eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 16:56 Uhr
21.03.2013

Protest in der Villa

Eigentlich treffen sich Kinder und Jugendliche sowie junge Muttis in der Villa Kunterbunt am Van-der Foehr-Damm in Nordhausen, um hier die Freizeit zu verbringen. Heute protestierten sie...

Protestieren gegen fehlende Zuschüsse (Foto: nnz) Protestieren gegen fehlende Zuschüsse (Foto: nnz)

Mit Plakaten und Transparenten machten die Besucher der Einrichtung auf die drohende Pleite der Einrichtung in Nordhausen und der in Heringen aufmerksam. Beide Einrichtungen werden von den Falken, einer SPD-nahen Jugendorgansiation, betrieben.

Noch fehlen in diesem Jahr die Gelder von Stadt und Landkreis, da beide Kommunen noch keine beschlossenen und genehmigten Haushalte haben. Im vergangenen Jahr erhielten die Falken 57.000 Euro von der Stadt Nordhausen, 10.000 Euro von der Landgemeinde Heringen sowie 13.000 Euro aus dem Landratsamt als Zuschuss. Der Gesamthaushalt im vergangenen Jahr lag laut Reiner Schumann bei 110.000 Euro pro Jahr.

Auch in den zurückliegenden Jahren erhielten die Falken wie auch alle anderen Träger der Jugendhilfe die Gelder relativ spät, allerdings gab es im Vorfeld eine Zusage beider Kommunen. Die steht heute aus. Der Landkreis habe signalisiert, die 13.000 Euro auch wieder zu zahlen. Geht dort auch relativ einfach, weil die Kreisverwaltung einfach Teile der Jugendpauschale weiterreicht, die sie vom Land bekommt. Für die Kommunen sind das freiwilligen Aufgaben.

Für die Sozialarbeiterin Anne Jähne steht die Existenz der Einrichtung auf dem Spiel und ihre eigene, denn Gehälter können nicht mehr gezahlt werden. Auch für die Haftpflichtversicherung sei kein Knopf mehr in der Tasche.

Mit dem heutigen Protest wollen die Jugendlichen und die Sozialarbeiter auf die missliche Situation aufmerksam machen. Reiner Schumann müsste das eigentlich wissen, warum die Stadt nicht zahlen kann. Er sitzt für die SPD im Stadtrat und wird - so alle anderen Stadträte es wollen - in der nächsten Woche den Haushalt der Stadtverwaltung beschließen.

Auf die Frage, ob die sozialistische Jugendorganisation auch protestiert hätte, wenn ein Sozialdemokrat auf dem Chefsessel in Landratsamt und Rathaus sitzen würde, antwortete er mit Ja.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
G. Meskalowski
21.03.2013, 18:35 Uhr
Da fällt mir ein Slogan der SPD ein,
das haben wir gemacht.
Wolfi65
21.03.2013, 19:57 Uhr
Ich würde gerne....
helfen, aber ich kann Euch finanziell nicht helfen, da ich selbst ein Sozialfall bin.
Tut mir Leid.
Ich liebe Euch trotzdem....
Dora75
22.03.2013, 01:51 Uhr
Jedes Jahr das Gleiche
Das ist doch jedes jahr so.Aber Herr Greimer hat 2012 in einer Jugendversammlung gesagt.Werbetrommel und Eigenerwirtschaftungen der Jugendlichen ist ebenfall sehr wichtig als nur die Hände aufzuhalten. Es geht hier ja um eine nicht kleine Summe. Bekommen andere die nicht der SPD nahe sind ebenfalls diese Summen oder geht es hier um Personenkult.
Retupmoc
22.03.2013, 08:00 Uhr
Spende
Vielleicht gibts was vom kirchlichen Kuchen ( Altendorfer Stiege ) ab? mal dort nachfragen, denn dort fließt das Geld ja in Strömen.
andreas66
22.03.2013, 12:19 Uhr
Zu allererst möchte ich danke sagen
für die engagierte Arbeit aller Mitarbeiter in der Villa. Ich kann mir ein Urteil erlauben. Seit vielen Jahre besuchen meine Töchter die Einrichtung. Angefangen im jugendlichen Alter sind sie heute engagierte Mütter, die sich für die Arbeit und Gestaltung von Veranstaltungen einsetzen und deren Kinder wiederum das Freizeitangebot nutzen.

