eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 10:10 Uhr
26.02.2013

Ellrich macht mobil gegen Keller

Der Sitzungssaal der Stadtverwaltung Ellrich platzte zur gestrigen Stadtratssitzung aus allen Nähten. Über 60 Bürger, darunter Vereinsvorsitzende aus Sport und Kultur brachten ihren Unmut mit Wort, Transparenten und Plakaten gegen die Ablehnung der Landrätin aus der angekündigten Finanzierung der Mehrzweckhalle auszusteigen zum Ausdruck...


Die Stadt Ellrich hat bereits Planungsleistungen von über 90.000 Euro in Anspruch genommen und dafür ein Kostensplittung mit dem früheren Landrat vertraglich vereinbart. Die Gesamtkosten für die Zweifelderhalle betragen 4,718 Millionen Euro. Davon zahlt die Stadt über ein Bund-/Länderprogramm für kleinere Städte und Gemeinden gut 600.000 Euro.

Der größte Anteil von 4,1 Millionen Euro wird über die Sportstättenförderung und den Landkreis Nordhausen finanziert. Der Landkreis muss 2,47 Millionen Euro zuschießen, das Land gibt die restlichen 40 Prozent, das sind rund 1,65 Millionen Euro.
Ellrich kämpft für Südharz-Halle (Foto: privat)
Ellrich kämpft für Südharz-Halle (Foto: privat)
Ellrich kämpft für Südharz-Halle (Foto: privat)
Ellrich kämpft für Südharz-Halle (Foto: privat)
Ellrich kämpft für Südharz-Halle (Foto: privat)
Zwei Drittel des Kreisanteils sollen über ein 20jähriges zinsloses Darlehen abgedeckt werden, das bedeutet, dass der Landkreis einen Eigenanteil von 823.400 Euro tragen muss. Wenn die Halle nicht gebaut wird, muss die desolate Sporthalle mit rund zwei Millionen Euro saniert werden.

Der einstimmige Tenor der Bürger war, wir machen weiter und tun alles für den Bau der Mehrzweckhalle um das schulische, sportliche und kulturelle Leben in unserer Stadt zu verbessern.

"Dazu werden wir der Landrätin zur „Aktuellen Stunde des Landkreises Nordhausen“ morgen in Neustadt und zur Kreistagssitzung im April zeigen, dass wir nicht die Letzten sind und das Licht ausmachen werden", fasste Bürgermeister Matthias Ehrhold zusammen. Die Ellricher kämpfen um ihre „Südharzhalle“.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Wolfi65
26.02.2013, 14:11 Uhr
Kein Wunder
Wen wundert es, dass Orte in der ehemaligen Sperrzone auch heute noch von der Linken stiefmütterlich behandelt werden?
Man kann solchen Leuten einfach nicht vertrauen und sollte sich bei der nächsten Wahl genau überlegen, was Gut ist und was nicht.
Boris Weißtal
26.02.2013, 17:59 Uhr
Kehrtwende von Frau Keller
im Wahlkampf klang das von Frau Keller aber noch gaaaanz anders, hier der Link im NNZ-Archiv:

http://nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=109136
G. Meskalowski
26.02.2013, 18:34 Uhr
Ein Anfall von Alzheimer
Frau Keller oder wie soll man das verstehen ?
Gudrun1974
26.02.2013, 20:26 Uhr
Bravo! Das ist bürgerschaftliches Engagement! Jetzt Beigeordneten verhindern
So ist es richtig! Frau Keller und ihre schönen Worte werden mal geerdet. So muss es jetzt nur noch laufen, um die Besetzung des überflüssigen Postens des 2. Beigeordneten Im Landratsamt zu verhindern.
Toleranz
26.02.2013, 20:46 Uhr
Wer ist denn Schuld an den Schulden des Kreises?
Der Ellricher Bürgermeister macht jetzt mobil. Es geht gegen eine Linke Landrätin,
die einen Schuldenberg übernehmen musste.
Er als langjähriger Kreistagsmandatsträger
war doch an der Misere mit beteiligt.
Warum soll denn Ellrich mehr Zuschüsse für ein Riesen Bauprojekt bekommen, als andere Gemeinden. Die Zonenrandförderung ist vorbei.
Bachmann
26.02.2013, 22:47 Uhr
Sachliche Diskussion bringt uns weiter!
Nicht Landrätin Keller entscheidet über den Eigenanteil des Landkreises zur Finanzierung der Mehrzweckhalle in Ellrich, sondern der Kreistag. Dazu soll wohl von Kreistagsmitgliedern eine Beschlussvorlage für die nächste Kreistagssitzung vorbereitet worden sein.

Wenn das so ist, werden wir in unserer Fraktion sachlich darüber beraten. Dann muss der Kreistag entscheiden, ob eine Mehrzweckhalle zum gegenwärtigen Zeitraum finanzierbar ist. Da zwei Drittel des Kreisanteils –wie im obigen Artikel dargestellt- über ein 20-jähriges zinsloses Darlehen abgedeckt werden sollen, müsste das Landesverwaltungsamt als Aufsichtsbehörde ohnehin die Zustimmung geben, was meines Wissen nach wenig Aussicht auf Erfolg haben dürfte.

