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Do, 08:43 Uhr
14.03.2013

nnz-Betrachtung: Endlich Fakten

Nun ist er öffentlich: der Standort für eine künftige Biomethan-Anlage eines kommunalen Unternehmens in Nordhausen. Fast ein Dreivierteljahr hat dieser "selbst"Findungsprozess gedauert. Dazu einige Anmerkungen...


Irgendwie hatte Volker Fütterer gestern doch Recht als er sinngemäß sagte: "Das wusste ich schon im vorigen Jahr." Und wenn schon im vergangenen Jahr, im Juni, die Stadträte und die Verwaltung den Mut gehabt hätten, eine Entscheidung zu treffen, dann hätte ihr, nein, unser aller Unternehmen bereits die Anlage bauen können. Nein, nicht in Himmelgarten, sondern östlich vom BIC Nordthüringen, auf Leimbacher Flur.

Die Verträge mit den Bauern hätte unterschrieben werden können und der Bauherr hätte viel von unser aller Geld sparen können. Geld, das unter anderen für eine Schallimmissionsprognose ausgegeben werden musste, die vom TÜV erstellt wurde und der nnz-Redaktion vorliegt.

Aber nein, die damalige Rathausspitze, angeführt von einer Oberbürgermeisterin, warf den Standort Himmelgarten in den Ring, frei nach Motto: Mal sehen, ob das gut geht, wenn nicht: nach mir die Sintflut. Die schwappte dann auch in Form einer Bürgerinitiative über alle Akteure in diesem Verfahren. Ich will das Ansinnen der Bürgerbewegten nicht verurteilen, um Gotteswillen, doch es hätte nicht dazu kommen müssen. Protestaktionen, Unterschriftenlisten, mediale Mobilmachung und - natürlich - Facebook.

In diesem sozialen Labernetzwerk ist denn auch aktuell zu lesen: "Heute wurde die Bürgerinitiative sehr kurzfristig vom Oberbürgermeister um 15 in sein Dienstzimmer eingeladen. Dirt wollte er uns Bürger als "Erste" mitteilen, wo der Standort des geplanten Baus der Biogasanlage in Nordhausen sein soll und was lommt heraus? Wir wollten es nicht glauben, aber die "Projektgruppe", die für die Ausarbeitung aller Unterlagen extra vom OB gebildet wurde, meint der Standort Bielen ist der richtige. Unfassbar, denn das am nächsten gelegene Wohnhaus ist (nachgemessen) 65m von der geplanten Biogasanlage entfernt! Was soll man dazu sagen? Dem OB und auch die Mitarbeiter dieser "Projektgruppe" scheinen die betroffenen Bürger und auch Unternehmer, die dort in der Nähe ihre Geschäfte haben (Autohäuser, Pension, Hotel, Reifenhandel, Bowlingbahn etc.) egal zu sein, es zählt einfach nur der Gewinn, den man durch diese Förderung erzielen kann... "

Dass die Protagonisten der BI alles andere als zufrieden sind, ist verständlich, doch es wird schon in diesem ersten Statement mit Zahlen agiert, die so nicht stimmen. Bis zum ersten Wohnhaus - das bestätigt der TÜV mit seinen Untersuchungen, sind es rund 100 Meter. Die Experten der Prüforganisation kommen zu dem Schluss ihrer Studie: "Die zulässigen betrieblichen Immissionsrichtwerte (BIRW) für Tag und Nacht werden an allen maßgeblichen Immissionsorten eingehalten. Dies stellt sicher, dass die geltenden Immissionsrichtwerte (IRW) unabhängig von der Höhe einer ggf. vorhandenen Vorbelastung durch andere vorhandene oder geplanter Gewerbe im Umfeld der Anlage eingehalten werden. Der anlagenbezogene Lieferverkehr der geplanten Biogasanlage auf der öffentlichen Straße führt nicht zu einer Überschreitung der Immissionsgrenzwerte der 16. BImSchV. Die Berechnungen stellen eine Maximalabschätzung der zu erwartenden Geräusche dar."
Die Anlage, wie sie aussehen könnte (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
So soll an- und abgefahren werden (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Das sind die Geräuschpegel bei Nacht, IO 4 ist das nächstgelegene Wohnhaus (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Diese Schallimmissionsprognose ist nun die Richtschnur und die Damen und Herren Stadträte sollten sich das Teil genau durchlesen, bevor sie Ende März über die Gründung einer Gesellschaft zum Bau der Anlage abstimmen. Und sie sollten sich nicht von einer etwaigen Drohkulisse der BI von ihrer Entscheidung beeinflussen lassen. Es darf eigentlich kein zweites Sundhausen geben. Und bitte, liebe Verwalter dieser Stadt, schreibt diesmal eine Beschlussvorlage, die wirklich alle Stadträte verstehen. Auch hier gilt: ein zweites Abstimmungsdrama ist zu vermeiden.

Schließlich sind die Damen und Herren in diesem Stadtrat gewählt, um die Interessen des gesamten Nordhäuser Gemeinwesens zu vertreten. Und gegen die Interessen der mehr als 40.000 Einwohner kann der Bau einer Anlage, aus der ein kommunales Unternehmen einmal Gewinn ziehen wird, doch nun wirklich nicht sein.

Das Bedauerliche an der neunmonatigen Geschichte ist auch der Umstand, dass vielleicht künftige Ansiedlungen in und um Nordhausen so lange Zeit benötigen, ehe endlich mit den eigentlichen - gesetzlich vorgeschrieben Planungsschritten begonnen werden kann. Zeit, die private Investoren nicht haben. Und so ist das zwar schön und nett und demokratisch-freundlich anzuhören, wenn Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) sagt, dass man jetzt am Anfang der Planungen stehe, doch die verlorenen neun Monate werden dadurch auch nicht aufgeholt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
14.03.2013, 09:49 Uhr
Flugplatz oder Agrargasanlage
Wird dann der Flugplatz Bielen geschlossen?
Eine Agrargasanlage und eine unmittelbar daneben liegende Landebahn werden sicher nicht vereinbar sein.
Birgit26
14.03.2013, 10:04 Uhr
Aufgerundet?
Wieso stimmen die Zahlen so nicht, Herr Greiner? 65 m sind eben laut TÜV rund 100 Meter, hört sich ja auch besser an! Jeder schönt sich die Zahlen halt so, wie er sie braucht!
Retupmoc
14.03.2013, 10:29 Uhr
Da ist dann auch Fakt
Ok - dann bekommt ab sofort bei jeder Wahl die Partei die gegen die Anlage war und ich hoffe, das dies auch noch viele andere Menschen tun. Wenn es nicht mit vernünftigen Argumenten geht, dann muß man halt andere Seiten aufziehen.
Harzer_Wolf
14.03.2013, 10:55 Uhr
Ostwind
Wenn der Wind aus Südost kommt, werden sich die Düfte von van Asten mit denen der Anlage gut vermischen. Klar haben wir nicht immer Ost - Wind, aber immer öfter. So gesehen, viel Spaß in Nordhausen/Ost.
W. Roßmell
14.03.2013, 11:32 Uhr
Es geht den meisten Bürgern einzig und allein um den Standort!
Förderprofit geht vor Bürgerwillen! So kurz kann man diesen Vorschlag der Projektgruppe zusammenfassen!
Man fragt sich aber auch, ob diese Projektgruppe wirklich alle möglichen Standorte genau prüfen lassen hat, denn in den uns vom OB zur Verfügung gestellten Unterlagen, sind nur Prüfberichte zur Prüfung des Standortes Bielen enthalten und selbst diese Berichte werfen viele Fragen auf...!