Ich weiß genau, mit wie viel Engagement alle dort Beschäftigten tätig sind. Besonderen Dank muss man an dieser Stelle Anett Jähne und Rainer Schumann zollen. Sie arbeiten und betreuen die Kinder und Jugendlichen mit viel Einsatzbereitschaft, Einfühlungsvermögen und sehr oft auch in ihrer Freizeit.

Das kann man nicht mit Geld bezahlen!!! – an Dora75
Und bitte nicht schon wieder polemisieren – von wegen Personenkult usw. Hier geht es in erster Linie um unsere Kinder und nicht um politische Zugehörigkeiten.

Vieles wird privat organisiert, die Muttis backen Kuchen, bereiten Veranstaltungen mit vor (z.B. Frühlings- oder Kinderfeste) die Väter helfen bei Reparaturen und Gestaltung der Außenanlagen. Es ist viel persönliches Engagement dabei.

.. und das Wichtigste die Kinder und Jugendlichen fühlen sich dort wohl und haben einen Anlaufpunkt wo sie gemeinsam und sinnvoll die Freizeit und auch die ihre Ferien verbringen können.

Aber nicht alles kann ohne öffentliche – bzw. Fördergelder passieren.

Es ist wirklich ziemlich traurig wie in unserem Land in der Realität und an der Basis die Arbeit und der Einsatz für Kinder aussehen. Es gibt zu viele leere Versprechungen und wir befinden uns derzeit im Wahlkampf. Mal sehen was von den Versprechungen und Vorhaben, besonders im Sektor Familie und Bildungspolitik übrig bleibt.
Man hört in diesen Tagen immer wieder, dass es uns noch nie so gut ging, die Wirtschaft auf einem Hoch ist. Wo die Prioritäten wirklich liegen kann man ja täglich in der Zeitung lesen.

Familie, Kinder und Bildung sollten das höchste Gut eines Landes sein – und nicht Boni für Bänker, Gehälter für Manager und Pensionsansprüche von Politikern oder Aufsichtsräten.
D. Knoblauch
Suse
22.03.2013, 13:15 Uhr
Daumen hoch@D.Knoblauch
genauso sehe ich das auch.Ich kenne viele Kinder und Jugendliche,die regelmäßig die Villa Kunterbunt besucht haben .Die Mitarbeiter der Villa haben mit großem Engagement versucht,den Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten.Und tatsächlich kamen hier auch Kinder von nicht so "Reichen" in den Genuss von wirklichen Höhepunkten. Ja sogar Auslandsreisen wurden hier Kindern ermöglicht,deren Eltern die Reisekosten nicht aufbringen konnten. Es würde was fehlen in Nordhausen,wenn das nicht mehr sein könnte.Tatsächlich muss ich aber auch Retupmok beipflichten. Die reichen Christen könnten hier mal Nächstenliebe zeigen und zum Erhalt der Villa etwas vom Kuchen abgeben.
Glaskugel
22.03.2013, 21:44 Uhr
Hass vernebelt die Sinne
Die Kinder aus Kunterbunt gegen die evangelischen Kinder auszuspielen ist das Dümmste, was man machen kann. Aber selbst dafür finden sich hier Kommentatoren. Zum Glück sind es immer die Gleichen.

Ich hoffe, dass die Stadträte aller Fraktionen im Sinne der Kinder und Jugendlichen entscheiden und das frei von Hass und ideologischer Engstirnigkeit.

Lisa
Marie 2010
23.03.2013, 02:01 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Keine Kommentare zugelassen
altmeister
23.03.2013, 10:42 Uhr
Unterste Schublade!
Was sollen solch unsinnigen Kommentare @Suse und @Retupmoc? Ich kann nicht nachvollziehen, was damit bezweckt ist. Es ist nicht gerade eine Hilfe für die Villa Kunterbunt, wenn in die wichtigen Diskussionen um die Finanzierung von Kinder- und Jugendeinrichtungen eine solche Neiddebatte vom Zaun gebrochen wird. Solche Äußerungen zeugen von wenig Verständnis und viel Hass.
Hans Dittmar
23.03.2013, 14:30 Uhr
Villa Kunterbund
Es steht außer Frage: Die Betreuung und auch die Veranstltungen der Falken sind gut. Die Betreuung ist auch völlig unpolitisch jedoch antifaschistisch - und dass ist gut so!

