Fr, 11:53 Uhr
08.03.2013
Recycelte Börse
Steigende Rohstoffpreise und wachsende Unsicherheiten in der Beschaffung lassen das Interesse deutscher Unternehmen für Recycling weiter ansteigen. Das zeigt die aktuelle Auswertung der IHK-Recyclingbörse, einer kostenfreien Onlineplattform für verwertbare Abfälle und Produktionsrückstände...
Der weltweit wachsende Bedarf an Rohstoffen führt vor dem Hintergrund stagnierender Vorkommen sowie internationaler Handelshemmnisse zu einer deutlichen Verknappung. Die Folge sind teilweise drastische Preisschübe und Lieferengpässe. Das gilt besonders für seltene Erden, Metalle und Industriemineralien aber zunehmend auch für Agrarrohstoffe, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser.
Immer mehr Unternehmen versuchten, ihre Versorgung durch langfristige Lieferverträge oder Lagerhaltung zu sichern. Gleichzeitig müssten sie streng auf Kosteneffizienz achten. Ein bedarfsgerechtes und systematisches Rohstoffmanagement, das Preis- und Lieferrisiken absichert, aber auch Recyclingmöglichkeiten beachtet, werde deshalb auch in kleinen und mittelständischen Betrieben immer wichtiger.
In der kostenlosen IHK-Recyclingbörse können verwertbare Abfälle und Produktionsrückstände angeboten oder nachgefragt werden. Im vergangenen Jahr haben sich dort rund 3.000 Thüringer Unternehmen nach recycelbarem Material umgesehen. Das sind fast 18 Prozent mehr als noch 2011, informiert der IHK-Chef. Deutschlandweit seien sogar 100.000 Nut-zer erfasst.
Die kostengünstigere Beschaffung von Rohstoffen, geringere Entsorgungskosten und eine verbesserte Markttransparenz wären klare Vorteile sowohl für die Angebots- als auch für die Nachfrageseite.
Die Online-Börse wird bundesweit von allen Industrie- und Handelskammern betrieben. Gehandelt werden Stoff- und Produktgruppen wie Kunststoffe, Metalle, Papier/Pappe oder Gummi. Interessierte Unternehmen können Inserate kostenfrei selbst einstellen und pflegen.
Autor: redDer weltweit wachsende Bedarf an Rohstoffen führt vor dem Hintergrund stagnierender Vorkommen sowie internationaler Handelshemmnisse zu einer deutlichen Verknappung. Die Folge sind teilweise drastische Preisschübe und Lieferengpässe. Das gilt besonders für seltene Erden, Metalle und Industriemineralien aber zunehmend auch für Agrarrohstoffe, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser.
Immer mehr Unternehmen versuchten, ihre Versorgung durch langfristige Lieferverträge oder Lagerhaltung zu sichern. Gleichzeitig müssten sie streng auf Kosteneffizienz achten. Ein bedarfsgerechtes und systematisches Rohstoffmanagement, das Preis- und Lieferrisiken absichert, aber auch Recyclingmöglichkeiten beachtet, werde deshalb auch in kleinen und mittelständischen Betrieben immer wichtiger.
In der kostenlosen IHK-Recyclingbörse können verwertbare Abfälle und Produktionsrückstände angeboten oder nachgefragt werden. Im vergangenen Jahr haben sich dort rund 3.000 Thüringer Unternehmen nach recycelbarem Material umgesehen. Das sind fast 18 Prozent mehr als noch 2011, informiert der IHK-Chef. Deutschlandweit seien sogar 100.000 Nut-zer erfasst.
Die kostengünstigere Beschaffung von Rohstoffen, geringere Entsorgungskosten und eine verbesserte Markttransparenz wären klare Vorteile sowohl für die Angebots- als auch für die Nachfrageseite.
Die Online-Börse wird bundesweit von allen Industrie- und Handelskammern betrieben. Gehandelt werden Stoff- und Produktgruppen wie Kunststoffe, Metalle, Papier/Pappe oder Gummi. Interessierte Unternehmen können Inserate kostenfrei selbst einstellen und pflegen.