Ich kann den OB und vor allem Herrn Meyer von der Projektgruppe nicht verstehen, die im Hauptausschuß am gestrigen Tage von nicht am Ende der Verhandlungen und davon gesprochen haben, dass man bei der Diskussion sich nicht allein auf den Standort beschränken sollte... Ich frage mich an dieser Stelle und habe das dem OB gegenüber auch sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass über 3.500 Unterschriften von Bürgern dieser Stadt und ganz wenigen anderen, sich allein gegen den Standort einer Biogasanlage in die Nähe von Wohnbebauung zum Ausdruck gebracht haben und es den Bürgern absolut wichtig ist, so eine Anlage dann zu verhindern! Es geht also den meisten Bürgern nur um den Standort!!!
Was hat diese Projektgruppe erreicht bzw. wirklich getan? Sie muten den Bielener Einwohnern eine solche Anlage genau 65m (handvermessen!!) an einem Wohnhaus zu und nicht wie in den Unterlagen zu lesen ist ca. 100m! Sie muten dem Hotel im Ort, der Pension und all den anderen Gewerbetreibenden, den Sportlern und Wanderern auf dem Rad- und Fußweg zu, noch Touristen aufzunehmen, die durch ständigen LKW- und Traktorenlärm in ihrer Ruhe gestört werden... Diese Projektgruppe "kümmert" sich um Nichts für diese Bürger in Bielen, deren Wohnqualität durch so einen geplanten Bau einer Biogasanlage entscheidend beeinträchtigt werden wird, nein sie sieht nur den profitablen Standort und den vorhandenen erst kürzlich "heimlich" gebauten Gasanschluss, um sämtliche Förderungen des EEG in der noch heutigen Form einzustreichen und am Ende vom Bürger noch zahlen zu lassen!
Sorry liebe Bielener Bürger, Sie tun mir sehr leid und ich hoffe an dieser Stelle, dass Sie gemeinsam die Kraft finden werden, sich gegen so einen unsinnigen Plan einer Biogasanlage direkt neben Wohnhäusern zu wehren! Ich fühle mit Ihnen!

Ich kenne in ganz Deutschland keine Anlage, die so nah an ein Wohnhaus gebaut wurde und gesehen habe ich viele! Ich wundere mich auch über Herrn Meyer, der selbst die Anlage mit den Verantwortlichen der EVN, mit dem Stadtrat Herrn Bachmann (Linke) und einigen anderen Mitarbeitern der Stadt sowie der Bürgerinitiative "Stoppt Biogas Nordhausen" in Einbeck besucht haben und dort von den verantwortlichen Mitarbeitern der Anlage von EON selbst hören mußten, dass so eine Biogasanlage weit weg von Wohnbauten errichtet werden sollte und in Einbeck auch so geschehen ist. Dort wurden die Bürger direkt in den Prozess eingebunden und eine wirklich sehr gute Lösung gefunden.

Nun wollen diese verantwortlichen Personen nichts mehr davon wissen und meinen, dass die Standortdiskussion nicht das Wichtigste wäre!!! Auch sprechen Sie davon, dass man in einer langen Diskussion mit den Bürgern alle Fragen und Einwände geprüft wurden. Ich frage mich nur, mit welchen Bürgern diese Gespräche stattgefunden haben...

Ich wünsche den Bielenern viel Erfolg und viel Kraft beim Kampf gegen diesen wahnsinnigen Standort einer Biogasanlage... , Zeigen Sie Gesicht und versuchen Sie am 27.März zur Stadtratssitzung die Stadträte von diesem unsinnigen Anliegen der EVN zu überzeugen und gegen die Gründung der neuen Biogas GmbH zu stimmen. Später helfen nur noch teure Rechtsanwälte...

Mein Wunsch ist es aber auch an dieser Stelle an all die anderen Bürger dieser Stadt, ganz besonders an die in Himmelgarten und Nordhausen-Ost: Unterstützen Sie die betroffenen Bürger in Bielen, vertreten Sie weiterhin offen und ehrlich ihre bisher gezeigte Haltung zum Standort einer solchen Anlage, zeigen Sie Gesicht und unterstützen Sie die Bürger am 27.März zur nächsten Stadtratssitzung, wo die Stadträte darüber abstimmen werden. Keiner will eine solche Anlage, auch von denen nicht, so nah an sein Haus wissen. Das muss verhindert werden!
Retupmoc
14.03.2013, 13:04 Uhr
Profitgier
Herr Roßmell - sie kämpfen gegen Windmühlen. Profitgier und Unternehmerlobby wird im Kapitalismus immer über dem Bürger stehen. Wenn Sie könnten würden die auch ein Atomkraftwerk im Albert-Kuntz-Sportpark bauen.

Ich kann jedem der 3500 und den Bielenern nur empfehlen. Stimmen Sie ab. Bald gibt es Wahlzettel. Wählen Sie die Parteien und deren Mitglieder ab, die solchen Unsinn ermöglichen und unterstützen. Sie haben es in der Hand.
Birgit26
14.03.2013, 14:50 Uhr
Appell an unsere Stadträte
Ich möchte auf diesem Weg schon jetzt meinen Appell an unsere Stadträte loswerden, denn wenn ich versuche Sie, werte Stadträte, in der Bürgerfragestunde des Stadtrates am 27.03. 2013 Sie zu
bitten Ihre Entscheidung zur Gründung einer Biomethangas-GmbH genau abzuwaegen, wird das sicher nicht den gewünschten Erfolg haben!

Also, werte Stadträte, bitte lesen Sie sich die Beschlussvorlage und alle anderen Ihnen zur Verfuegung stehenden Unterlagen genauestens durch und denken Sie bitte mal über Ecken und Kanten und den "Tellerrand" hinaus nach! Bitte wägen Sie das Für und Wider ab und heben Sie nicht einfach, wie leider so oft, unüberlegt /parteienzwanggetreu, den Arm.

So wie ich das hier sehe, geht es nur darum durch diese Entscheidung zur Gründung der GmbH Sie als Stadtraete aus der Verantwortung zu nehmen, denn es soll ja nur eine GmbH gegründet werden und alles Weitere entscheidet sich später, entweder so oder so....

Wenn die "Aktion" dann schiefgeht, sind Sie raus und haben damit nichts mehr zu tun! Haften wird dann, naja, bei einer GmbH ist das ja übersichtlich, also werden dann wir alle wieder darunter "leiden" und "bluten" müssen!