Jedoch klafft seit mehreren Jahren ein Loch im Haushalt, und allen Vereinen ist seit mindestens zwei Jahren bekannt -hier geht es nicht so weiter wie bisher. Leider haben da die zuständigen Ausschüße und Stadträte schon seit mindestens 2010/11 versagt, in dem Sie nähmlich konsequent die Gelder gestirchen hätten -die sowieso nicht da sind. Und die Blase platzte schon im Frühejahr 2012 noch unter der alten OB, also man Tröpfchenweise noch die Schulden vergrößerte. Ich glaube ich hatte es mal hier in der nnz gelesen, ca. 500.000 Euro zahlt die Stadt aus einer Kasse die seit Jahren leer ist. Es gibt Einrichtungen, die leben nur weil die Stadtkasse da ist, und nicht weil Sie gebraucht werden. Ich weiß nicht ob man solche Blasen wie die Jugendkunstschule, das Rockhaus etc. weiter unterhalten muss. Da gehört es auf der anderen Seite genauso dazu, nicht mehr für Musikveranstaltungen viel Geld beizusteuern, nur weil man sich einredet, die hätten überregionale Wirkung. Wer Feste feiern will soll Sie auch bezahlen. Jugendarbeit und da gehören die Falken genauso dazu, wie der Kreisjugendring brauchen eine Zukunft.

Aber mit finanziellen Einschnitten, müssen trotzdem ALLE rechnen und somit müssen Vereinsstrukturen auf den Prüfstein. Denn auch das Geburtentief der letzten Jahre macht sich bei allen Einrichtungen bemerkbar.
Harzer_Wolf
23.03.2013, 14:50 Uhr
Wertungen
Warum immer in den Kommentaren Wertungen, geehrter Altmeister? Bei Lisa erwarte ich das ja , denn das ist ihr Programm , aber bei Ihnen? Warum sollen ;einungen unsinnig sein? Wollen wir jetzt die Meinungsfreiheit wieder verbieten? Beide genannten Kommentatoren haben eine Meinung , die Sie auch vertreten. Genau wie Sie. Aber warum stellt man dann die Meinung der "Gegenpartei" als unsinnig hin? Ich bin froh, das es Menschen gibt, die das Rückrat haben zu Ihrer Meinung zu stehen. Das ist heute nicht mehr alltäglich. Die Neiddebatte ist doch von den führenden Personen ( Regierung ) gewollt. Deshalb wird diese auch gern befeuert, zum Beispiel durch unterschiedliche Löhne oder das Aufeinanderhetzen von Arbeitslosen auf Arbeitnehmer und umgekehrt. Das ist auch hier der Fall. Und nun meine Meinung dazu: Die Villa muss unbedingt erhalten werden, weil diese Jugendarbeit in der heutigen Zeit immer wichtiger wird. Die Kinder müssen weg vom TV und den Ballerspielen. Hier leistet die Villa Kunterbunt Großartiges. Und trotzdem frage ich mich an dieser Stelle auch einmal: Ist da nicht doch eine " Zuschussdiskrepanz "? Bei der Kirche wird im Bild mit einem 5000 Euro-Scheck rumgewirbelt, während bei der Villa Kunterbunt kein Geld für die Angestellten und die Kinder da ist. Das erzeugt nunmal Neid. Deshalb war die Frage schon berechtigt, ob der Steuerzahler - also auch ich - zum Beispiel die Kirche finanziert und die Villa zum Beispiel nicht. Ich wäre dann nämlich für eine gerechtere Verteilung. Und wenn das so ist: Wer entscheidet darüber ? Und das ist keine Neiddebatte, nur eine einfache Frage, deren Beantwortung die Neiddebatte unterbinden könnte. Ich werde aber wohl vergebens auf eine vernünftige Antwort warten.
Glaskugel
23.03.2013, 16:07 Uhr
Sie tun mir nur noch leid
@Harzer Wolf. Als wenn ich hier die Meinungsfreiheit verbieten wollte? Ich habe hier nur meine Meinung geschrieben.

