Do, 06:51 Uhr
07.03.2013
Streitigkeiten ums Erbe
Der Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein lädt zur nächsten Vortragsveranstaltung am kommenden Dienstag in das Vereinshaus Thomas Mann in der Wilhelm-Nebelung-Straße ein. Gerhard Möller aus Schwarzenbek referiert zum Thema Erb- und Gebietsstreitigkeiten um die Harzgrafschaft Hohnstein 1593-1702...
Als 1593 mit Ernst VII. von Hohnstein-Lohra-Klettenberg der letzte Hohnsteiner Graf verstarb, setzte um das Erbe dieser Grafen ein mehr als 100-jähriger Kampf ein. Die geschlossene Erbverbrüderung der Hohnsteiner mit den Grafen von Stolberg und von Schwarzburg wurde von den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg nicht akzeptiert.
Die Grafschaft wurde mehrfach unrechtmäßig in Besitz genommen, im 30-jährigen Krieg wechselte sie ebenfalls einige Male den Besitzer. Im Westfälischen Frieden 1648 wurde sie den Kurfürsten von Brandenburg zugesprochen, die sie aber sofort an die Grafen von Sayn-Wittgenstein weiter verlehnten. Graf Gustav von Sayn-Wittgenstein-Hohnstein, einer der größten Münzbetrüger in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, wollte diese Grafschaft nicht wieder zurückgeben.
Erst 1702 gelang Brandenburg-Preußen die endgültige Wiederinbesitznahme. Diese wechselvolle Geschichte wird in vielfältigen Facetten von dem Referenten dargestellt. Alle interessierten Bürger sind zu dieser Vortragsveranstaltung herzlich eingeladen.
12.3.2013, um 19:30 Uhr, Vereinshaus Thomas Mann
Autor: redAls 1593 mit Ernst VII. von Hohnstein-Lohra-Klettenberg der letzte Hohnsteiner Graf verstarb, setzte um das Erbe dieser Grafen ein mehr als 100-jähriger Kampf ein. Die geschlossene Erbverbrüderung der Hohnsteiner mit den Grafen von Stolberg und von Schwarzburg wurde von den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg nicht akzeptiert.
Die Grafschaft wurde mehrfach unrechtmäßig in Besitz genommen, im 30-jährigen Krieg wechselte sie ebenfalls einige Male den Besitzer. Im Westfälischen Frieden 1648 wurde sie den Kurfürsten von Brandenburg zugesprochen, die sie aber sofort an die Grafen von Sayn-Wittgenstein weiter verlehnten. Graf Gustav von Sayn-Wittgenstein-Hohnstein, einer der größten Münzbetrüger in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, wollte diese Grafschaft nicht wieder zurückgeben.
Erst 1702 gelang Brandenburg-Preußen die endgültige Wiederinbesitznahme. Diese wechselvolle Geschichte wird in vielfältigen Facetten von dem Referenten dargestellt. Alle interessierten Bürger sind zu dieser Vortragsveranstaltung herzlich eingeladen.
12.3.2013, um 19:30 Uhr, Vereinshaus Thomas Mann