Aber ich korrigiere mich in diesem Punkt gern. Ich verstehe die Ellricher Bürger gut, dass sie sich für den Bau einer Zwei-felder-Mehrzweckhalle einsetzen, zumal der Bedarf vorhanden ist und das sportliche und kulturelle Angebot bereichert würde. Außerdem befindet sich die Schulsporthalle in einem schlechten Zustand.

Die bisherigen Kommentare tragen nicht zur Versachlichung des berechtigten Anliegens der Ellricher Bürger bei. Dass die Stadt Ellrich bereits Planungsleistungen von über 90.000 Euro in Anspruch genommen und dafür der frühere Landrat eine Kostensplittung vertraglich vereinbart haben soll, ist mir nicht bekannt. Ich werde aber der Sache nachgehen und prüfen, ob ein entsprechender Vertrag ohne Zustimmung des Kreistages abgeschlossen wurde.
Rainer Bachmann, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE.
Gudrun1974
27.02.2013, 07:15 Uhr
Jetzt liegt der Schwarze Peter beim Landesverwaltungsamt
Tja, Her Bachmann und Frau Keller, früher war der Bezirk, Berlin, der Klassenfeind oder Günter Mittag Schuld, wenn was nicht lief. Heute das Landesverwaltungsamt. :-) Kriegen Sie selbst mal was auf die Beine?

Wies gehen kann, sieht man gut in der DDR-Fernsehreihe "Daniel Druskat". Da machts ein Bürgermeister vor, wie man Dinge gestaltet. Darsteller ist Manfred Krug.

Dann sind dann wohl Sie beiden jenen, die im Landkreis das Licht ausmachen. Die Tür zuschließen kann dann ja der neue, teure Beigeordnete.
Grenzgänger
27.02.2013, 10:07 Uhr
BrockenHexe
Liebe BrockenHexe,
wenn man keine Ahnung hat , sollte man sich lieber ein wenig zurückhalten.
Die Zonenrandförderung erhielten die Orte in der BRD. Die Sperrzone begann am Schlagbaum und hörte bei Panzersperre und Selbstschussanlage auf. Das , was dazwischen lag erhielt keinerlei Förderung. Selbst in den letzten 2 Jahrzehnten wurden wir scheinbar vergessen.
Es geht hier auch nicht um Schuld , sondern einfach um die Notwendigkeit dieser Halle für den Ort und den Breitensport in und um Ellrich.
Retupmoc
27.02.2013, 11:23 Uhr
Turnhalle
Ja @ Grenzgänger - der letzte Satz trifft es : " Breitensport in und um Ellrich " ! Und jetzt stelle ich einmal die Frage in den Raum, wer in den letzten 15 Jahren die Turnhalle in Sülzhayn verfallen hat lassen. Daraus hätte man zu damaligen Zeiten mit etwas weniger Aufwand eine entsprechende Turnhalle sanieren können. Wer hats verfallen lassen? Frau Keller war es nicht.
Eckenblitz
27.02.2013, 12:34 Uhr
Frau Keller
Wer da geglaubt hat, wenn er Frau Keller zur Landrätin wählt, der tut etwas GUTES der sieht sich nun mächtig getäuscht.

Meiner Meinung nach ist Frau Keller nicht besser als jeder andere Politiker, sie denken nur an ihr eigenen Vorteil.Hinzu kommen Familienmitglieder und Bekannte.

Glauben sie ja nicht die Führungselite der Nordhäuser Linken, sei besser als der Rest der Ansässigen Parteien.

Schauen sie sich doch nur das Geschacher der LINKEN mit der CDU an, als es um die Beigeordneten ging. Man kennt sich eben aus den guten alten Zeiten der DDR-Geschichte.

Nehmen sie nur Frau Keller und Herrn Primas, mehr muss man wohl nicht sagen?
Die SPD gab es nicht während dieser GLORREICHEN Zeit.
Grenzgänger
27.02.2013, 13:26 Uhr
des Pudels Kern
Im Kern der Sache geht es nicht um Frau Keller oder deren Parteibuch. Ellrich braucht einfach diese Halle , darüber sind sich fast alle einig. Da Frau Keller sich mit ihren Äußerungen selbst in die Schussline gebracht hat , muss sie nun mit den Konsequenzen leben.Sollte der Bau doch abgelehnt werden , wird die Linke wohl bei der nächsten Wahl dafür verantwortlich gemacht werden , egal ob sie das zu verantworten hat oder nicht.
alf-gordon
07.03.2013, 21:43 Uhr
Warum Ellrich nicht ?
Bleicherode hat so ne Halle , Heringen hat eine - warum Ellrich nicht ? Für die Vereine nördlich von NDH wäre es von Vorteil - so daß man keine Startgebühr für die Nutzung von Turnhallen bezahlen muss , die sich im Stadtgebiet befinden . Also seid Fair ( Fairtrade ? )
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)