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Sa, 13:15 Uhr
02.03.2013

Bäume weggepflegt

In und um Nordhausen herum sind in den vergangenen Wochen viele so genannte Baumpflegemaßnahmen realisiert worden. Gehört eine aktuelle Pflege in Nordhausen-Ost etwa auch dazu?


nnz-Leser Heiko Teichmüller hat die Fällaktionen in der Leimbacher Straße beobachtet und fragt sich, warum die Birnenbäume nun der Motorsäge zum Opfer gefallen sind? Die Redaktion wird diese Frage gern am Montag an die Stadtverwaltung weiterreichen und will auch wissen ob es Ersatzpflanzungen geben soll.
Gepflegte Bäume (Foto: H. Teichmüller)
Gepflegte Bäume (Foto: H. Teichmüller)
Gepflegte Bäume (Foto: H. Teichmüller)
Gepflegte Bäume (Foto: H. Teichmüller)
Gepflegte Bäume (Foto: H. Teichmüller)
Autor: red

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Kommentare
H.Buntfuß
02.03.2013, 19:49 Uhr
Fragen über Fragen
Da Sie schon einmal beim Fragen sind, fragen Sie doch gleich einmal nach, warum es in Nordhausen dieses Jahr keine Frührahrsbepflanzung geben soll?

So berichtete das mdr Thüringen Jurnal am 02.März 2013 in seiner Abendsendung. Ich denke weil sich die Stadtratsmitglieder mit Mehrheit Prunkbauten und UNNÜTZE Politiker leistet, reicht das Geld nicht mehr für ein Paar Blümchen.

Meiner meinung nach, hätte man für das Jahresgehalt, welches Frau Haase bekommt, so manche Blume pflanzen können.

Hier zeigt sich wieder das politiker nur an sich und ihre Handlanger denken. Ein zweiter Hauptamtlicher Beisitzer ist wichtiger als Blumen an denen sich die Bürger erfreuen können.

DerBürger soll sich ja auch nicht erfreuen, er soll Steuern zahlen und das so viel wie nur Möglich. Dei nächste Steuererhöhung kommt garantiert, wetten?
-----7
03.03.2013, 21:09 Uhr
Nur eine Vermutung
Also ich bin kein Botaniker oder Biologe, aber ich kannte diese Bäume - sie sahen krank aus. Ein Bekannter von mir hat letztes Jahr auch seine Birnenbäume wegen einer Krankheit fällen und verbrennen müssen. Und sie sahen auch so krank aus, wie jene Bäume in der Leimbacher Straße.

