Sa, 12:45 Uhr
23.03.2013
nnz-Ergebnisdienst: Handball
Die Handballer des NSV mussten an diesem Wochenende schon am Freitag antreten. Zwei Spielverlegungsanträge sorgten für diese ungewöhnlichen Anwurfzeiten schon vor dem eigentlichen Wochenende. Im Focus die Partie der Männer Reserve gegen Görmar um die Meisterschaft...
Thüringenliga Männer
Zwei Spieler drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Mit Thomas Riemekasten und Mathias Thiele standen beide in den Reihen der Südharzer. Während Thiele vor allem aus dem Rückraum traf, dominierte und zelebrierte Riemekasten die Konterangriffe. Nach der verletzungsbedingten Pause von Marcel Effenberger wurden die beiden von ihren Mitspielern immer wieder gut in Szene gesetzt. Vor allem Riemekasten profitierte von den ausgezeichneten Anspielen seiner Torhüter Sören Ahlert und Nikita Schneider.
Trotz dieser Dominanz und einer zeitweisen Führungen von fünf Treffern vermag der "Südharzexpress" die mit "Holzlandpower" ausgestatteten Hermsdorfer erst in den letzten Minuten der Partie entscheidend in die Knie zu zwingen.
Die Gäste stellten sich so gar nicht wie ein Absteiger vor. Ruhig aber frech entfalteten sie ihr Spiel, und holten aus dem was sie aufbieten konnten fast das Optimale heraus. Nachdem sie schon beim 10:5 abgeschrieben wurden, kämpften sie sich zum 13:12 heran. Nur die Kontertore von Riemekasten stoppte ihren Vormarsch. Halbzeitstand 16:12.
Mit dem von Nordhäuser Seite immer wieder gefürchteten kollektiven Aussetzer erzielten die Gäste zum Erstaunen aller den 18:18 Ausgleich. Danach schalteten die Südharzer einen Gang höher und enteilten souverän auf einen Endstand von 28:22. Fazit: Ein erspielter Arbeitssieg.
Verbandsliga Männer
Die Partie verdiente zu keinem Zeitpunkt das Prädikat "Spitzenspiel". Dazu agierten die Nordhäuser zu harmlos und selbstgefällig auf dem Parkett. Vielleicht wähnten sie sich schon vor der Begegnung als Meister, anders lassen sich die ersten Minuspunkte am Ende einer eigentlich dominanten und somit erfolgreichen Saison nicht erklären.
Schon in den ersten Spielminuten wurde klar das das spielerische Element zu kurz kommen würde. Fehlanspiele, mangelnde Laufbereitschaft und eine harmlose Abwehrarbeit waren und sind ein Garant für Niederlagen.
Dabei spielten die Gäste auch nicht ihren besten Handball. Sie kamen jedoch über mannschaftliche Geschlossenheit zum Erfolg. Einziger Makel, die rote Karte für Görmar am Ende der Partie. Endstand 16:28, damit wurde die Meisterehrung verschoben.
Frank Ollech
Autor: redThüringenliga Männer
Nordhäuser SV - SV Hermsdorf 28:22
Vor dem Anpfiff änderte sich durch eine Information des Thüringer Handball Verbandes plötzlich die Nordhäuser Zielsetzung. Diese hatte zum Inhalt, das die Thüringenliga der Männer im kommenden Jahr doch nicht von 14 auf 12 Mannschaften reduziert wird. Somit änderte sich die Zielsetzung auf -Sicherung der derzeitigen Platzierung - und - mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung den Kampf um ein Podiumsplatz angehen -. Eins steht jetzt schon fest, für die Männer wird es die erfolgreichste Saison seit dem Aufstieg vor drei Jahren.Zwei Spieler drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Mit Thomas Riemekasten und Mathias Thiele standen beide in den Reihen der Südharzer. Während Thiele vor allem aus dem Rückraum traf, dominierte und zelebrierte Riemekasten die Konterangriffe. Nach der verletzungsbedingten Pause von Marcel Effenberger wurden die beiden von ihren Mitspielern immer wieder gut in Szene gesetzt. Vor allem Riemekasten profitierte von den ausgezeichneten Anspielen seiner Torhüter Sören Ahlert und Nikita Schneider.
Trotz dieser Dominanz und einer zeitweisen Führungen von fünf Treffern vermag der "Südharzexpress" die mit "Holzlandpower" ausgestatteten Hermsdorfer erst in den letzten Minuten der Partie entscheidend in die Knie zu zwingen.
Die Gäste stellten sich so gar nicht wie ein Absteiger vor. Ruhig aber frech entfalteten sie ihr Spiel, und holten aus dem was sie aufbieten konnten fast das Optimale heraus. Nachdem sie schon beim 10:5 abgeschrieben wurden, kämpften sie sich zum 13:12 heran. Nur die Kontertore von Riemekasten stoppte ihren Vormarsch. Halbzeitstand 16:12.
Mit dem von Nordhäuser Seite immer wieder gefürchteten kollektiven Aussetzer erzielten die Gäste zum Erstaunen aller den 18:18 Ausgleich. Danach schalteten die Südharzer einen Gang höher und enteilten souverän auf einen Endstand von 28:22. Fazit: Ein erspielter Arbeitssieg.
Verbandsliga Männer
Nordhäuser SV 2 - SV 1888 Görmar 16:28
Das Spitzenspiel der Verbandsliga endete mit einer "herben" Enttäuschung für die Nordhäuser. Die in allen Belangen überlegenen Gäste zeigten keine Nerven, außer in der letzten Spielminute, und verpassten dem NSV eine derbe und auch in der Höhe verdiente 16:28 Niederlage.Die Partie verdiente zu keinem Zeitpunkt das Prädikat "Spitzenspiel". Dazu agierten die Nordhäuser zu harmlos und selbstgefällig auf dem Parkett. Vielleicht wähnten sie sich schon vor der Begegnung als Meister, anders lassen sich die ersten Minuspunkte am Ende einer eigentlich dominanten und somit erfolgreichen Saison nicht erklären.
Schon in den ersten Spielminuten wurde klar das das spielerische Element zu kurz kommen würde. Fehlanspiele, mangelnde Laufbereitschaft und eine harmlose Abwehrarbeit waren und sind ein Garant für Niederlagen.
Dabei spielten die Gäste auch nicht ihren besten Handball. Sie kamen jedoch über mannschaftliche Geschlossenheit zum Erfolg. Einziger Makel, die rote Karte für Görmar am Ende der Partie. Endstand 16:28, damit wurde die Meisterehrung verschoben.
Frank Ollech

























