Do, 14:58 Uhr
07.03.2013
120 Jahre Domschlösschen
120 Jahre alt wird der Nordhäuser Kindergarten "Domschlösschen". In der nnz wollen wir in loser Folge die Geschichte der Einrichtung nachvollziehen...
Es war einmal (Foto: Archiv Jugendsozialwerk)
1893 – In der Domstr. 7 ist die untere Etage geräumt. Die Stadt Nordhausen stellt dem Verein freiwilliger Armenpflege diese Räume zur Verfügung.
Ihren Mitteln entsprechend soll dort, so der damalige Stadtrat Boß, ein Kinderheim in kleinen Verhältnissen hergerichtet werden. Anfangs von etwa 20 Kindern bewohnt, wurde es 1910 zu klein. Denn durchschnittlich 50 Kinder lebten nun in dem Haus, welches durch verschiedene Vorsteherinnen geleitet wurde. So wurden im Archiv der Stadt Nordhausen Frau Gühne und Frau Bredel erwähnt.
Um alle Kinder aufnehmen zu können, wurde das Haus durch einen Anbau vergrößert. Noch immer gehört es dem Verein freiwilliger Armenpflege – aber die Stadt hat Interesse am Heim signalisiert. Erstmals wird auch in den mir zugänglichen Akten eine Kindergärtnerin erwähnt – Frau Ströwe.
1919 ist es so weit, das Kinderheim geht in städtischen Besitz über. …..
……. Weiter geht es das nächste Mal.
Beate Ruhe, Leiterin
Autor: red
Es war einmal (Foto: Archiv Jugendsozialwerk)
1893 – In der Domstr. 7 ist die untere Etage geräumt. Die Stadt Nordhausen stellt dem Verein freiwilliger Armenpflege diese Räume zur Verfügung.Ihren Mitteln entsprechend soll dort, so der damalige Stadtrat Boß, ein Kinderheim in kleinen Verhältnissen hergerichtet werden. Anfangs von etwa 20 Kindern bewohnt, wurde es 1910 zu klein. Denn durchschnittlich 50 Kinder lebten nun in dem Haus, welches durch verschiedene Vorsteherinnen geleitet wurde. So wurden im Archiv der Stadt Nordhausen Frau Gühne und Frau Bredel erwähnt.
Um alle Kinder aufnehmen zu können, wurde das Haus durch einen Anbau vergrößert. Noch immer gehört es dem Verein freiwilliger Armenpflege – aber die Stadt hat Interesse am Heim signalisiert. Erstmals wird auch in den mir zugänglichen Akten eine Kindergärtnerin erwähnt – Frau Ströwe.
1919 ist es so weit, das Kinderheim geht in städtischen Besitz über. …..
……. Weiter geht es das nächste Mal.
Beate Ruhe, Leiterin