Weggepflegt wurden sie vielleicht deshalb, um andere Bäume nicht zu infizieren, wenn diese denn tatsächlich krank waren? Aber wie es in der Überschrift steht - es ist nur eine Vermutung!
Freidenker 1304
06.03.2013, 10:08 Uhr
Mein Freund der Baum....
Vorab: Von den Bäumen ist wirklich bereits Gefahr ausgegangen. In den letzten Jahre sind bei Wind bzw. Blitzeis einige Zeige und Äste heruntergebrochen, zum Teil auf die Fahrbahn. Jeder Holzexperte wird bestätigen, das Birnen, aber auch Pappeln leicht brüchiges Holz haben. Und die Birnbäume waren wirklich teilweise sehr alt. Ich hoffe, das in absehbarer Zeit wieder mal ein paar Euro übrig sind für neue Bäume. Es gibt nichts trostloseres als kahle Tristesse. Aber dann bitte durchdacht! In den letzten Jahrzehnten hat man viel Unsinn mit Bepflanzungen getrieben. Gerade in Nordhausen-Ost und Umgebung. So wurden mitten im Wohngebiet Kirschbäume gepflanzt. Als diese dann entsprechend groß wurden, und durch ihre gärenden Früchte Unmassen Blattläuse hatten und Wespen anlockten, musste sie wieder weg. Schade um Geld, Mühe und Ärger. Aber an Feldwegen um die Stadt Nordhausen wurden im Gegenzug Laubbäume gepflanzt. Nun ist ja allgemein gegen Ahorn, Eiche und co. nichts einzuwenden. Aber denkt mal an früher. Unsere Altvorderen haben klar getrennt. Laubbäume an Alleen, Obstbäume an Feldwege. Die waren nicht dumm. Jeder freut sich, wenn er beim spazieren gehen am Windlücker Weg ein paar leuchtende Äpfel, Kirschen oder Pflaumen sieht. Manche pflücken sogar. In den Chroniken ist unsere Gegend seit Jahrhunderten bekannt für extensiven Zwetschgenanbau und Verbrauch. Viele alte Spitznamen zeugen davon. Auch oder gerade an Feldwegen. Klar sind Obstbäume teurer als Laubbäume. Und in der Stadt, wer kennt nicht die Kastanien und Eichen in der Grimmelallee sowie in deren Fortführung, und auch sonst die Strassenbäume in der Stadt. Sie führen ein manchmal trauriges Dasein. Es wird gebaut, Wurzeln gekappt, Hunde urinieren ständig an ihnen, Licht fehlt usw. Kaum einer schaut bewusst hin! Sie sind eben da, und gut. Aber wehe, es muss einmal gefällt werden und eine Lücke tut sich auf. Da fehlt was in der Optik des Betrachters. Das fällt dann auf! Jeder weiß, das Büsche oder Laubbäume an Straßen nicht nur gut aussehen, sondern auch Staub abfangen, Sauerstoff produzieren, Schneeverwehungen mindern und auch nett aussehen. Eben darum gehören Bäume in's und um's Stadtbild. Und es ist nun mal so mit Pflanzen. Sie werden alt, sterben und müssen ersetzt werden. Auch zum Wohle der folgenden Generation sollte dafür Geld da sein.

Aber nun können wir uns ja wieder hinstellen und gemeinsam singen....wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? Komischerweise haben alle vorigen Generationen auch über Geldnöte geklagt, bepflanzt wurde irgendwie trotzdem.
Bodo Schwarzberg
07.03.2013, 01:39 Uhr
Baumfällungen offenbar ohne Kontrolle
...oder maximal unter der "Selbstkontrolle" der sich zuständig fühlenden Behörden. Das, was gegenwärtig auf diesem Gebiet im Stadt- und Kreisgebiet abgeht, bzw. verstärkt offenbar in den vergangenen Jahren, gehört meiner Meinung nach dringend auf den Prüfstand und zwar durch unabhängige Institutionen. Ein Privatmann, der auf seinem Grundstück einen Baum fällen will, wird zu Ersatzmaßnahmen verdonnert. Stadt und Kreis müssten auf Grund ihres Einschlags hunderte Bäume nachpflanzen. Wo aber bitte sind die adäquaten Nachpflanzungen? Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier rein wirtschaftliche Aspekte die Hauptrolle spielen-auch übrigens bei der Holzgewinnung. Wenn die hunderten Bäume, die überall gefällt werden und wurden tatsächlich alle krank gewesen wären, dann hätten wir schon fast ein regionales, ökologisches Krankheitsproblem. Da kann etwas nicht simmen.

Die Verantwortlichen haben leider das Glück, dass es kaum jemanden gibt, der ihre Aktivitäten kontrolliert und hinterfragt. Im ehrebnamtlichen Naturschutz sieht es mau aus mit Aktiven. Und so werden sie einfach weitermachen. Von daher wünschte ich mir wenigstens deutlich mehr Aufmerksamkeit der nnz-Leserschaft in Wort und Bild. Täglich! Täglich" Und das nicht nur zwischen Oktober und März. Ab April kann dann die Verwaltung wieder sagen, dass ab Oktober natürlich nachgepflanzt werde. Bis dahin aber hat das menschliche Vergessen längst zugeschlagen und man hat sich an den ein halbes Jahr zuvor eingetretenen baumlosen Zustand längst gewöhnt. So funktioniert das mit unseren freundlichen Baumschützern von Amtswegen. Leider!
-----7
08.03.2013, 02:55 Uhr
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