Sie können es nicht ab, dass Menschen eine andere Meinung haben als Sie! Und wenn Sie hier meinen, dass die Kinder bei den Falken weniger Geld bekommen als andere Kinder, dann werden Sie doch mal konkret!

Ich bin unpolitisch, aber nicht Blind, im Gegensatz zu Ihnen. Also wo bekommen Kinder weniger als andere Kinder? Haben Sie konkrete Fakten? Schreiben Sie, der verkehrte Computer und wie sie auch immer heißen die Fakten hier doch mal rein.

Ich bin die Erste, die sich gegen Ungerechtigkeit wehren würde. Und im Gegensatz zu Ihnen plus umgedrehter Computer gehe ich sogar zu Demonstrationen hin und hetze die Leute nicht nur dazu auf!

Das ist absolut schlimm, dass Sie hier Kinder schon auf politische Marschlinie trimmen wollen. So etwas lehne ich strikt ab!

Lisa Halawitschka
Der Roland
23.03.2013, 16:18 Uhr
Überschuss
Es gibt einfach zu viele freie Träger die Jugendarbeit anbieten.Diese Träger gehören doch alle Dachverbänden an. Wie wäre es,wenn die Dachverbände etwas mehr Geld für die Jugendarbeit geben würden. Ist schon verwunderlich dass jeder freie Träger an Jugendarbeit interessiert ist. Warum wohl? Sicher in erster Linie um Arbeitsplätze für bestimmte Leute zu erhalten.
Suse
23.03.2013, 16:51 Uhr
Haß vernebelt die Sinne @LisaH
sie nehmen für sich eine freie Meinungsäußerung in Anspruch ,greifen aber jeden an,der eben nicht so denkt. Mit welchem Recht unterstellen sie uns Haß und was noch viel schlimmer ist,dass wir die Kinder der Villa gegen kirchliche Kinder aufhetzen?Sie müssen doch wohl selber merken,was sie hier für einen Quatsch schreiben.Aber leider ist es so,dass die Kirche reich ist und mit den Steuereinnahmen,auch Kirchensteuer,die ich auch zahle,machen kann,was sie will. Auf der anderen Seite müssen nicht religiöse Einrichtungen um jeden Euro kämpfen. Genau das ist ungerecht.Dadurch werden eben doch die Kinder benachteiligt,die keiner Religion angehören . Es geht hier einzig und allein um das Wohl a l l e r Kinder.
Darüber sollten sie doch mal ein bisschen nachdenken.
I.H.
23.03.2013, 17:24 Uhr
Man spielt Kinder nicht gegeneinander aus!
Für Ihr Problem mit der Kirche können doch Kinder nichts @Suse. Ihr Problem mit der Kirchensteuer, die Ihre Kirche angeblich verwendet wie sie will: "... auch Kirchensteuer,die ich auch zahle,machen kann,was sie will..." klären Sie doch bitte selbst mit Ihrer Kirche!

Das Sie mit Ihrer Kirche unzufrieden sind, kann ja wohl nicht das Problem aller Anderen und schon gar nicht das Problem der Kinder aus Villa Kunterbunt sein.

Und was soll denn das: "Mit welchem Recht unterstellen sie UNS Haß und was noch viel schlimmer ist,dass WIR..."? Wer sind denn bitte schön "UNS" und "WIR"? Kommentieren Sie hier als Borg-Kollektiv?

Mein kostenloser Tip für Sie: treten Sie doch einfach aus der Kirche aus @Suse.
Suse
23.03.2013, 18:02 Uhr
@Statler Waldorf
ich weiß nicht,wie sie zu der Interpretation kommen,dass ich aus der Kirche austreten will oder mit"meiner" Kirche unzufrieden bin?
Lesen sie meinen Kommentar noch mal langsam und versuchen sie den Inhalt geistig zu erfassen.
-----7
25.03.2013, 01:39 Uhr
Zuerst einmal...
...möchte ich vorab schon erwähnen, dass ich mit dem folgenden Statement NICHT ALLE Kinder und Jugendliche meine!

