Mi, 15:30 Uhr
13.03.2013
Weibliche Potentiale nutzen
Vereinbarkeit von Familie und Beruf – für Frauen stellt das Thema, im Rahmen der klassischen Rollenverteilung bei der Betreuung von Kindern oder Pflege von Angehörigen, häufig eine Herausforderung dar und nicht zuletzt spielt es bei der Arbeitgeberwahl eine entscheidende Rolle...
Von links: Meike Bauermeister (Teamleiterin Arbeitgeberservice), Frank Kube (Betriebsleiter Fa. Redemann GmbH), Birgit Thom (Berufskraftfahrerin Fa. Redemann GmbH) und Manuela Gorges (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt)
Unternehmen sind im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte gut beraten, sich mit familienfreundlicher Personalpolitik auseinander zu setzen und familiäre Belange nicht als reine Privatsache zu betrachten. Für viele Arbeitgeber gehört das Thema längst auf die Tagesordnung, bestätigt Manuela Gorges, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Nordhäuser Arbeitsagentur.
Fakt ist, Frauen stehen in den meisten Berufsbereichen längst ihren Mann, sind motiviert, gut qualifiziert und interessiert daran, sich beruflich zu engagieren. Mit den richtigen Rahmenbedingungen ließe sich das Fachkräftepotential in den Betrieben aus ihrer Sicht deutlich erweitern. Dass sich berufliche Tätigkeit und familiäre Belange durchaus vereinbaren lassen, weiß auch Frank Kube, Betriebsleiter der Firma Redemann GmbH.
Bis vor einigen Jahren war die Kraftfahrerbranche eine reine Männerdomäne. Das ist heute anders. Die Firma Redemann gibt seit einigen Jahren auch Frauen eine Chance. Birgit Thom ist eine von ihnen. Die 32-Jährige arbeitet als Berufskraftfahrerin. Morgens um sechs Uhr beginnt ihr Job. Dann steigt sie auf ihren 40-Tonner, hat rund 300 Kilometer vor sich und beliefert Händler in und um Braunschweig. Ich habe diesen Beruf gelernt und meine Arbeit macht mir Spaß.
Dass die Transportbranche für den Endverbraucher zwar das letzte Glied in der Kette, aber dafür unersetzlich ist, sei für sie zusätzliche Motivation. Zudem ermöglicht ihr die Firma regelmäßig abends wieder bei ihrem Mann und den zwei Kindern zu sein. Das ist natürlich ein großes Plus, meint die gebürtige Wolfenbüttelerin.
Nicht nur in der Transportbranche sind Fachkräfte gesucht. Auch in verarbeitenden Bereichen bieten sich gute Beschäftigungsmöglichkeiten nicht nur für Männer. Ein Grund mehr, Frauen verstärkter in die Personalplanung einzubeziehen. Die Agentur für Arbeit wirbt in dieser Woche im Rahmen einer konzentrierten Aktion unter dem Motto Frauen sind unersetzlich für moderne familienfreundliche Personalpolitik.
Wir wollen Unternehmen unterstützen, wenn es darum geht, Beruf und Familie zu verbinden. Hier sind Ideen und kluge Modelle gefragt, so Gorges. Der Arbeitgeber-Service und die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt informieren Firmen gern, wenn es um Arbeitszeitmodelle, Kinderbetreuungsmöglichkeiten oder Berufsrückkehrerinnen geht.
Autor: redVon links: Meike Bauermeister (Teamleiterin Arbeitgeberservice), Frank Kube (Betriebsleiter Fa. Redemann GmbH), Birgit Thom (Berufskraftfahrerin Fa. Redemann GmbH) und Manuela Gorges (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt)
Unternehmen sind im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte gut beraten, sich mit familienfreundlicher Personalpolitik auseinander zu setzen und familiäre Belange nicht als reine Privatsache zu betrachten. Für viele Arbeitgeber gehört das Thema längst auf die Tagesordnung, bestätigt Manuela Gorges, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Nordhäuser Arbeitsagentur.
Fakt ist, Frauen stehen in den meisten Berufsbereichen längst ihren Mann, sind motiviert, gut qualifiziert und interessiert daran, sich beruflich zu engagieren. Mit den richtigen Rahmenbedingungen ließe sich das Fachkräftepotential in den Betrieben aus ihrer Sicht deutlich erweitern. Dass sich berufliche Tätigkeit und familiäre Belange durchaus vereinbaren lassen, weiß auch Frank Kube, Betriebsleiter der Firma Redemann GmbH.
Bis vor einigen Jahren war die Kraftfahrerbranche eine reine Männerdomäne. Das ist heute anders. Die Firma Redemann gibt seit einigen Jahren auch Frauen eine Chance. Birgit Thom ist eine von ihnen. Die 32-Jährige arbeitet als Berufskraftfahrerin. Morgens um sechs Uhr beginnt ihr Job. Dann steigt sie auf ihren 40-Tonner, hat rund 300 Kilometer vor sich und beliefert Händler in und um Braunschweig. Ich habe diesen Beruf gelernt und meine Arbeit macht mir Spaß.
Dass die Transportbranche für den Endverbraucher zwar das letzte Glied in der Kette, aber dafür unersetzlich ist, sei für sie zusätzliche Motivation. Zudem ermöglicht ihr die Firma regelmäßig abends wieder bei ihrem Mann und den zwei Kindern zu sein. Das ist natürlich ein großes Plus, meint die gebürtige Wolfenbüttelerin.
Nicht nur in der Transportbranche sind Fachkräfte gesucht. Auch in verarbeitenden Bereichen bieten sich gute Beschäftigungsmöglichkeiten nicht nur für Männer. Ein Grund mehr, Frauen verstärkter in die Personalplanung einzubeziehen. Die Agentur für Arbeit wirbt in dieser Woche im Rahmen einer konzentrierten Aktion unter dem Motto Frauen sind unersetzlich für moderne familienfreundliche Personalpolitik.
Wir wollen Unternehmen unterstützen, wenn es darum geht, Beruf und Familie zu verbinden. Hier sind Ideen und kluge Modelle gefragt, so Gorges. Der Arbeitgeber-Service und die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt informieren Firmen gern, wenn es um Arbeitszeitmodelle, Kinderbetreuungsmöglichkeiten oder Berufsrückkehrerinnen geht.



