nnz-doku: Gegen die Anlagen
Gegen den Bau einer Biomethan-Anlage bei Bielen haben sich jetzt mehrere Unternehmen ausgesprochen, die sich im BIC Nordthüringen angesiedelt haben...
Wir sind das Technologie- und Gründerzentrum im Gewerbegebiet Das Lange Stück in Bielen. Anbei ein Aufruf der hier ansässigen Unternehmen. Diesen haben bis jetzt 24 Unternehmen des gesamten Gewerbegebietes unterzeichnet. Uns liegt die Originalunterschriftsliste vor.
Wir sind gegen den Standort, weil das zu erwartende hohe Verkehrsaufkommen hier nicht zu bewältigen ist und die Ansiedlung der einzelnen Unternehmen nicht unter diesen Voraussetzungen erfolgte.
Autor: red
Kommentare
Harzer_Wolf
27.03.2013, 14:05 Uhr
Rückrat
Das dürften dann fast alle Unternehmen sein, die unmittelbar beeinflusst werden.
Sie zeigen Rückrat !
W. Roßmell
27.03.2013, 14:12 Uhr
Endlich!
Es hat lange gedauert, aber wir haben von Anfang an gewarnt! Wir finden es super, dass jetzt auch die Unternehmen gegen diesen Standort aufbegehren! Hoffentlich ist es nicht zu spät dafür, aber gemeinsam können und müssen wir es schaffen!
Bis gleich zur Stadtratssitzung!
Flitzpiepe
27.03.2013, 14:14 Uhr
Sie zeigen Rückgrat!
Das stimmt, die Unternehmen des BICs zeigen Rückgrat. Ich hoffe nur, dass es nicht zu spät ist und dann Gerichte bemüht werden müssen.
Mich wundert, dass die Flugplatzbetreiber so ruhig sind. Die betrifft es doch genauso.
Retupmoc
27.03.2013, 14:59 Uhr
Dilemma
Welch ein Dilemma!
Auf der einen Seite eine BI und nun auch noch eine ganze Reihe von Unternehmen - auf der anderen Seite die Aufforderung vom "Wirtschaftsweisen" Junker, gegen die Vernunft zu stimmen. In dem Dilemma zu stecken ist sicher nicht schön. Aber vielleicht beweisen die Abgeordneten ja mehr Verstand, als ich Ihnen bisher zugetraut habe?
Friderike
27.03.2013, 18:28 Uhr
Leider nein!
Da muss ich Sie enttäuschen! Trotz immerwieder gestellter Fragen und Appellen, auch des Stadrates Fuetterer, der sich sehr engagierte, siegte die Ignoranz gegenüber den Bürgern!
Naja nun geht der Kampf weiter, nur leider muss ein Stadtrat für eine Fehlentscheidung nicht haften, nur unsereis ist dann gleich weg von Fenster!
I.H.
27.03.2013, 18:55 Uhr
Jetzt muss analysiert werden.
Wie bei jedem in die Hose gegangenen Kampf üblich, müssen die Verantwortlichen für die Niederlage gefunden werden. Die heutige Niederlage hat nur einen Sinn, wenn man etwas daraus lernt und es beim nächsten mal besser macht!
Ich stelle jetzt ganz einfach mal ein paar Fragen, die zur Suche der Schuldigen einfach gestellt werden müssen:
War es notwendig, die Stadträte im Vorfeld als korrupte, profitgierige NoGo-Menschen darzustellen, die sowieso immer gegen den Bürger entscheiden?
War es richtig, sich mit jedem Weltverschwörungsanhänger zu verbrüdern, der Kommunalpolitiker als Mafiapaten bezeichnet?
War es gut, jedem leicht kritischen Kommentator gleich als dumm, weltfremd,...und als Knecht des Kapitales zu verunglimpfen?
Das sollte als vorläufige Diskussionsgrundlage erst mal reichen. Die Schuldigen müssen unbedingt gefunden werden! Sonst wird das nie was!
Thomas Fichtner
27.03.2013, 21:04 Uhr
Keine Panik!
Es fängt doch jetzt erst richtig an.
Bisher war das alles ein gegenseitiges abklopfen, wo man bei der Stadt keinen wirklichen Ansatzpunkt hatte und wo von den sogn. Volksvertretern schon schwer manövriert wurde, mit dem Beschluß der Gründung einer GmbH - und mehr war das heute nicht - ist dies nun anders.
Ab sehr bald laufen dann die offiziellen Sachen und dann Fristen für konkrete Einsprüche der Anwohner und die sollten sie jede einzelne optimal wahr nehmen und nutzen!
Von so einem luftigen Stadtratsbeschluß lässt man sich doch da nicht bange machen und auf Jahrzehnte die Zukunft und Lebensqualität ruinieren!
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