergessen! Ich hoffe die Veranstaltung geht in diesem Jahr friedlich über die Bühne, noch einmal eine solch negative Berichterstattung braucht Nordhausen nicht!
P. Laura
28.03.2013, 15:52 Uhr
Gedanken machen
Meine Güte, sollte man nicht endlich mal die Vergangenheit ruhen lassen und nicht besser an die Zukunft denken. Das ist viel wichtiger. Ich habe nichts gegen einen Gedanken daran, aber muss man es so ausarten lassen. Es war sehr schrecklich und diese Zeit sollte nie wieder kommen.
Ich denke man hat uns genug damit gebeutelt.

Wer denkt denn noch an eine sichere Zukunft? Ich denke mit Schrecken daran, wie es wohl meine Kinder und Enkel in Zukunft gehen wird.
JeromeLachmal
28.03.2013, 16:41 Uhr
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