Lassen Sie sich nicht vor den Karren spannen, sondern informieren Sie sich umfassend bevor Sie an der Abstimmung teilnehmen!
Nörgler
14.03.2013, 14:57 Uhr
Noch ein Appell
Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,

auch ich will einen Apell an Sie richten. Bitte stimmen Sie diesmal für den Bau einer Anlage, die ein kommunales Unternehmen bauen will. Sind sie sicher, dass die EVN, so wie es die BI verklündet, uns alle schaden will.

Glauben Sie, dass sich mit dem Projekt irgend jemand bereichern will? Sicher, Firmen, Projektanten und Planer werden damit Geld verdienen, um dann wieder Gewerbesteuern zu zahlen.

Hören Sie den Mitgliedern der BI ruhig zu, lesen Sie die Unterlagen und stimmen Sie in diesem Fall für die 45.000 Nordhausener, für die schweigende Mehrheit und nicht für ein paar angebliche Weltbewahrer. Es muss in dieser Stadt auch einmal gegen eine Bürgerinitiative gestimmt werden.

Das ist mein Appell, nun haben Sie die Wahl.
Thomas Fichtner
14.03.2013, 15:08 Uhr
Hmmm...
sieht also so aus, als wenn die in diesem NNZ-Artikel

http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=115581

vom 5. September 2012 beschriebenen Vermutungen wegen Bautätigkeiten offenbar richtig waren.

Den Schluß den man daraus eigentlich ziehen muß: 6 Monate Theater über Dinge, die wie der damalige Ausbau schon zeigte, offensichtlich längst beschlossen waren.

Nun als Stadtrat käme ich mir ja massiv vorgeführt vor - zeigt es doch jedem, dass man nur als Abnicker benötigt wird, und letztlich eigentlich entbehrlich wäre...
RWE
14.03.2013, 16:00 Uhr
Ich brauche keine Stadt(verwaltung) welche so
auf ihre Bürger sc....t. Mag sein, daß den Eigenheimbesitzern an der Leimbacher Straße etwas geholfen wird. Den Mietern in Neubaugebiet Ost nicht. Und die Bielscher? Wenn sie damit leben können...

Ich werde ALLE kommunalen Unternehmen meiden. Kein Badehaus, EVN sowieso nicht, keine Straßenbahn.
Leute, denkt bei der Bundetagswahl daran wen ihr wählt. Vielleicht wird ja endlich dieser Öko-Subventionswahn gestoppt. Ich werde beispielsweise den Solarparks auf Gewerbegebieten, die ja über Steuergelder/Strompreis künstlich am Leben gehalten werden auf keine Träne nachweinen.
Ach ja, hoffentlich funktioniert bei den Nordhäusern das Langzeitgedächtnis. Man hat ja gesehen, daß schon wenige Stimmen das Zünglein an der Waage sein können.
Harzer_Wolf
14.03.2013, 16:03 Uhr
Tatsachen verdrehen
Man kann ja zu dem Prestigeobjekt Biogas stehen wie man will - nur sollte man seine Meinung nicht mit Lügen bzw. Unwahrheiten spicken @ Nörgler. Das Nordhausen aktuell 45000 Einwohner hat, dürfte ein Witz sein. Selbst dann nicht wenn man Rodishain und Co. dazu zählt. Ich verstehe ja, das in den Medien zu vielen Themen gefälschte, geschönte bzw. gelogene Zahlen kursieren. Man muß aber dabei nicht immer mitmachen? Und selbst dann müßte man ja die 3500 Gegner ( allerdings sind das ja auch nur die dort unterschrieben haben - ich habe nicht unterschrieben, bin aber auch dagegen ) abziehen. Die schweigende Mehrheit könnte ja genau wie Sie auch Ihre Meinung darlegen. Aber vielleicht interessiert es Sie nicht, weil Sie in einem Stadtgebiet ( Salza ) wohnen, wo die Problematik nicht gegeben ist oder man hat sich damit abgefunden, das Politik eh über die Köpfe der Bürger hinweg gemacht wird. Der Bürgerinitiative wünsche ich weiter viel Erfolg. Herr Roßmell geben Sie nicht auf. Niemals.
Retupmoc
14.03.2013, 16:06 Uhr
Stadträte
Natürlich sind die meisten davon zum Abnicken da. Dafür gibt es ja das Sitzungsgeld. Wenn man Bürgerwillen vertreten würde, wäre man ganz schnell weg vom Sessel. Richtig erkannt Herr Fichtner! Daumen hoch!
lumpi22
14.03.2013, 17:29 Uhr
Was ist das für eine Projektgruppe, die mehr als ein halbes Jahr
braucht, um an den beiden bisher bekannten Standorten halt einfach schnell auf Bielen wechselt, weil Herr Külbel o.s.ä. von der EVN bereits letztes Jahr Anfang Juli bei der ersten Bürgerzusammenkunft in Himmelgarten mit seinem Politkollegen Bachmann von der Linken richtig Feuer bekommen hat und damals schon meinte, dass in Himmelgarten das Projekt nicht durchführbar ist!

Nun wird es Bielen und ich hoffe nur, dass diese Bürger dort endlich aufwachen und den Politikern, den Verantwortlichen von der EVN und auch den Leuten von der Projektgruppe richtig einheizen und deutlich machen werden, dass so eine Anlage nicht 65m neben einem Wohnhaus errichtet werden kann! Oh je, mir tun die Bewohner leid, für mich hätte sich das Thema nun erledigt, weil ich diese Anlage nicht sehen und hoffentlich nicht riechen werde!

Ich kann so einen Vorschlag der Projektgruppe nicht verstehen, aber es sind da sicher nur Leute vertreten gewesen, die nur eins gesehen haben: Die Anlage muss gebaut werden und da sind uns die Gegner sch... egal und die Bürger sowieso!

Jeder, der gegen eine solche Anlage ist, sollte jetzt reagieren und handeln, nicht erst zur Wahl, nein sofort! Ich meide ab sofort auch die Straßenbahn, den Bus, das Bad und notfalls auch das Theater! Ich werde auch meinen Stromanbieter wechseln und ich hoffe an dieser Stelle, dass dies viele Bürger ebenfalls tun werden!

Eine Gasfabrik in der Nähe eines Wohngebietes kann eigentlich gar nicht gehen, aber was ist alles in NDH möglich? Da sind so viele Stricke untereinander gespannt, dass die Oberen jeder unter einer Decke stecken und die Meinung des "Fußvolkes" absolut nicht mehr zählt!
Auch ich werde am 27.03.2013 bei der Stadtratssitzung dabei sein und meinen Unmut zum Ausdruck bringen! Leute lasst Euch nicht alles gefallen, wehrt Euch und kommt mit am 27.03.2013! Zeigt es den Politikern!
Janko
14.03.2013, 21:20 Uhr
liebe lumpi,
wenn Sie mir jetzt erklären könnten, was das badehaus oder das theater dafür kann, dass in bielen eine biogasanlage gebaut wird, wäre ich Ihnen über alles dankbar.

verzeihung, aber der widerstandswillen mancher bürger nimmt seltsame züge an...
Hans Dittmar
14.03.2013, 21:23 Uhr
Biogasanlage auf richtigen Weg!
Das überhaubt so ein verfahrener Weg eingeschlagen wurde, ist allein die Schuld der damilien Verwaltungsspitze, die ein mehrere Jahre altes Projekt aus der Schublade holte und die Anlage nebst Standort Himmelgarten in 4 Wochen durchboxen wollte! Warum auch immer?!

