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Mo, 10:41 Uhr
23.02.2004

Weniger Autos – mehr Zubehör

Nordhausen (nnz). Das Jahr 2003 war für die Autoverkäufer kein gutes. Dafür konnten sich die Händler von Zubehör oder Ersatzteilen freuen. Wie das alles zusammenhängt, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick...


Die Thüringer Unternehmen des Kraftfahrzeughandels (einschl. Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie Tankstellen) erzielten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2003 nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 1,8 Prozent weniger Umsatz als im Jahr 2002. Real, also preisbereinigt, ging der Umsatz um 2,7 Prozent zurück.

In den einzelnen Branchen des Thüringer Kraftfahrzeughandels verlief die Entwicklung unterschiedlich: Während der „Handel mit Kraftwagenteilen und Zubehör“ seinen Umsatz im Jahr 2003 um nominal 8,3 Prozent und real um 7,6 Prozent steigern konnte, musste der „Handel mit Kraftwagen“ Umsatzverluste in Höhe von nominal 3,4 Prozent und real 4,2 Prozent hinnehmen.

Nur geringen Veränderungen waren die Umsatzerlöse in der „Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen“ unterworfen. Hier lagen die im Jahr 2003 erzielten Umsätze um nominal 0,1 Prozent über und real 0,8 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2002. Zweistellig dagegen die Umsatzverluste bei den Thüringer Tankstellen. Nominal wurden hier 13,3 Prozent und real 16,6 Prozent weniger umgesetzt.

Im Durchschnitt des Jahres 2003 wurden im Thüringer Kraftfahrzeughandel 3,4 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Jahr zuvor. Von diesem Rückgang waren einzig die Vollzeitbeschäftigten (- 4,7 Prozent) betroffen. Die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten stieg um 10,6 Prozent. Auch die Entwicklung der Beschäftigungssituation verlief in den einzelnen Branchen unterschiedlich:

Während im „Handel mit Kraftwagenteilen und Zubehör“ im Jahresdurchschnitt 2003 die Beschäftigtenzahl um 3,0 Prozent stieg, gingen im „Handel mit Kraftwagen“ und der „Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen“ Arbeitsplätze verloren (- 3,0 bzw. - 4,6 Prozent). Bei den Tankstellen waren die Arbeitsplatzverluste zweistellig (- 11,7 Prozent).
Autor: nnz

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