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Sa, 15:57 Uhr
06.03.2004

nnz-Kurz-News am Wochenende (1)

Nordhausen (nnz). Die nnz hat die wichtigsten Meldungen aus Thüringen und Deutschland des heutigen Tages für Sie zusammengetragen. Dabei geht es um eine Liste und einen Schweinefuß...


Althaus für die Liste an
Ministerpräsident Dieter Althaus ist erwartungsgemäß als Spitzenkandidat der Thüringer CDU für die Landtagswahl am 13. Juni nominiert worden. Auf der Vertreterversammlung am Samstag in Sonneberg erhielt der Regierungschef und CDU-Landesvorsitzende 98 Prozent der Stimmen. Althaus führt damit erstmals seine Partei in den Wahlkampf. Die CDU will ihre absolute Mehrheit verteidigen. Auf der Liste für die Landtagswahl stehen 90 Bewerber, über die abgestimmt werden muss.


Ungewöhnliche Operation
Eine ungewöhnliche Operation konnten Schüler heute in Jena verfolgen. In der Hautklinik der Universität hatte Oberarzt Joachim Fluhr einen Schweinefuß operiert. Seine Handgriffe wurden auf Großleinwand im Klinikhörsaal übertragen. Dabei wollte der Mediziner den Kindern auch Behandlungsgeräte wie Laser vorführen. Die Aktion ist Teil der Projektwoche Gesundheit der Christoph-Martin-Wielandschule Weimar. Mit der Operation soll bei Schülern das Interesse an Wissenschaft und Medizin geweckt werden.


Die ersten 100 Jahre
Mit einem Festakt und der Eröffnung der Sonderausstellung «Die ersten 100 Jahre» feiert das Stadtmuseum Saalfeld an diesem Samstag sein rundes Jubiläum. Das Ausstellungshaus war 1904 in Räumlichkeiten eines ehemaligen Franziskanerklosters gegründet worden. Das Museum beherbergt Exponate zur Stadtgeschichte seit dem Mittelalter, eine Kunstgalerie mit Werken Saalfelder Künstler sowie eine naturkundliche Sammlung.


Aus dem Verkehr gezogen
Die Polizei in Gera hat am Freitagabend einen 34 Jahre alten Raser aus dem Verkehr gezogen. Der Mann fuhr in der Ortschaft 43 Kilometer pro Stunde zu schnell und telefonierte dabei noch mit seinem Handy, teilte die Polizei am Samstag mit. Auch ein 30-jähriger Mann aus Bad Soden ging den Beamten in die Falle. Er wurde mit 184 Kilometer pro Stunde in einer 100er Zone auf der A 4 nahe Hermsdorf erwischt. Beide Raser wurden durch den Einsatz von Videowagen überführt. Ihnen droht ein Bußgeld und Fahrverbot.


Rentenstreit bei der SPD
In der SPD-Fraktion gibt es weiter Rufe nach einer höheren Mindestrente. Bei der Sitzung der Fraktion am Dienstag wollen einzelne Abgeordnete erreichen, dass das Netto-Rentenniveau bis 2030 auf mindestens 46 Prozent festgeschrieben wird. Bislang sind nur 43 Prozent vorgesehen. Das Gesetz soll Donnerstag verabschiedet werden. Auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt lehnt ein Mindestrentenniveau von 43 Prozent ab. Teile in der SPD wollten jetzt offenbar die Reformrolle rückwärts, so Hundt.


Kaum Zustimmung für Konzept
Das gemeinsame Steuerreformkonzept der Union findet kaum Zustimmung. SPD, Grüne, FDP und selbstständige Unternehmer lehnen die Vorschläge ab. Der designierte SPD-Chef Franz Müntefering sagte, die Pläne gingen einseitig zu Lasten von Kleinverdienern. Nach monatelangem Streit haben sich CDU und CSU auf eine Steuerreform in zwei Stufen geeinigt. So will die Union am linear-progressiven Tarif festhalten - mit einem Korridor zwischen 12 bis 36 Prozent. Erst in einem zweiten Schritt soll der Stufentarif eingeführt werden.


Zweifel an der Zusammenlegung
Die Leitung der Bundesagentur für Arbeit zweifelt am Erfolg einer Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe. Das berichtet der „Spiegel”. Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf ein internes Vorstandspapier der Nürnberger Behörde. Die BA-Spitze ist skeptisch, dass beim Arbeitslosengeld II die geplante Zusammenarbeit mit den Sozialämtern gelingt. Die Gewerkschaftsvertreterin im Verwaltungsrat der Behörde, DGB-Vize Ursula-Engelen-Kefer, monierte die Gefahr, dass „am Ende nichts Vernünftiges herauskommen wird”.


Kündigungsschutz soll komplett weg
Die Führungen von CDU und CSU erwägen eine drastische Verschärfung des Tarif- und Arbeitsrechts. Ein Beschlussentwurf für die morgige Tagung der Parteipräsidien sieht unter anderem vor, den Kündigungsschutz für Neueinstellungen für vier Jahre komplett zu streichen. Eine CDU-Sprecherin bestätigte einen Bericht der „Berliner Zeitung”. Der Vorsitzende der Christlich- Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Hermann-Josef Arentz, hatte sich empört geäußert und die Präsidien aufgefordert, nicht zuzustimmen.


Streit wegeb Schäuble
Nach der Kandidatenkür für das Amt des Bundespräsidenten gibt es Streit zwischen Union und FDP. Kernpunkt ist der Umgang mit dem verhinderten Unionsfavoriten Wolfgang Schäuble. Die Chefs von CSU und FDP, Edmund Stoiber und Guido Westerwelle, schoben sich in der „Welt am Sonntag” gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Indes werden immer mehr Stimmen laut, die eine Direktwahl des Bundespräsidenten fordern. Allerdings sagte CDU-Chefin Angela Merkel der „Bild”-Zeitung, man müsse Für und Wider abwägen.
Autor: nnz

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