Duch diesen ganzen Sumpf wurdem Wege gegangen für die ehrenamtliche Stadtrat gar nicht zuständig sind.

Der Stadtrat muß nur beschließen will ich eine Biomethananlage oder will ich keine!

Alles andere die Prüfverfahren und so weiter sind Aufgaben von Verwaltung und Prüfinstituten. Mir ist nicht bekannt, das der Kreistag wegen einer der 6 Biogasanlagen, welche im Landkreis stehen oder gerade im entstehen sind, darüber abgestimmt hat oder seine Genehmigung gab.

Für alle die es noch nicht verstanden haben, baut nicht die EVN, dann baut ein Privatinvestor! Und der baut dann für die eigen Tasche! Die EVN ist ein städtisches Unternehmen und von deren Gewinnen profitiert die Stadt und ihre Bürger!

Schaut mal in die Presse! Im Eichsfeld eintstehen solche Anlagen und man berichtet nur positiv.

Ich bin froh wenn die Anlage endlich steht.
Hans D.
suedharzer
15.03.2013, 01:51 Uhr
aaah da sind sie wieder
unsere hauptberuflichen Claqueure der Unzufriedenheit.
Ihr könnt hier in noch so vielen wiederholenden Kommentaren Euren Unmut gegen verantwortungsvolle Politik loswerden. Am Wahltag habt Ihr auch nur eine Stimme.
Interessant ist doch, dass nun "die in Bielen" kämpfen sollen, denn "wir in Himmelgarten" sind jetzt fein raus.
Dabei wäre es dort knapp ein Kilometer zum Wohngebiet (Ost) gewesen. Denn Himmelgarten ist GEWERBEGEBIET!

Dies sagt alles...
Schämt Euch!
lumpi22
15.03.2013, 08:01 Uhr
@Janko
Tja lieber Janko, wenn man sich mit diesem Thema befasst hätte, würden Sie diese Frage hier nicht stellen! Aber Sie können ja den OB und auch die Stadträte fragen, denn die haben genau das Badehaus, das Theater, die Straßenbahn und auch den Busverkehr vorgeschoben und sagen immer wieder: Wenn die Biogasanlage nicht gebaut wird, dann steigen die Preise für das Bad, das Theater und die Straßenbahn und den Busverkehr müssen wir einstellen, da es sich wirtschaftlich nicht mehr rechnen läßt!

Schade Janko, dass Sie diese wundersamen Züge erst jetzt feststellen und dann diese auch noch den Gegnern dieser Anlage, die im übrigen gegen eine solche Anlage in der Nähe von Wohnbebauung ist (!) und gegen eine Errichtung weiter weg keine Einwände (bis auf wenigere Menschen) vorgebracht hätte! Aber genau daran scheitert dieses Vorhaben bei der EVN, die immer wieder die Mitteldruckleitung als das wichtigste Allheilmittel sehen und für ein glaube 11,3Mio.€ Projekt nicht noch 200.ooo Euro aufbringen wollen, um diese Leitung vielleicht einen Kilometer weiter weg von dieser Wohnbebauung zu installieren. Wenn Sie rechnen können Janko, dann wissen Sie jetzt genau, wie knapp es hier mit den Kosten/Gewinnen zugeht! Nein, die EVN kann diese und will diese Gelder nicht aufbringen, da die Förderungen für 3 BHKW in NDH nächstes Jahr wegfallen (so habe ich das hier Lesen können) und nun braucht man ein neues "Prestigeobjekt", welches mit Fördermillionen das "Geldsäckle" der EVN und somit auch der Stadt füllen sollen. Nur glauben Sie bitte nicht, dass deshalb der Strom, die Straßenbahn, das Theater, die Busfahrt und auch die Straßenbahnfahrt nicht teurer werden!!! Das ist Politikmache und Sie werden es selbst erleben dürfen!
Retupmoc
15.03.2013, 09:16 Uhr
Denkfehler
Ja lieber Suedharzer - vielleicht sollte man ab und zu auf die Unzufriedenen hören. Das würde Spott und Geld sparen. Bürgerinitiativen gab es zum Beispiel gegen die Elbphilharmonie, gegen den BER oder gegen Stuttgart 21. Und wer hat Recht behalten? Die Unzufriedenen ! Millionengräber sind es geworden. Hier kämpft die BI gegen diese unsinnige Investition. Vielleicht hat auch hier die BI recht? Und dann begehen Sie persönlich noch einen ganz großen Denkfehler. Sie schrieben" Am Wahltag habt Ihr auch nur eine Stimme." Das ist ganz falsch. Eigentlich sind es mindestens 3500 Stimmen plus X. Das sind ca 10% der wahlberechtigten Bürger des Landkreises. Zumindest in der Kommunalpolitik könnte man damit ein Erdbeben verursachen.
W. Roßmell
15.03.2013, 11:55 Uhr
@ Alle Gegner und Befürworter....
Danke Retupmoc, sehr gut auf "unseren lieben Suedharzer" Beitrag geantwortet und sehr gut auch Beispiele genannt, wo auch Bürgerinitiativen da sind und letztendlich auch Recht behalten haben! Am Ende zahlt es leider immer der Bürger! Politiker werden für "ihre Fehlleistungen und Fehlentscheidungen" nicht zur Verantwortung gezogen, so ist es nun einmal! Und so wird es auch hier sein!
Die Stadträte, die meisten zumindest, haben sich unsere im vergangenem Jahr ausgehändigten Unterlagen nicht durchgelesen und werden auch nicht die jetzt von der Projektgruppe "schöngeschriebenen" Seiten Lesen. Sie haben keine Ahnung, was da passiert! Aber sie stehen unter Parteienzwang, haben die Worte des OB und der EVN im Ohr die da heißen: "Wenn die Biogasanlage nicht gebaut wird, dann müssen wir die Straßenbahn, den Busverkehr in der Stadt, das Badehaus und auch das Theater schließen, weil wir es nicht mehr finanzieren können!" Das "zieht" mehr, als über 3.500 Unterschriften von Bürgern, die gegen einen Standort in der Nähe von Wohnbebauung sind! Klar, es sind viel mehr Nordhäuser, die dieses Verhalten der Politiker nicht verstehen können und auch ich hoffe nur, dass bei der nächsten Wahl dafür die Abrechnung kommt! Nicht nur das würde ein kleines Erdbeben auslösen, nein noch viel schlimmer stelle ich mir vor, wenn jetzt viele Bürger genau das tun, was die Politiker und auch die EVN absolut nicht gebrauchen können, wenn sie ihren Stromanbieter wechseln werden! Ich werde das machen, das steht für mich fest und es sollten sich viele Bürger genau überlegen, diesen Schritt eventuell auch mitzugehen! Das würde ein viel größeres Erdbeben auslösen! Was passiert im Falle, dass diese Anlage Verlsute einfährt oder es gar zu kompletten Ausfällen kommen wird? Die Biogas GmbH als 100%-ige Tochter der EVN hat ein Stammkapital von 25T€, bei einer Investitionssumme von 11 Millionen € ist das nicht die Butter auf´s Brot! Was aber passiert, wenn alle "Schönrechnungen" schief gehen? Dann stehen die Bürger unserer Stadt und auch die Stromkunden der EVN da, die für diese Verluste gerade stehen müssen! Die Bank (Kreissparkasse NDH) wird ihr Geld ebenfalls bekommen oder holt es sich von den Kunden Stück für Stück!
Der Bürgerwille hat hier bei dieser Entscheidung nie eine Rolle gespielt und es ist eine Lüge, wenn man sich heute sogar hinstellt und sagt, dass die Fragen der Bürger mit eingearbeitet und berücksichtigt wurden, ich sage nur Bürgerbeteiligung! Das 1. Gespräch mit dem OB gab es im Februar und am letzten Mittwoch das 2.! Aber da konnten wir zwar die Meinung und Ablehnung zum Ausdruck bringen, aber berücksichtigt wurde nichts! Man hat uns nur benutzt, obwohl ein jeder von diesen Personen wußte, dass es nur noch um den Standort Bielen geht, haben sie das verschwiegen! Es bewahrheitet sich erneut, dass Politiker nur ein Ziel haben, sich mit allen Mitteln und Möglichkeiten, auch mit Unwahrheiten durchzusetzen und selbst wenn es gegen die Meinungen der Bürger ist! Und deshalb tut es weh, wenn man heute schon weiß, dass es am 27.03.2013 nur noch darum geht, dass die Stadträte das "Thema Biogasanlage" schnellstens abstoßen wollen, indem sie die Arme heben und danch keinerlei Mitsprache- bzw. Änderungsrechte mehr haben! Tolle "Politik"!
Die EVN und die Projektgruppe sprechen in den schöngefärbten Unterlagen immer noch von 24.ooo t Schlempe von Nordbrand als Zulieferer! Die wird es nicht mehr geben! Und selbst für diese Gefahr meinen sie mit 6t Zuckerrübenschmitzel als Ersatz auskommen zu können, was nicht wahr ist, denn dann fallen jede Menge der förderfähigen Euro weg!
Ich hoffe nur, dass die Mehrheit der Stadträte diesen "Gau" erkennt und sich für die vielen, vielen Bürger, die gegen einen Bau einer solchen Anlage in wohnnahen Bereich sind, am 27.März entscheiden werden!
Bürger von Nordhausen kommt am 27.03.2013 um 16Uhr zur Stadtratsssitzung und seht den Politikern in die Augen und hoffen wir alle, dass die Vernunft siegen wird und nicht die Profitgier!
RWE
15.03.2013, 14:42 Uhr
@Janko
Badehaus und co können genauso wenig etwas für die Anlage wie die betroffenen Bürger.
Aber mit einen Boykott trifft man letztlich die richtigen.