Aber fakt ist doch, dass einigen Kindern und Jugendlichen schnell langweilig wird, wenn man sie nicht beschäftigt oder in einem Treffpunkt z.B. Jugendklub betreut. Viele davon treffen sich dann z.B. in Bushaltestellen, Parkplätzen oder gar an einer Lieferrampe eines Supermarktes (schon hier in NDH gesehen) und trinken Alkohol oder konsumieren andere Sachen. Und wenn ihnen dann langweilig ist, wird randaliert und Vandalismus betrieben. Wie oft wurde ich im Discounter von Jugendlichen gefragt, ob ich für sie mal Schnaps und Zigaretten kaufen würde. Meist werden die Mädels vorgeschickt, weil die besser einen auf Mitleid machen können. Manche Erwachsene lassen sich dann sogar auf diese Straftat ein und kaufen das Gewollte - ich jedoch nicht. Jedoch wurde ich deswegen sogar schon mal angepöbelt.

Neben der Randale und dem Vandalismus, bleiben dann auf den so genannten "Treffplätzen" dann Scherben und anderer Müll liegen. Dann ziehen sie durch die Stadt und unterwegs wird weiter randaliert. Und wer muss dann für die Schäden aufkommen? Die Stadt Nordhausen! Und wenn man die "Täter" dann doch noch schnappt, entstehen durch Polizeieinsätze, Gerichte und Jugendarrest weitere Kosten.

Und eben das möchten die Sozialarbeiter/innen mit der Villa Kunterbunt doch verhindern bzw. eindämmen, denn ganz verhindern kann man das wohl nicht. So habe ich das jedenfalls verstanden. Manche arbeiten ja sogar ehrenamtlich. Sie wollen die Kinder und Jugendlichen nicht nur von der Konsole oder dem TV, sondern auch von der Straße abbringen und sie vor dem sozialen Abstieg schützen.

Ich spreche da aus Erfahrung. Zu DDR-Zeiten gab es in meiner 1. Heimatstadt einen Jugendklub mit pädagogischer Betreuung. Alle mochten Bernd sehr. Oder im Dorf meiner Großmutter hatte der Gastwirt einen extra Raum für Jugendliche, wo man Karten spielen konnte und weiteres unternehmen konnte. Nach der Wende wurde der Jugendklub geschlossen, der Pädagoge entlassen. Im Dorf schloss die Wirtschaft und dann ging es so los, wie ich oben schon beschrieben habe. Einige Jahre später wurden beide Einrichtungen wieder geöffnet und sogar erweitert. Und es kehrte langsam wieder "Ruhe" ein.

Was ich damit sagen will: Wenn die Stadt oder der Landrat lieber für Unruhe, Randale, Vandalismus und Verwüstungen bezahlen möchte, soll sie/er die Förderung ruhig kürzen. Sie/er bestraft damit die "braven" Kinder die sich nicht zu solchen oben beschriebenen Aktivitäten verleiten lassen. Dann haben wir auf den Straßen dann fast Verhältnisse wie in den USA. Aber vielleicht steht die Stadt und der Landkreis auf mehr Action???

Ich betone nochmals, dass ich mit meinem Statement NICHT ALLE Kinder und Jugendliche meine.

Die Arbeit der Sozialarbeiter/innen finde ich jedenfalls sehr nützlich und auch sehr wichtig!
Ich drücke Ihnen die Daumen, dass der Protest etwas erreicht hat bzw. erreicht!

PS: Auf die Diskussion wegen kirchlicher Gelder hin oder her, lasse ich mich lieber nicht ein, da ich da eine zwiespältige um nicht zu sagen eher neutrale Meinung habe.
-----7
25.03.2013, 01:54 Uhr
Kleiner Nachtrag
Bei den Kleinsten haben die Kürzungen ja schon angefangen. Ich habe darüber letztes Jahr berichtet, als hier ein beliebter Spielplatz reduziert wurde. Fazit: Einige Eltern lassen ihre Kids zu Hause, weil sie sie nicht auf andere weiter gelegene Spielplätze schicken möchte. Ein Kind auch mal allein auf den Spielplatz zu lassen unterstützt doch die Selbstständigkeit. Aber man kann sie dann nicht mehr von Balkon oder Fenster beobachten.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)