@Hans Dittmar Es geht wohl doch nur um den schnöden Mammon? Und ich dachte es geht um die sogenannte Ennergiewende und die Rettung der Welt??

Dann kommt eben ein privater Investor. Wir leben in einer Marktwirtschaft. Und man kann sich auch vortrefflich gegen einen Privaten wehren. Und vielleicht baut ein solcher Investor das Teil da hin wo es keinen stört.

Von mir aus soll die Stadt doch pleite gehen. Die Bürger werden auch so zurechkommen und vielleicht gibt es auch ein paar Bausünden weniger.

Es der Größenwahn unter Frau Rinke und jetzt wird immer noch über den Kopf der STEUERZAHLENDEN Bürger entschieden.
Birgit26
15.03.2013, 18:57 Uhr
@Suedharzer!
Nun habe ich mir die größte Mühe gegeben und alles mindestens 3x gelesen, finde aber Ihre Unterstellung: daß "wir in Himmelgarten" fein raus sind und nun "die in Bielen kämpfen müssen" nicht!

Die Bürgerinitiative kämpft gegen einen Standort im wohnnahem Bereich! Und dazu zählt auch der jetzt favorisierte Standort! Nur haben sich bisher vorwiegend Bürger aus Himmelgarten und Nordhausen-Ost aktiv eingebracht. Nur wenige Bürger aus Bielen haben bisher öffentlich Stellung bezogen und deshalb vermute ich, dass der Aufruf mit Nachdruck an die Bielener erfolgte, aber keineswegs heißen sollte: jetzt seht mal zu, wir sind fein raus....

Allerdings kann es natürlich auch sein, daß die Bewohner dort kein Problem mit einer solchen Agrogasanlage haben. Denn es ist ja nicht so eine "normale" Biogasanlage, wie es schon vielfach und auch hier im Kreis gibt, sondern in diesem Fall wird
nicht Gülle in Strom umgewandelt, sondern Lebensmittel (andere nennen es nachwachsende Rohstoffe) werden in Gas umgesetzt.

Mir ist der Bau dieser Anlage jedenfalls nicht egal und ich hoffe, daß mehr Menschen sich mal damit genauer beschäftigen und vielleicht auch googlen!

Sicher braucht Nordhausen den Gewinn aus der Anlage zum Stopfen der Löcher im Finanzhaushalt, aber wo kommt das Geld eigentlich her? Aus Fördermitteln, die die Bundesregierung in letzter Zeit des Öfteren in Frage stellt!

Ich kann es nicht nachvollziehen weshalb in unserem Staat Mais als Futtermittel importiert werden muß, der dann auch schon mal verschimmelt sein kann, und hier tonnenweise Mais "vergast" wird!

Ich will keine Maisfelder im Umfeld, die durch die Fördermittel zu Monokulturen führen, den Boden "verkrusten" und das Trinkwasser nitratreicher werden lassen!!!

Liebe Mitbürger denkt mal über den Tellerrand hinaus!
Thomas Fichtner
15.03.2013, 22:01 Uhr
So so, nichts machbar gegen Welthunger...
na man gut, dass das Nobelpreisgewinner auf dem Gebiet der Argrarwisschenschaften wie z.B. Norman Ernest Borlaug (http://en.wikipedia.org/wiki/Norman_Borlaug - sehr lesenswert!) anders sahen und dem Vorhaben - sogar ziemlich erfolgreich - ihr Lebenswerk widmeten!


Aber sprechen wir doch mal über Deutschland konkret.

Man nutzt derzeit etwa 16,9 Mio ha als Argrarfläche (47,4 % der Gesamtfläche der BRD) - davon entfallen 11,8 Millionen Hektar für die Planzenproduktion und auf sogn. Dauergrünland 5,1 Millionen Hektar.

Im Jahr 2009 wurden in Deutschland dabei vor allem Getreide (6,5 Mio. Hektar), Mais (2,1 Mio. Hektar), Raps (1,5 Mio. Hektar) und Zuckerrüben (0,4 Mio. Hektar) darauf angebaut /1/.

2010 war es der Mais von etwa 0,8 Mio ha - eine geschlossene Maisfläche insgesamt halb so groß wie Thüringen, der in Biogasanlagen wanderte - diese Zahl dürfte sich inzwischen merklich erhöht haben.

Von den 6,5 Mio für "normales" Getreide waren etwa 3,3 Mio ha Weizen mit einem Ertrag von durchschnittliche 7,3 t/ha bzw. 73 Doppelzentnern/ha - also 7300 kg.

Das macht 24 Milliarden(!) kg Weizen je Jahr (24 Mio Tonnen)

Teilen wir das mal durch den vom statistischen Jahrbuch für 2011 angegebenen pro Kopfverbrauch an Getreideprodukten pro Deutschem von 92 kg /2/ - kommt man auf 260,8 Millionen Leute die man ernähren könnte - nur mit diesem Weizen, Roggen und Gerste außen vor gelassen - oder jeder der 80 Mio Deutschen könnte statt 92 kg eigentlich 300 kg verbrauchen.

D.h. also, Deutschland produziert - u.a. durch seine günstige Lage und Bodenbeschaffenheit, sowie produktive, industrialisierte Landwirtschaft - Weizen für eigentlich 3,72 % der Weltbevölkerung, macht aber nur 1,14 % davon aus.

Würde man nun auch auf den 800.000 ha die für Biogas verwendet werden dies tun - wäre man bei 63,4 Mio mehr und so bei 324,28 Mio und damit dann 4,63% der Weltbevölkerung, was doch erheblicher Unterschied ist.

Würde man nun die gesamte für die Pflanzenproduktion genutzte Fläche von 11,8 Mio ha verwenden - wäre man bereits bei 936,3 Mio Menschen die man ernähren könnte - oder fast 1/7tel der Weltbevölkerung - bei den vollen 16,9 Mio ha - 1,34 Mrd. Menschen und damit fas 1/5tel der Weltbevölkerung - nur durch Deutschland allein!
Wohlgemerkt - mit dem verschwenderischen Verbrauch den wir uns leisten!
Aber das sind natürlich nur theoretische Zahlen, gehen sie doch von sehr einseitiger Ernährung und reinem Vegetarismus aus.

Um das mal zu Ende zu rechnen - 88,22 Mio ha - bzw. 882.192 Quadratkilometer - also weniger als die Fläche von Deutschland und Frankreich zusammengenommen (ca. 1 Mio Quadratkilometer), könnte mit heute bekannter Technologie reichen um, selbst bei nur einer Ernte im Jahr, die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren.

Das das mit dem Welthunger also nicht lösbar wäre - ist gelogen.
Es ist nur nicht gewollt!

Naja und allein die bei uns bisher genutzten 800.000 ha für Biogasmais = 63,4 Mio Menschen zusätzlich - oder mit Fleischproduktion wie bisher 20 Mio - ist schon eine Hausnummer der man sich nicht verschließen sollte.

Oder auch gern auf 1ha/7300kg heruntergebrochen: bei den 92 kg/anno je Person = Nahrung für 79,34 Menschen je ha. Macht bei 600ha die diese Anlage an Maisfeld benötigen würde: 47.608 Menschen die man ernähren könnte - bzw. in Folge dieses Anlagenbaus faktisch jährlich verhungern läßt.

Mittelbare Vernichtung durch Hunger - wenn man es so will.


PS: Der Getreidedurchschnittsertrag in Russland lag übrigens 2011 bereits bei 2,26t/ha /3/ - im Weltdurchschnitt übrigens lediglich bei 3t/ha und Europaweit bei 5,2t/ha - wir sind also, auch durch klimatische Lage und des uns zur Verfügung stehenden Regenwassers in sehr guter Lage



Quellen:
/1/ Jahresbericht 2009/2010. Industrieverband Agrar
/2/ Statistisches Jahrbuch 2011 des BMELV
/3/ FAOSTAT, Food and Agriculture Organization of the United Nations
Pe_rle
15.03.2013, 22:16 Uhr
Biogas
dann schauen wir doch mal was unsere "Volksvertreter" auch Stadträte genannt am 27.03.entscheiden werden !!!!
Gegen die Wähler oder für die Wähler
98maschr
16.03.2013, 10:27 Uhr
Bitte endlich bauen
Ja ich würde mich ärgern, wenn Sie gegen mich als Wähler entscheiden würden. Also bitte, baut das Ding. Ihr seid gewählt um etwas zu tun und sollt euch nicht bei jedem beliebt machen damit Ihr ja wieder gewählt werdet.
G. Meskalowski
16.03.2013, 11:31 Uhr
Politik
ist ein schmutziges Geschäft und verdirbt den Charakter. Dieser Satz stand schon im Simplicissimus. Einige Kommentatoren äussern hier und auch in anderen Beiträgen man solle bei der nächsten Wahl sein Kreuzchen entsprechend setzen.

Dazu möchte ich einen Mann zitieren der weiß wovon er spricht, wenn er sagt:" Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten." W. Putin

Und genauso ist es, egal wen Ihr wählt, ist der oder die erstmal am Ruder geht es nur darum die eigenen Pfründe zu sichern.
Das hat nun zwar nur indirekt mit der Biogasanlage zu tun, aber es musste mal gesagt werden.

ein schönes we
g. meskalowski
lumpi22
16.03.2013, 11:37 Uhr
@Perle...
klar doch, so blind wie die sind, so verstrickt wie die in Aufsichtsräten verquickt sind und so wie diese Volksvertreter in ihren "gewählten Sesseln" sitzen, kommt nur eine Richtung heraus: Sie heben die Arme und stimmen diesem absoluten Schwachsinn zu! Oder besinnen sie sich doch noch? Es wäre zu schön, um wahr zu sein und dann würde wohl Ostern und Weihnachten an einen Tag fallen! Wer das hier alles genau verfolgt hat, der kann sich das leider nicht mehr vorstellen!

Mir tun die betroffenen Menschen leid, ich werde solche Politiker bei der nächsten Wahl nicht wählen und für mich steht fest, es wird Protest gewählt und da stehen genügend andere Parteien auf dem Stimmzettel! Ich hoffe, andere denken darüber genauso...
prinzip
16.03.2013, 13:56 Uhr
Nicht Putin
Ich hoffe, mein Beitrag wird freigeschaltet, auch wenn nicht mit dem ursprünglichen Betrag zu tun hat, aber eine so fehlerhafte Zitatzuordnung sollte schon richtig gestellt werden.

Mag sein, dass W. Putin den Satz auch mal gebraucht hat, aber“ “Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie verboten” wird allgemein Kurt Tucholsky zugeordnet.
Wahr bleibt die Aussage aber in jedem Fall
Janko
17.03.2013, 15:06 Uhr
vielen dank,
dass mir der zusammenhang "ich bin gegen die anlage, und deshalb fahre ich nicht mehr straßenbahn und gehe weder ins badehaus noch ins theater" so geduldig erklärt wurde.

ich muss trotzdem nachhaken: als folge stellen die stadtwerke den betrieb der straßenbahnen ein und setzen die straßenbahnfahrer vor die tür. das badehaus erhöht die preise und entlässt angestellte, und das theater schließt gleich ganz und setzt seine 200 mitarbeiter an die frische luft. die biogasanlage wird trotzdem gebaut.
irgendwo erschließt sich mir jetzt nicht, wo nun die strafe für die stadträte, welche die biogasanlage bewilligen, ist - aber vielleicht bin ich auch nur zu doof dafür, das räume ich gern ein.
RWE
17.03.2013, 16:34 Uhr
Dann sollte das Badehaus und das Thater kostendeckend arbeiten.
Dann wäre auch das Schuldenproblem lösbar. Gehört aber nicht zum Thema. Ich boykottiere jedenfalls.
W.Roßmell
17.03.2013, 18:02 Uhr
Gegen die Bürger!
@Pe_rle: Sie werden gegen die Bürger entscheiden und das in der Mehrzahl! Man hätte vielleicht eine Volksabstimmung machen sollen, dann hätten die "Politiker" schon früher gemerkt, dass sie falsch liegen! So merken sie es hoffentlich bei der nächsten Wahl!
@98maschr: Was sollten von Ihnen auch für andere Worte kommen? Sie sind nicht betroffen von dieser Agrogasanlage und meinen nach wie vor, dass das richtig ist, dass man Bürgern 65m entfernt eine solche Anlage vor die Nase setzt! Sie sollten sich echt schämen, aber selbst dafür haben sie ganz sicher wieder ein paar Zeilen parat oder?
lumpi22
17.03.2013, 18:19 Uhr
@Janko
Ja ja, Janko, so geht es sicher vielen Menschen, die das nicht verstehen können. Eins ist aber sicher, den Stadträten droht für eine Fehlentscheidung keine Strafe und deshalb meinen sie ja, dass so eine absolut absurde Entscheidung, eine Biogasanlage 65m neben bewohnten Häusern richtig sind. Sie wohnen auch nicht dort, sind nicht betroffen und deshalb geht der Arm schneller hoch als gedacht. Und überlegen Sie mal, die Frau Schenke von den Linken ist Aufsichtsratsvorsitzende bei der EVN, Herr Dr. Zeh sitzt in diesem Aufsichtsrat mit drin, was sollten sie denn anders entscheiden? Sie würden diese gut dodierten "Nebenjobs" verlieren und am "Hungertuch" nagen! Strafen kennen also Politiker nicht, sie könnten nur (hoffentlich) bei den Wahlen abgewählt und dann bestraft werden, wenn sich andere Parteien neue Sitze im Stadtrat sichern, die nicht gern gesehen sind!
Luftikus
17.03.2013, 19:32 Uhr
Aufsichtsrat EVN @lumpi 22
Herr/Frau Lumpi22,

bevor Sie etwas in das Netz stellen, prüfen Sie bitte die Richtigkeit! Denn der Text steht hier die nächsten Jahre noch drinn.

Frau Schencke ist nicht Aufsichtsratsvorsitzende und war es dort nie gewesen!!! Bis zu Ihrem Ausscheiden war Frau Oberbürgermeisterin Rinke Aufsichtsratsvorsitzende.

Genau so las ich kürzlich in einem anderen Beitrag, das Herr Külbel von der EVN ind Verbindung mit Herrn Bachmann von den Linken gebracht wurde. Herr Külbel ist normaler Angestellter bei der EVN. Er handelt dort als Angestellter völlig unpolitisch, genau so wie Herr Meyer von der Stadtverwaltung.
Janko
17.03.2013, 20:15 Uhr
@ RWE
über solche, mit so viel selbstbewusstsein vorgetragene und dabei völliges unwissen/ignoranz/dummheit offenbarende statements wie "das theater soll endlich mal kostendeckend produzieren" könnte ich...
aber so viel kann ich gar nicht essen.

ich weiß, ich weiß: am thema vorbei, aber es darf einem doch mal die hutschnur hochgehen.
Retupmoc
18.03.2013, 08:24 Uhr
Kostendeckend
So ganz unrecht hat der RWE nicht. Allerdings ist das Thema leicht verfehlt. Wenn die EVN kostendeckend arbeiten würde, müsste man keine solchen Anlagen bauen. Sie können ja mal einen Stromrechner im Internet füttern und der wirft Ihnen raus, das nicht die EVN der günstigste Anbieter hier ist. Und nun frage ich mich warum das so ist? Kann es sein, das die Unkosten für diese ganzen wissenschaftlichen Pampflete den Etat der EVN belastet? Oder die Bezahlung der ganzen Leute, die gegen die BI sind? Solange es noch zu Festen und Feuerwerk reicht, kann es ja nicht so schlecht stehen. Ich kündige jedenfalls ab 1.5. 2013 bei der EVN und spare monatlich 16 Euronen. Das sind im Jahr knapp 200 Euro. Vielleicht baut man die Anlage und hat dann keinen Kundenstamm mehr?

Was das kostendeckende Arbeiten betrifft - nur mal zwei Anmerkungen. Ich bin aufgrund der Witterung die letzten Wochen oft Tram gefahren. Und wenn ich da so sehe, wieviele Schwarzfahrer durch die Kontrolleure mal erwischt wurden... man sollte vll. einen hauptamtlichen Kontrolleur einstellen. Das bringt Kohle.
Und wenn das Bad kostendeckend arbeiten möchte würde ich einen Preisrückgang empfehlen. Nach der letzten Erhögung kenne ich schon persönlich 7 Personen die daraufhin nicht mehr hingehen. Manchmal ist weniger mehr.
RWE
18.03.2013, 09:04 Uhr
Was "produziert" man denn im Theater?
Dort arbeitet man-aber eben defizitär, wie in allen Theatern.
Ich war vor ein paar Jahren auch beim Benefizspiel zugunsten der Spielstätten in SDH und NDH. Wie überall wird nur nach mehr Geld aus der ,ebenfalls leeren, Landeskasse gerufen. Wie werden uns noch alle umschauen wenn der Solidarpakt wegbricht. Den großen Mann spielen und keinen müden Heller in der Tasche haben-so ist es doch seit Jahren bei uns in Nordhuasen.

Achso-im Badehaus sollte man sich fragen, warum vile Nordhäuser lieber nach Bad Sachsa oder nach Stolberg fahren und zunächst mal die Heizung aufdrehen.
Aber alles am Thema vorbei.
Nörgler
18.03.2013, 09:37 Uhr
Gegen Halbwissen
Entweder wissen es manche Kommentatoren nicht oder sie wollen bewußt falsche Meldungen streuen:

1. Die EVN ist neben dem Krankenhaus das kommunale (also uns allen gehörende Unternehmen), das Gewinn macht. Jahr für Jahr in Millionen Euro. Und es gibt einen Gewinnabführungsvertrag, der politisch so gewollt ist (Stadtrat), in dem Millionen Euro in andere kommunale Unternehmen (Badehaus oder Straßenbahn zum Beispiel) fließen.

2. Ein Theater und ein kommunal geführtes Badehaus können schon kostendeckend arbeiten. Aber nur für einige Monate, dann wären sie Pleite. Denn ich frage die Halbwissenden: Würden Sie für eine Theaterkarte 110 Euro und für einen Badehausbesuch 70 Euro zahlen. Das sind die Preise, die ohne Subvestionen zu zahlen wären. Übrigens gilt das für alle Theater dieses Landes und es gilt auch für alle Bäder in Thüringen (auch in Stolberg)

3. Wer sich über die Zusammensetzung des EVN AUfsichtsrates informieren will, der ist auf den entsprechenden Webseiten herzlich eingeladen. Eine Frau Schencke war da niemals drin.

4. Und weil die EVN auch künftig weiter so erfolgreich wirtschaften will (im Auftrag von uns allen), wird unter anderen eine Biomethan-Anlage gebaut. Damit auch in den nächsten Jahren ungezählte Schulsportverein, Schulen an sich und anderen Organisationen, die sich mit Bildung und Sport beschaften, weiterhin eine großzügige Unterstützung erhalten, bleibe ich Kunde bei der EVN.

5. Wer das alles nicht will, der kann im nächsten Jahr bei den Kommunalwahlen in Nordhausen antreten. In seinem Wahlprogramm sollte er dann sagen, dass die Kilowattstunden bei der EVN um einen Zehntel Cent sinkt, dafür die Straßenbahn, das Badehaus dicht machen, die Schulen für ihren Sport zusehen, wo sie die Unterstützung herbekommen. Ach ja, in dem Wahlprogramm kann dann auch die Schließung des Theaters stehen, das kosten den Nordhäuser jährlich auch über zwei Millionen Euro.
Retupmoc
18.03.2013, 10:38 Uhr
Nörgler bitte nicht für ALLE sprechen
"Und weil die EVN auch künftig weiter so erfolgreich wirtschaften will (im Auftrag von uns allen), wird unter anderen eine Biomethan-Anlage gebaut."

Dazu möchte ich ausdrücklich nochmal sagen: Von mir aus kann die EVN pleite gehen und ich möchte keine Biomethan-Anlage in und um Nordhausen! Sie können gern ihre Meinung äußern @ Nörgler - aber Sie sprechen bitte nicht im Auftrag von ALLEN. Es ist Ihre Meinung, die Sie kund tun und das ist ihr gutes Recht. Meine Meinung vertreten Sie aber bitte nicht!
RWE
18.03.2013, 11:07 Uhr
Üble Propaganda
Lieber Nörgler,
also mir gehört weder das Krankenhaus noch die EVN, noch nicht einmal eine kleine Aktie...
Sie glauben man spart nur 0,1 Cent duch den Wechsel des Energielieferanren? Es können locker 4 bis 5 ganze Cent pro Kilowattstunde sein.
Belegen Sie bitte die 70 Euro für eine unsubventionierte Badehauskarte. Ich glaube eher, daß wir durch falsche Förderung zu viel Spaßbäder in Thüringen haben. Da wurde in den Neunzigern viel Steuergeld verbrannt.
Aber hier geht es um die Biogasanlage. Wenn das Ding wirklich so profitabel wäre, sollte es doch kein Problem sein Leitungen zur Darre zu bauen.
Aber gut, bauen wir den Leuten so eine Anlage vor die Nase. Dann wird alles gut. Vielleicht können wir uns dann endlich goldene Gullideckel leisten.
Suse
18.03.2013, 13:17 Uhr
Biogas,Gülleverregnung und die Zukunft unserer Kinder
Vor Kurzem kam eine Reportage über all diese "Errungenschaften" im Fernsehen. Dort wurde auch gezeigt wie schädlich diese für unsere Böden und demzufolge auch für den Menschen sind.Als vor gut 20 Jahren hier in Nordhausen das riesige Güllebecken gebaut werden sollte und damit diese Jauche auch auf den Feldern verregnet werden sollte,beteuerten die damaligen Investoren ,wie gut diese für die Umwelt sein sollten.Angeblich sollte die Jauche so aufbereitet werden,dass einer der Investoren sogar durchschwimmen wollte.Wenn ich noch an die damalige Verregnung der Gülle auf den Feldern denke,wird mir jetzt noch schlecht. Aber der Gestank war nicht das Schlimmste. In der damaligen Zeit haben wir jedes Jahr Rüben gehackt und ich empfand es richtig gruselig,denn nicht nur Unkraut wurde dadurch vernichtet,es war auch auf den Feldern nicht ein einziger Regenwurm oder sonstiges Insekt zu finden.Die Felder waren tod. Wenn kein Insekt das überlebt hat,welche Wirkung hatte das auf den Menschen? Woher kamen dann plötzlich so viele Krebserkrankungen ? Aber leider ist der Mensch in dieser Zeit wohl nichts mehr wert. Geldgier vernebelt scheinbar das Gehirn und lässt alle Skrupel verschwinden.
Denkt denn keiner mehr an die Zukunft unsere Kinder? Ute Freudenberg bringt es in ihrem Lied " Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt?" auf den Punkt.Schade ,dass sich keiner der Investoren mal darüber Gedanken Macht.
lumpi22
18.03.2013, 17:28 Uhr
Nörgler und Sie haben gar kein Wissen!
Es ist eben immer wieder festzustellen, es gibt Leute die in das Horn der verantwortlichen blasen (sicher im Auftrag!) und keine Ahnung von der Sache haben! Mit plumpen Phrasen versuchen Sie, das auch noch zu decken.
Was würden Sie nur sagen, wenn Ihnen 65 m neben Ihrem Wohnsitz eine solche Anlage gebaut werden würde? Das ist doch hier die Frage oder? Die EVN kann überall auf dieser Welt, aber bitte nicht in der Nähe von Wohnbebauung, eine solche Anlage bauen, nur das wollen sie ja gar nicht! Denen und leider auch den Politikern dieser Stadt ist das Wohl der betroffenen Bürger absolut sch... egal, das interessiert sie einfach nicht!
Sie können ja aus Ihrer "Überzeugung" Kunde der EVN bleiben, ich hingegen habe mich auch entschieden, diese Firma zu verlassen! Ich kann es nicht vereinbaren, dass sie Gewinne scheffeln und wir abgezockt werden, Ihnen selbst ja die Touristen einerlei sind, die nie mehr kommen werden, wenn sie mit ständigen Silagegeruch in der Pension oder auch im Hotel zu kämpfen haben!
Ja Nörgler, da gebe ich Ihnen einmal Recht, bei den Wahlen gehören solche egoistisch denkenden Politiker, denen über 3500 Unterschriften von Bürgern egal sind nicht mehr gewählt! Sie müssen weg! Sie sehen heute nur ihre Profitgier und nicht die Lebensqualität ihrer Bürger der Stadt!
Und ich bin inzwischen überzeugt davon, dass die ja nicht mehr vorhandenen Menge an Schlempe später ganz "einfach" in Gülle verwandelt wird und schon riecht nicht mehr diese Anlage, sondern sie stinkt! Nur wenn sie einmal steht, dann ist es leider zu spät! Ich hoffe nur, dass viele viele Menschen bei der nächsten Stadtratssitzung dabei sein und den Politikern die Augen öffnen und vielleicht auch noch zum Umdenken zwingen werden, also sehen wir uns am 27.März um 16Uhr vor dem Rathaus!
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